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Die Rettung des Planeten kann man nicht delegieren

Kommentar Von Detlef Drewes
21.04.2021

Die EU einigt sich auf ein Klimagesetz. Das bringt Schritte in der Klimapolitik, die auch die private Lebensführung beeinflussen werden.

Die Klimawende steht. Das ist angesichts der gewaltigen Herausforderung eine gute Nachricht, wobei diese grundsätzliche Einigung schwer, aber nur ein Vorspiel für die eigentlichen Herausforderungen war, die nun anstehen. Denn das Versprechen, die klimaschädlichen Emissionen in den kommenden neun Jahren mehr zu reduzieren als in den zurückliegenden 31 Jahren, muss erfüllt werden – und das ist nur möglich, wenn alle und jeder in nahezu jedem Lebens- und Arbeitsbereich mitmacht.

Es geht darum, neue Wege für eine energieeffiziente Nobilität zu finden

Schon der Streit um die Zukunft der Verbrennungsmotoren hat aber deutlich gemacht, wie heftig um den notwendigen Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie gekämpft wird. Nun kommen die einzelnen Schritte nicht nur auf die Unternehmen, auf die öffentliche Hand oder die kleinen Betriebe zu, sondern sie werden auch die private Lebensführung beeinflussen. Die Rettung des Planeten ist keine Aufgabe, die man delegieren kann. Da müssen Häuser isoliert und neue Wege für eine energieeffizienten Mobilität gefunden werden.

Und man braucht einen Ausgleich zwischen den EU-Mitgliedstaaten, der die „Last“ der klimaneutralen Umstellung nicht allein den wirtschaftsstarken Ländern aufbürdet – zumal die, die das versuchen wollten, nicht begriffen haben, dass es eigentlich darum geht, die Produktion ebenso wie die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen.

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