Newsticker
Vor Corona-Gipfel: Lockerungen auch bei Inzidenz bis 100 im Gespräch
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Leiche des US-Studenten Otto Warmbier wird nicht obduziert

Gehirnverletzungen

21.06.2017

Leiche des US-Studenten Otto Warmbier wird nicht obduziert

Otto Warmbier ist am Montag gestorben. Das teilte seine Familie in einem Statement mit.
Bild: Kim Kwang Hyon, dpa

Otto Warmbier war nach 17 Monaten Haft in Nordkorea und 15 Monaten im Koma am Montag gestorben. Nach seiner Rückkehr stellten die Ärzte schwere Hirnschädigungen fest.

Die Leiche des aus Nordkorea zurückgekehrten und wenig später gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier wird nicht einer Autopsie unterzogen. Ein entsprechender Wunsch der Eltern werde respektiert, teilte die Gerichtsmedizin am Dienstag im Bundesstaat Ohio mit. Eine genaue Todesursache könne derzeit nicht festgestellt werden. Es seien äußerliche Untersuchungen durchgeführt worden, weitere Untersuchungen sowie die Sichtung von Unterlagen und Gespräche mit behandelnden Ärzten müssten folgen.

Otto Warmbier kam mit Hirnschädigungen aus Nordkorea zurück

Der 22-jährige Warmbier war zum Jahreswechsel 2015/2016 nach Nordkorea gereist und festgenommen worden, als er zurückreisen wollte. Ihm wurde vorgeworfen, er habe ein Propagandaplakat in einem Hotel abgenommen und damit eine Straftat gegen den Staat begangen. Im März 2016 wurde er zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, wenig später fiel er nach Angaben aus Nordkorea ins Koma. Nach seiner Rückkehr in der vergangenen Woche stellten die Ärzte in den USA schwere Hirnschädigungen fest, wie sie durch einen Sauerstoffentzug auftreten können. Warmbier starb am Montag im Kreise seiner Familie. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren