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Kolumbien
16.06.2014

Staatschef Santos gewinnt Präsidentschaftswahl gegen Zuluaga

Stichwahl in Kolumbien: Staatschef Juan Manuel Santos (r) hat sich gegen Óscar Iván Zuluaga durchgesetzt.
Foto: Leonardo Munoz (dpa)

Juan Manuel Santos ist am Sonntag in seinem Amt als Präsident Kolumbiens bestätigt worden. Der Staatschef setzte sich in einer Stichwahl gegen seinen Herausforderer Zuluaga durch.

Am Sonntag ist der kolumbianische Staatschef Juan Manuel Santos im Amt bestätigt worden. Mit 50,9 Prozent der Stimmen nach der Auszählung von über 99 Prozent der Wahlzettel hat sich der Mitte-Rechts-Politiker in einer Stichwahl gegen Óscar Iván Zuluaga (45,04 Prozent) durchgesetzt. Etwa vier Prozent der abgegebenen Stimmzettel waren ungültig.

Santos wird nun weitere vier Jahre Kolumbiens Präsident sein. Diese Entscheidung bestimmt auch über den zukünftigen Umgang des lateinamerikanischen Landes mit der Guerillaorganisation Farc. Denn Santos will nun die Friedensverhandlungen mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens abschließen. Zuluaga, der ehemalige Finanzminister, hatte dagegen einen härteren Kurs gegen die Rebellen gefordert.

Santos kündigt nach Wiederwahl weitere Friedensgespräche mit Rebellen an

Die kolumbianische Regierung verhandelt bereits seit November 2012 mit den Farc-Rebellen. Die Verhandlungsagenda umfasst sechs Kapitel, die Hälfte konnte bereits abgearbeitet werden. Staatschef Santos hat vergangene Woche auch Friedensgespräche mit der Nationalen Befreiungsarmee (ELN), der zweitgrößten Guerillagruppe Kolumbiens, angekündigt.

Die Farc ist die älteste aktive Guerillagruppe im Land. Sie wurde 1964 im Kampf gegen Großgrundbesitzer gebildet und hat noch bis zu 8.000 Kämpfer. Im Konflikt mit Regierungstruppen und Paramilitärs wurden in den vergangenen fünf Jahrzehnten hunderttausende Menschen getötet. AFP/AZ

Sie ist Miss WM: Die Studentin Daniela Ocoro Mejia aus Kolumbien hat den ersten Titel zur Fußball-Weltmeisterschaft geholt. Platz zwei ging an die Vertreterin der USA, Felicia Kitchings (19), Platz drei an die aus Ecuador stammende Laritza Libeth Parraga Arteaga (20). Die Vertreterin Deutschlands, Gianna Rose (27) aus Hannover, scheiterte bereits in der Vorrunde.
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