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EU abhängig von Unternehmen: (Impf-)Gipfel der Hilflosigkeit

Kommentar Von Detlef Drewes
25.03.2021

Die Europäische Union ist dringend auf mehr Impfstoff angewiesen. Doch bei der Höhe der Lieferungen sind die Länder abhängig von den Herstellern.

Je länger diese Pandemie dauert, umso verfahrener, ja aussichtsloser erscheint die Situation für die Mitgliedstaaten der EU. Für den Ausweg aus dem Ritual der immerwährenden Lockdowns wäre ausreichend Impfstoff nötig. Doch den gibt es nicht. So sehr sich die 27 Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen auch bemühten, das Defizit herunterzureden und Hoffnungsbotschaften zu verbreiten, so offenkundig wurde doch, dass die Abhängigkeit von den Unternehmen übermächtig ist.

88 Millionen Impfdosen wurden im ersten Quartal an die EU geliefert

Hinzu kommt die wachsende Frustration über die eigene Integrität, an die sich offenbar außer den Europäern niemand mehr hält. Die EU ist der einzige Block, der Impfstoffe exportiert, obwohl diese in den eigenen Ländern genauso dringend gebraucht werden. Im ersten Quartal standen den 27 Mitgliedstaaten 88 Millionen Dosen zur Verfügung, 77 Millionen wurden aus der Union ausgeführt. Man kauft sich die ersehnten Vakzine weg, ohne über den Tag hinaus zu denken. Dabei wäre das wichtig. Denn der Kampf gegen die Pandemie ist erst gewonnen, wenn sie überall besiegt wurde.

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26.03.2021

Ganz ehrlich?

Das wäre alles kein Problem gewesen, hätte sich die EU viel früher dazu entschieden, Russland dazu zu bewegen, eine Zulassung für Sputnik 5 zu beantragen. Aber lange Zeit gab man Russen wegen der Ukraine das Gefühl, auf Sputnik 5 nicht angewiesen zu sein, obwohl der Wirkstoff um einiges wirksamer ist, als der von AstraZeneca.

In einer Pandemie sollten obsolete Befindlichkeiten hinten anstehen.

Das ist alles Zeit, die unnötig verschwendet wurde und der einfache Bürger dafür mit dem Verlust seiner Rechte büßen darf.

Die Ungarn, Tschechen und Slowaken haben es vollkommen richtig gemacht, in dem sie Sputnik 5 eigenmächtig zugelassen haben oder zulassen werden.

Ich freue mich sehr auf Sputnik 5. :-)

In diesem Sinne

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26.03.2021

Die hier - von den üblichen Kommentarschreibern - abschätzig als "Angelsachsen"
titulierten Länder machen

genau das Richtige !

Nur wer sich zunächst selbst hilft und geholfen hat , kann auch Anderen helfen !

Die Russen exportieren - entgegen der hier behaupteten Meinungen- sogut wie gar nichts bzw ihren Impfstoff , der ja im eigenen Land von der Bevölkerung gar nicht angenommen wird !

So liegt Rußland beim Impfen sogar noch hinter Deutschland , wohlgemerkt ! Und das will etwas heißen .

Man kann auch an verschiedenen Stellen lesen , daß sich der , der nackt auf dem Pferd reitet - Putin also - gar nicht mit Sputnik hat impfen lassen , sondern wahrscheinlich mit Biontech oder Moderna !
Da Putin sich beim Impfen nicht hat filmen und öffentlich zusehen hat lassen , scheinen diese Gerüchte durchaus Hand und Fuß zu haben !


Bei der EU stellt sich doch die Frage , wie man auf die Idee kommt , Impfstoff zu exportieren , und gleichzeitig Impfstoff importieren zu wollen ?

Das erscheint - bei genauer gründlicher Betrachtung - nur das Prinzip "Rechte-Tasche-Linke-Tasche" zu sein .

Was also soll das ?

Die "Angelsachsen" machen es absolut richtig !

Wenn man selbst und ein Andere aus einer tiefen Wunde blutet , sollte man sich zunächst selbst verbinden und die eigene Blutung stoppen , bevor man den Anderen verbindet .

Ansonsten könnte es nämlich sein , daß Beide in Ohnmacht fallen und dann keiner dem Anderen helfen kann !

Viel besser wäre es , die EU ( und auch die "Angelsachsen") würden
- mittels Geld und Ingenieuren -
dafür sorgen , daß in anderen Ländern Fabriken und Produktionsstätten aufgebaut würden .

Damit Moderna , Biotech/Pfizer , Johnson , AZ auch in den Ländern für den dortigen Markt produzieren können .
Dann müsste nicht wie wild hin- und herexportiert werden !


Aber das - Geld für die Fabriken bereitzustellen - hat die EU ja schon in Europa nicht hinbekommen .

Lieber ex- und importiert man wild - aber völlig hirnlos- hin und her ! Damit kann man sich als "Helfer der Unterprivilegierten" inszenieren und sich eines guten Gewissens versichern !




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26.03.2021

"Bei der EU stellt sich doch die Frage , wie man auf die Idee kommt , Impfstoff zu exportieren , und gleichzeitig Impfstoff importieren zu wollen ?"

"Aber das - Geld für die Fabriken bereitzustellen - hat die EU ja schon in Europa nicht hinbekommen ."

Aber Impfstoff exportiert die EU und das sogar ohne Fabriken?
Offenbar wurden heimlich still und leise aus der EU die Vereinigten Staaten von Europa mit einer zentral gelenkten kommunistischen Planwirtschaft . . .


"Man kann auch an verschiedenen Stellen lesen , daß sich der, der nackt auf dem Pferd reitet - Putin also - gar nicht mit Sputnik hat impfen lassen , sondern wahrscheinlich mit Biontech oder Moderna !"

Wie es um die Seriosität dieser "verschiedenen Stellen" bestellt ist, kann man sich unschwer vorstellen . . .

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26.03.2021

Das Gejammer ist ähnlich unsinnig wie bei der Diskussion ob ein deutsches Auto mit ukrainischem Kabelbaum noch ein deutsches Auto ist.

https://www.dw.com/de/impfstoffhersteller-räumen-produktionsprobleme-ein/a-56707797

>> Der Moderna-Impfstoff basiert wie das Präparat von Pfizer/BioNTech auf neuer Gentechnologie, die sogenannte Messenger-RNA nutzt, um Immunreaktionen im Körper des Geimpften auszulösen. Man lasse beim größten internationalen Auftragsproduzenten für Impfstoffe produzieren, der Firma Lonza in der Schweiz. Fertiggestellt wird das Produkt dann in einem spanischen Unternehmen und schließlich in Belgien auf Ampullen gefüllt und ausgeliefert. <<

Der Markt löst das Problem souverän über Angebot, Nachfrage, Preise, Bestellzeitpunkte und Vertragsbedingungen. National orientierte Sozialisten die in eng begrenzten Wirtschaftseinheiten denken haben damit so ihre Probleme ;-)

Man sollte die Ehre der frühen Bestellungen einfach bei Trump und Johnson lassen und Lehren für die Zukunft ziehen!

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26.03.2021

"Der Markt löst das Problem souverän über Angebot, Nachfrage, Preise, Bestellzeitpunkte und Vertragsbedingungen."

Gerade die allseits bewunderte erfolgreichere Impfstrategie der USA und Großbritanniens beweist, dass "der Markt" kein Problem löst. Die Politik des "America first" oder "GB first" steht für Abgrenzung, Egozentrismus, Rücksichtslosigkeit, Nationalismus und der Idee von freien Märkten diametral entgegen.

Sehr schön wie Sie innerhalb eines Beitrags die eigene Argumentation als ziemlich absurd entlarven.

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26.03.2021

"Der Markt löst das Problem souverän über Angebot, Nachfrage, Preise, Bestellzeitpunkte und Vertragsbedingungen."

AstraZeneca liefert weniger wie vertraglich vereinbart an die EU, gleichzeitig exportiert AstraZeneca Impfstoffe aus der EU.
Wenn teilweise nicht mal ein Viertel der vertraglichen Mengen geliefert werden, dann darf dort durchaus über einen Exportstopp nachgedahct werden. Wenn AstraZeneca vertraglich vereinbarte Mengen nicht (an andere) liefern kann, dann ist das nicht das Problem der EU sondern das Problem von AstraZeneca. Wieso soll die EU dulden, dass fast die Hälfte der hier produzierten Impfstoffe exportiert werden, wenn Impfstoff fehlt?

https://www.tagesschau.de/ausland/astrazeneca-eu-kommission-101.html

Würden die gelobten Trump und Johnson so einem Treiben tatenlos zusehen?

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26.03.2021

Eher wohl ein hilfloser Kommentar. Was meint Herr Drewes eigentlich? Wer kauft innerhalb der EU wem was weg? Im Übrigen exportieren auch China, Russland und Indien Impfstoffdosen, nicht nur die EU. Lediglich die Angelsachsen jenseits und diesseits des Atlantiks glauben wieder einmal, sie seien "first".

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25.03.2021

Wer will denn Impfstoff haben, der nichts taugt? Alte Chargen sollten vernichtet und nicht verimpft werden.

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