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Korruptionsvorwürfe
02.03.2021

Fall Georg Nüßlein: Dürfen Politiker Werbung für Masken-Hersteller machen?

Schutzmasken waren ein kostbares Gut am Anfang der Krise. Nicht alle Anbieter waren seriös.
Foto: Jochen Tack, Imago Images (Symbol)

Plus Als die Corona-Pandemie beginnt, werden dringend Masken gebraucht. Die Regierung kauft ein – koste es, was es wolle. Und Politiker fungieren als Türöffner für Firmen.

Das große Geschäft beginnt mit einem kleinen Gefallen. Frühjahr 2020, die erste Corona-Welle rollt über das Land. Mit wachsender Verzweiflung versuchen Kliniken an Schutzmasken zu kommen. In Italien sterben Ärzte, weil sie sich nicht gegen das Virus schützen können. Da meldet sich eine alte Freundin bei der CSU-Europaabgeordneten Monika Hohlmeier. Sie erzählt von einer Schweizer Firma, die Masken liefern könne. Schnell und viele. Also schreibt Hohlmeier zwei SMS – eine an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und eine an dessen bayerische Kollegin Melanie Huml. Hohlmeier will laut eigener Aussage lediglich wissen, an wen sich ihre Bekannte wenden soll. Am Ende steht ein hunderte Millionen Euro schwerer Deal, der ein Jahr später Fragen aufwirft.

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