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Strache erspart der FPÖ den großen Knall

Kommentar Von Rudi Wais
01.10.2019

Heinz-Christian Strache will keine politischen Funktionen mehr übernehmen. Es ist ein leiserer Abschied als ihn viele erwartet hätten.

Den ganz großen Knall hat Heinz-Christian Strache seiner Partei erspart. Nach dem Ibiza-Video, dem Skandal um seine Spesenabrechnungen und einem Verlust von zehn Prozentpunkten bei der Wahl am Sonntag verabschiedet sich der frühere Vizekanzler deutlich leiser aus der österreichischen Politik, als viele seiner Weggefährten es von ihm erwartet haben. Er gründet keine eigene Partei, sondern spekuliert offenbar auf eine halbwegs einvernehmliche Lösung, in der er seine Mitgliedschaft in der FPÖ bis auf Weiteres ruhen lässt und seine Frau Philippa in den Nationalrat einziehen kann.

Heinz-Christian Strache: In den Spesenaffäre stellen sich viele Fragen

Abgeschlossen ist der Fall Strache damit noch nicht. Vor allem in der gerade erst aufgeflammten Spesenaffäre stellen sich noch viele Fragen: Hat er die FPÖ betrogen oder das Geld tatsächlich mit ihrem Segen ausgegeben? Sind die Vorwürfe wirklich an den Haaren herbeigezogen, wie Strache selbst behauptet, oder sind die Berichte über eine mit Steuergeld finanzierte Nobelwohnung und andere Extras nur die Spitze des berühmten Eisberges?

Unabhängig davon hat der Mann, der die FPÖ groß und stark gemacht hat, nur getan, was andere Spitzenpolitiker in seiner Situation auch tun würden: Er übernimmt die Verantwortung für ein schlechtes Wahlergebnis.

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Die Diskussion ist geschlossen.

02.10.2019

Ihr letzter Absatz Herr Wais - na ja.
Den Abgang von Herrn Strache - nach all den schmutzigen Vorkommnissen, die eine respektable Regierungskrise und fast eine Staatskrise auslösten - als normal nach einem schlechten Wahlergebnis dazustellen, ist m.E. völlig unangemessen.
Wollen Sie uns Strache als "normalen" Politiker verkaufen und uns gleichzeitig die "Normalität" der FPÖ nahebringen?

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03.10.2019

War auch, ob der "naiven" Darstellung, etwas verblüfft!

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