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Wir sollten vor der Bundestagswahl nicht nur über Charakter streiten

Kommentar Von Gregor Peter Schmitz
02.07.2021

Manche Attacken gegen Annalena Baerbock wirken kleinlich bis peinlich - aber sie sind sehr effektiv. Schade nur, dass Inhalte so komplett auf der Strecke bleiben.

Die Grünen und ihre Wahlkampfstrategen hatten 16 Jahre Zeit, sich auf eine Kanzlerkandidatur vorzubereiten. Sie haben auch 16 Jahre davon geträumt – und sie haben in dieser Zeit sehr gerne in die USA geschaut, um von dort Konzepte und Strategien zu übernehmen.

In diesen Tagen muss man konstatieren: Die Grünen haben diese lange Phase nicht genutzt, sie wirken höchst unvorbereitet – und wenn sie den US-Maßstab auf diesen Wahlkampf anwenden, muss ihnen Angst und bange werden.

Denn natürlich ist vieles albern, kleinlich, möglicherweise peinlich oder gar sexistisch, was Annalena Baerbock derzeit entgegenschlägt. Es ist auch durchaus denkbar, dass viele Deutsche doch noch ein Problem damit haben, sich eine selbstbewusste junge Frau – die weit selbstbewusster auftritt als die frühe Angela Merkel – im Kanzleramt vorzustellen. Doch das ändert nichts an der wichtigsten Eigenschaft dieser Charakter-Attacken, sie sind in höchstem Maße effektiv.

Was die Grünen aus vergangenen US-Wahlkämpfen lernen können

US-Wahlkämpfe lehren dies: Denken wir nur an Al Gore, erfahrener Senator und Vizepräsident, der 2000 gegen George W. Bush antrat, einen politisch leichtgewichtigen Erben. Gore hatte viele Stärken, aber auch eine Schwäche, er überhöhte die eigene Bedeutung gerne ein wenig. So hatte er sich wirklich früh um politische Förderung des Internets bemüht, aber in seiner Darstellung klang es, als habe er dieses erfunden. Die robusten Bush-Wahlkämpfer stürzten sich darauf, und schließlich galt der erfahrene Gore als Aufschneider, während sich der unerfahrene Bush als ehrliche Haut präsentierte – und die Wahl knapp gewann.

Das Kunststück gelang seinen Wahlkämpfern vier Jahre später erneut. Da trat der Kriegsheld John Kerry an gegen den KriegsdienstDrückeberger Bush. Doch dessen Leute zeichneten früh ein Bild von Kerry als „Wischi-Waschi-Kandidaten“, der sich nicht entscheiden könne. Bush gewann erneut, trotz seiner miesen Bilanz.

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Die Grünen zerlegen sich selber - Laschet kann sich heraushalten

Die Strategen von Armin Laschet kennen diese Vergleiche natürlich. Sie können deswegen gerade ihr Glück gar nicht fassen. Laschet muss nicht einmal in die Charakterattacken einsteigen, er kann sich vornehm heraushalten. Die Grünen, vor allem Frau Baerbock, zerlegen sich selber. Mit jeder noch so kleinen „Enthüllung“ wird sich bei den Wählern ein Bild verfestigen – das einer Frau, die ihre Kompetenz gerne etwas strahlender darstellt. Das ist besonders gefährlich, weil es um die Nachfolge von Angela Merkel geht, der man vieles unterstellen kann, aber gewiss keinen Hang zur eigenen Überhöhung.

Eigentlich müssten die Grünen Baerbock auswechseln (oder sie selber abtreten). Allerdings wäre dies das Eingeständnis eines Versagens – und auch der mögliche Ersatz Robert Habeck bietet viele Angriffsflächen. Das ist das Kern-Problem der Partei.

Viele Inhalte sind diskussionswürdig - doch es dreht sich alles um den Charakter

Das ist aber nicht nur das Problem der Grünen. Diese hatten ja angekündigt, einen inhaltlichen Wahlkampf auf Augenhöhe mit der Union zu bieten, den die SPD nicht mehr leisten kann. Viele Fragen, gerade zum ökologischen Umbau unserer Gesellschaft, muss man auch kontrovers diskutieren. Das wird aber nicht passieren, wenn sich alles um den Charakter dreht – und Laschet an seiner Strategie festhält, im Schlafwagen ins Kanzleramt zu fahren. Seine Absicht scheint zu sein: Wählerinnen und Wähler, die sich über Impfungen freuen und den Sommer genießen, bloß nicht mit Inhalten zu behelligen oder gar zu verschrecken.

Was Corona zuletzt aber überdeckte: Genau diese Verweigerung der Debatte von Zukunftsthemen hat viele Menschen am Ende der Ära Merkel frustriert. Wollen wir einfach so weitermachen?

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

03.07.2021

Es geht weiter...

https://www.welt.de/politik/deutschland/article232239635/Neue-Vorwuerfe-gegen-Baerbock-Abgeschrieben-bei-Fischer-und-Trittin.html

>>In ihr Buch seien „ganz viele Ideen von anderen mit eingeflossen“, sagte die 40-Jährige am Donnerstagabend im Talk „Brigitte Live“ in Berlin. „Aber ich habe kein Sachbuch oder so geschrieben, ... <<

Bei der Buchvorstellung am 17. Juni antwortete sie jedoch auf die Frage der Moderatorin „Ist das eine Biographie oder ist das ein politisches Sachbuch, also welches Ziel verfolgen Sie mit diesem Buch?“ – „beides“.

Wenn euch Grüne der Klimaschutz wirklich so wichtig ist, müsst ihr Frau Baerbock ersetzen und die Selbsternennung der Kanzlerkandidatin rückgängig machen - das geht ja gut, weil es keine Wahl war ;-)

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03.07.2021

"Eigentlich müssten die Grünen Baerbock auswechseln (oder sie selber abtreten). Allerdings wäre dies das Eingeständnis eines Versagens – und auch der mögliche Ersatz Robert Habeck bietet viele Angriffsflächen. Das ist das Kern-Problem der Partei."

Was Herr Schmitz völlig ignoriert ist das Kern-Problem seiner eigenen Zunft - der Drang zum schnellen Profit mittels Kampagnen-Journalismus (leider nicht nur auf BLÖD beschränkt), das Puschen von Reizthemen, Abwatschen und Herunterkommentieren vorrangig von Politikern, die kein Hehl aus ihrer kritischen Einstellung gegenüber den hierzulande herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen machen. Beispiel Frau Saskia Esken.

Noch vor einigen Monaten wurde das Duo Baerbock/Habeck unisono bis auf wenige Ausnahmen von den Edelfedern der Republik hochgeschrieben wegen seiner geräuschlos professionellen Lösung von Führungsfrage und Kanzlerkandidatur - im Gegensatz zu dem Schmierentheater, das die Union mit den Protagonisten "Kanzlerkandidat der Herzen" Söder und dem "total unfähigen" Laschet damals aufführte.

Medial ignoriert wird die phänomenale Beliebigkeit - etwas netter Anpassungsfähigkeit - des Herrn Söder vom Rezitator mancher AfD-Thesen (verpflichtende Werte-Grundkurse für Migranten) über gewisse religiös-fundamentalistische Tendenzen ("In Klassenzimmer gehören Kruzifixe und keine Kopftücher") bis zum hemmungslosen Kopisten grüner Ideen (Bienen und Bäume).

Sauter, Nüßlein, Scheuer, Hohlmeier, Tandler-Tochter zu den Akten gelegt. Die erkennbar strukturelle Gier und Charakterlosigkeit bei CSU-Mandatsträgern, plus im Falle Scheuer Unvermögen und Verantwortungslosigkeit, negiert bzw. medial ausgelutscht. In den Headlines ersetzt durch die fehlenden Gänsefüßchen in Annalenas Buch.

Nach dem Geschmier der Kommentatoren von heute ist Frau Baerbock charakterlich und fachlich nicht mal geeignet, einen Kleingartenverein zu führen - wegen lächerlicher "Verfehlungen". (Laschet fälschte 35 Klausur-Noten, sogar bei Studierenden, die an der Klausur gar nicht teilnahmen, was medial eher auf Sparflamme gekocht wurde).

Wahlkampf in dieser Form ist ein Affentheater, widerlich bis ekelhaft, demokratieschädlich. Im Grunde Volksverdummung auf niedrigstem Niveau.

Am besten, man wendet sich ab mit Grausen und betrachtet das infantile Treiben aus sicherem Abstand mit Sarkasmus und Galgenhumor, hält Distanz zu Zeitungsständern, zu Will, Illner, Maischberger und deren Stammgast Christian Lindner.

Bei stärkeren Entzugserscheinungen wären als politischer Drogenersatz vor allem die Reden von Hubsie Aiwanger zu empfehlen.

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03.07.2021

Sehr richtig!
Die Kampagnen funktionieren ja nur, weil auch ein großer Teil der bürgerlichen Medien mitspielen. Anstatt Herrn Laschet beharrlich zu fragen, wie er es erreichen will, dass wir nicht die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen zerstören, werden verrückte Plagiatsgeschichten transportiert.

Doch ein Lob der AZ. Sie hat heute mit dem Interview von Herr Quaschning Wichtiges vermittelt. Dazu könnte Hr. Schmitz kräftig kommentieren!

Raimund Kamm

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02.07.2021

Mögliche Themen:

>> Impfpflicht gegen Corona oder Stop aller Corona bedingten Sozialleistungen ?
>> Kinder impfen ja oder nein ?
>> gehört der Täter von Würzburg zu "uns" ?
>> Klimaneutraliät 2045 - wie geht das mit Deinem Haus?
>> bessere Bahn mit Deutschlandtakt und massiven Baumaßnahmen oder einfach teureres Benzin ?
>> Bundeswehr wozu und wo und warum auf der Welt ?
>> können wir klimaneutrale Häuser für alle Menschen bauen die zu uns kommen ?
>> wieviel Autoverkehr darf es denn konkret sein ?
>> endlich mal faire Steuern und Sozialabgaben für Menschen die arbeiten ?
>> Leistungsgerechtigkeit UND sozial gerecht ?
>> wenn 10 H nicht passt, was wollt ihr dann ? 1 H ? 2 H?

Mir scheint, dass hier niemand wirklich Lust hat über diese Themen zu diskutieren!

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02.07.2021

Attacken gegen die Grünen wirken Peinlich? Kann nicht sein, Umweltschutz und Ökologie mit Hirn aber nicht mit Hammer und um jeden Preis (Kaputte Wirtschaft). Ich für meinen teil werde mir eine Alternative zu den regierenden suchen. Ich bezahle ca 120 € mehr für´s Heizen ohne Gegenleistung, derzeit ca 6 Cent mehr pro Liter Diesel 162 €(mit Ankündigung der Kanzlerkandidatin bei Wahlsieg 16 Cent) und dann noch die Co 2 Abgabe für den Strom wo ich wie bei allen nichts davon habe. Wie soll ich das als Rentner stemmen? Noch dazu soll man sich ein E Auto kaufen (30-40.000 €) das man dann nach 10 Jahren wegen kaputten Akku verschrotten kann (10- 15.000 € für ein 10 Jahre altes Auto übertrifft den Zeitwert sicher. So geht Nachhaltigkeit.! Wenn man Dann noch die tollen Geplanten Fahrverbote sieht (sind Gott sei dank vom Tisch) die nichts gebracht hätten sehe ich wo uns diese Partei hin führen wird. Abgesehen von den Milliarden die in das von den Grünen geförderte Asyl gehen.

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02.07.2021

Ein altes deutsche Sprichwort sagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht“.
Dies gültet auch fürs Fälschen, Betrügen, etc. eigentlich für alle Vergehen.

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02.07.2021

Wo hat Frau Baerbock gefälscht oder betrogen? Bitte Beispiele nennen, sonst fällt das Sprichwort auf Sie zurück.

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04.07.2021

Nur so nebenbei:
"gültet"? Ihr Ernst?

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04.07.2021

@WILHELM K.
"gültet" (kreative und bewusste Wortwahl zu diesem Schwachsinn-Thema) ist mein totaler Ernst. lol.

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02.07.2021

Gut, dass dies als Kommentar gekennzeichnet ist, denn ich bin grundsätzlich anderer Meinung.
Wer charakterlich nicht für ein Amt geeignet ist , könnte fachlich noch so gut sein, er / sie / es hat in diesem Amt nichts zu suchen.

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03.07.2021

Ist jemand charakterlicher besser geeignet, der Klausuren verschlampt und dann einfach Zensuren "aus dem Gedächtnis" vergibt?

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02.07.2021

So ist das also. Ich habe heute einen Beitrag gechrieben, der wohl nicht ins Bild der AA passt und schon wird er nicht gedruckt !

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02.07.2021

Lieber Herr K., Ihr Kommentar wurde vormoderiert und somit automatisch vom System verborgen. Der Kommentar wurde nach Sichtung durch die Moderation publiziert. Freundliche Grüße!

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02.07.2021

Daß ausgerechnet DIESE Zeitung und DIESER Chefredakteur schreibt , es" gehe bei Wahlen und Wahlkämpfen nicht um Charakter , sondern um Inhalte" - verwundert doch ausgesprochen und erschließt sich nicht !

Gerade diese Zeitung und ihr Chefredakteur brachen in der Vergangenheit immer die Regel , die sie oben aufstellen .

(Nebenbei : meiner Ansicht nach ist die gegenwärtige Kritik an Frau Baerbock natürlich jenseits von Gut und Böse .

Wahr aber ist :
Diese Partei und ihre Kandidatin und Mitstreiter (Hofreiter etc) können es inhaltlich nicht , deren politische Ziele sind völliger Unsinn !

Wahr aber ist auch :
Auf der anderen Seite mimen Grüne (aber auch SPD und Linke) immer "die Gerechten, Moralisch Integren Leuchten"
Daber ist auch wahr :

So braucht man sich - als moralinsaueres selbst- oder Fan-erklärtes "Moral-Idol" - auch nicht wundern ,
wenn einmal die Kulissen weggeschoben werden und die Wirklichkeit ans Licht kommt !

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02.07.2021

Schwachsinn ist:

"Diese Partei und ihre Kandidatin und Mitstreiter (Hofreiter etc) können es inhaltlich nicht , deren politische Ziele sind völliger Unsinn !"

Aber wahr ist auch :

Meistens drischt sie leeres Stroh, liegt immer voll daneben,
Maria T. mach weiter so - ich geh' drauf einen heben . . .

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02.07.2021

Herr Schmitz hat doch völlig Recht, wenn er beklagt, dass die inhaltliche Diskussion zu kurz kommt. Aber erst muss es doch mal jemanden geben, mit dem man auf Augenhöhe diskutieren kann. Und das ist die „Völkerrechtlerin“ ja wohl nicht. Die Frau erscheint auch nicht selbstbewusst, sondern selbst aufgeblasen. Wieso sollte man mit ihr reden wollen, wenn es doch wohl eher Sinn macht, gleich mit denen zu reden, bei denen sie abschreibt?
Und was soll man von den Vorschlägen einer Partei halten, deren Modelle Frau Baerbock oder Frau Gaydukova erst in Nähe von Macht bringen. Die Ergebnisse der exzessiven Quotenfreunde sind niederschmetternd und für alle Frauen, die sich mit Leistung hervortun niederschmetternd. Das ist ein Bärendienst für die Gleichberechtigung. Das sagen vor allem erfolgreiche Frauen.
Und wenn so leicht zu erkennende Dinge die Grünen nicht zum Umdenken bewegen, wie soll man denen verständlich machen, dass ein CO2-Preis kein CO2 einspart? Wenn Frau Baerbock jetzt Steuermittel für Unwetteropfer raushauen will, warum soll dann noch jemand Versicherungen bezahlen? Wie kann man jemanden erklären, dass ein Land, dass mehr als 1 Billionen Euro pro Jahr für Soziales ausgibt, , mit der höchsten Quote weltweit, nicht unsozial genannt werden kann?
Wie kann man von uns als Reiches Land reden, wenn die Vermögen pro Kopf so klein wie in kaum einem anderen Land sind? Wie kann man ohne Kernkraftwerke auf E-Mobilität umstellen wollen?

All das sind Fragen, die von den Grünen mit Konzepten wie Frauenquote und Doppelspitze beantwortet werden. Oder man hört was von Kobolden. Das funktioniert nicht.

Und das Laschet lachend in den Seilen hängt, und wie Merkel nichts tut, außer abwarten und dafür sorgen, dass es keine „bösen Bilder“ gibt, die die „Menschen verstören könnten“,macht die Sache nicht wirklich besser.

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02.07.2021

Wieviel Angst muss die Union eigentlich haben, dass auf solchen Nebensächlichkeiten herumgeritten wird ?
Denn dass da Privatpersonen nur wegen "Plagiaten" herumstochern glaubt doch kein Mensch.
Politische Inhalte sind das wohl nicht.
Ich finde, den Schaden, den z.B. ein Herr Scheuer abgerichtet hat, wesentlich höher.
Aber auf dieser Seite ist grosses Schweigen !

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02.07.2021

Eine Partei, die nicht Kompetenz , sondern Geschlecht als letztendlich entscheidendes Kriterium für die Wahl zur Bundeskanzlerkandidatin festlegt, kann man nicht ernst nehmen - das ging in den frühen 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts,
aber nicht in den 2020 ern . Bin schon gespannt, wie die Grünen im Saarland mit dem falschen Geschlecht Ihrer Nr 1 auf der Landesliste umgehen .....

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02.07.2021

Männer werden von Grünen offen diskreminiert. Aber egal.

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02.07.2021

Kurz : unfassbar, dass die qua Partei Satzung vorgeschriebene Benachteiligung wegen des Geschlechts in 2021 überhaupt noch möglich ist. Und das bei den Grünen. Man nennt das auch sexistisch. Da gibt es sogar bei Emma mehr Gleichberechtigung.

Starke Charaktere sind neben den vielen Positiven aber auch die des Herrn Trump, des Herrn Orban, etc.

Selbst die Uboot Kanzlerin hat einen starken Charakter. Mit den stärksten der aktuellen Politik sogar. Wer sich 16 Jahre an der Macht hält und praktisch jede Konkurrenz intern und extern politisch kalt stellt, muss einen starken Charakter haben.

Und ja, ich halte die Grüne Kandidatin für viel zu grün - hinter den Ohren. Still sie erst einmal als Ministerin Verantwortung übernehmen, um nicht gleich die Titanic neu zu inszenieren als Kanzlerin. Wir knabbern noch an 16 Jahren Fahne im Wind.

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