Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Kanzler Scholz will das Ergebnis der Scheinreferenden nicht akzeptieren
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kommentar: Die Wut der CSU auf Angela Merkel

Die Wut der CSU auf Angela Merkel

Kommentar Von Michael Stifter
20.06.2018

Im Asylstreit bricht die aufgestaute Wut auf Angela Merkel heraus. Doch längst geht es nicht mehr nur um den eigentlichen Konflikt.

Wenn CSU-Politiker dieser Tage auf die Kanzlerin angesprochen werden, platzt vielen der Kragen. Die Kompromisslosigkeit, mit der Angela Merkel ihre Flüchtlingspolitik betreibt, empfinden sie als pure Provokation.

Und weil es im Herbst bei der Landtagswahl um die Existenz der einzigen Volkspartei in Bayern geht, liegen die Nerven blank. Hinzu kommt, dass die CSU sich in der Grenzfrage im wahrsten Sinne des Wortes im Recht fühlt. Aus der Hilflosigkeit erwächst ein Gefühl, das in der Politik nichts verloren hat: Wut.

Der Ton, den die CSU anschlägt, ist unwürdig

In der Sache mag die CSU richtig liegen – so sieht das jedenfalls die große Mehrheit der Bevölkerung. Und selbst in der eigenen Partei bröckelt Merkels Rückhalt. Doch der Ton, den sogar führende CSU-Leute im Streit mit der Kanzlerin inzwischen anschlagen, ist unwürdig. Es ist der Ton der Populisten, deren Schlachtruf schon lange lautet: „Merkel muss weg!“

Es ist ein Ton, der auf Dauer das Land vergiftet. Es scheint längst nicht mehr um diesen einen Punkt in Seehofers Masterplan zu gehen, sondern um eine persönliche Abrechnung mit Merkel. Jetzt bricht die aufgestaute Wut heraus. Doch Wut ist kein guter Ratgeber. 

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

24.06.2018

2 1/2 Jahre Kampf des Seehofer gegen seine eigene Regierung, deren Entscheidungen die CSU alle mitgetragen hat.

Eine Bundestagswahl 2017, in der die Regierung, wie ich meine auf Grund von Anfeindungen bis Hetze, um ca.14% abgestraft wurde.

Und trotz des langen Konfliktes haben CDU/CSU wiederum eine Regierung gebildet, wissend um die Kontroversen.

Um die geht es auch gar nicht. Es geht darum, dass Seehofer und CSU in beispiellos anti-demokratischer Weise -siehe Donald Trump- die Grundfesten dieser Demokratie bereit sind, beiseite zu fegen ...

Die sprachlichen Verirrungen sprechen Bände und sind aktuell zu messen in Wahlumfragen mit erneutem Absturz der Regierung Merkel IV um weitere ca. 4%.

Permalink
23.06.2018

Es geht bei vielen Rechtspopulisten, die zum Teil auch Neonazis sind, gar nicht mehr um Flüchtlinge. Typisch für diese Rechtspopulisten ist ja, dass Sie gar nicht wahrnehmen, wie sehr Flüchtlingsrechte eingeschränkt wurden, wie grausam wir flüchtende Menschen im Mittelmeer ersaufen lassen.
Nein, die Rechtspopulisten wollen keine Frau an der Spitze unseres Landes, insbesondere keine nüchterne, ostdeutsche und evangelische. Und keine, die immer wieder darauf hinweist, wie wertvoll Europa und die Versöhnungspolitik der letzten sieben Jahrzehnte in Europa war.
Raimund Kamm

Permalink
22.06.2018

Einer aktuellen Meinungsbefragung zufolge wollen 43 Prozent der Menschen, dass Merkel zurücktritt. Merkel muss weg: Diese Forderung ist natürlich deutlich schärfer. Aber sie wurde nach Angaben der Augsburger Allgemeinen in kleiner Runde geäußert. Man kann jetzt natürlich streiten, ob das poltisch anständig ist.
Wichtiger aber scheint mir eine inhaltliche Auseinandersetzung. So wurde Seehofer wiederholt vorgeworfen, seine Zurückweisung an der Grenze sei ein klarer Rechtsbruch. Das ist starker Tobak. Und politisch unanständig, wenn man nicht hinzufügt, dass es andere Rechtsauffassungen gibt und Länder, die sich sowieso nicht an europäisches Recht halten. Da wollen manche Seehofer in unredlicher Weise vorführen. Wo bleibt hier die mediale Empörung?

Permalink
22.06.2018

P.S. Da gibt es sogar ein Sprichwort dafür: Auf einen harten Klotz gehört ein grober Keil.

Permalink
22.06.2018

Der Name Merkel steht für Unzufriedenheit in vielen Politikfeldern. Frau Merkel ist auch die Spalterin Nr. 1 in Europa.

Es mag nun eine geschickte Sache sein, wenn man "Merkel muss weg" als "vergifteten" Ton von Rechtsradikalen definiert. Man sollte dann aber auch akzeptieren, dass die Einschränkung einer solchen Meinungsäußerung als klar demokratiefeindlich wahrgenommen wird.

Permalink
22.06.2018

"Ihnen platzt der Kragen", "Die Nerven liegen blank", "Wut" - Herr Stifter, Sie sehen die Sache viel zu emotional. Daß der CSU-Minister Pschierer jetzt AfD-Forderungen übernimmt, sehe ich auch. Aber wie Sie schon sagen - das kompromisslose Vorgehen der Kanzlerin muß, wenn man davon nicht überzeugt ist, halt irgendwie kompromisslos beantwortet werden. Und das ist meiner Meinung nach ganz rational.

Permalink