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Leipzig
16.01.2015

Ausschreitungen bei Demo: Linke attackieren Polizei und Gericht

600 Menschen aus der linken Szene sind am Donnerstagabend durch Leipzig gezogen. Dabei zerstörten sie zahlreiche Fensterscheiben und Verkehrszeichen. Die Demo war nicht angemeldet.
Foto: Sebastian Willnow, dpa

Bei Demonstrationen der linken Szene gab es in Leipzig schwere Ausschreitungen. Dabei wurden ein Polizeiauto und das Amtsgericht beschädigt. Der Protestzug war nicht angemeldet.

In Leipzig ist es am Donnerstagabend bei linken Protesten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Demonstrationszug war offenbar auch gegen die islamfeindlichen Pegida-Demonstrationen gerichtet. Mindestens 600 Menschen aus der linken Szene zogen nach Polizeiangaben bei dem nicht angemeldeten Zug durch die Stadt. Teilnehmer warfen demnach Steine auf Polizeiwagen und ein Amtsgericht, an dem insgesamt rund 40 Fensterscheiben beschädigt wurden.

Zerbrochene Fensterscheiben, demolierte Verkehrsschilder und gezündete Pyro-Technik

Laut Polizei zerstörten Demonstranten auf ihrem Weg zudem zahlreiche Schaufensterscheiben und Schaukästen, rissen Verkehrszeichen aus der Verankerung und zündeten Feuerwerkskörper. Es habe sich um "starke kriminelle Gewalt" gehandelt. Die Polizei nahm drei Menschen wegen schweren Landfriedensbruchs vorläufig fest und stellte die Personalien von mehr als 200 fest.

Die Einsatzkräfte stellten später entlang der Route der Randalierer durch die Stadt zahlreiche Farbschriftzüge wie "Stoppt Pegida", "Antifa", "Stoppt Deportation" und "Das war Mord" fest - letzteres möglicherweise eine Äußerung mit Blick auf die ungeklärten Todesumstände eines kürzlich in Dresden erstochenen Asylbewerbers.

Linke Szene in Leipzig: Schon am Montag Gewalt gegen Polizisten

Leipzig gehört zu den Städten mit einer sehr aktiven linksautonomen Szene. Während einer Kundgebung des Leipziger Pegida-Ablegers am vergangenen Montag hatten Gegendemonstranten Polizisten vereinzelt mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Andere versuchten, gewaltsam Polizeisperren zu durchbrechen. Bereits in der vorigen Woche hatten bis zu 50 Vermummte abends einen kleineren Polizeiposten mit Steinen und Farbbeuteln attackiert und einen geparkten Streifenwagen angezündet.

Leipzigs OB: "Blinde Zerstörung, die wir nicht dulden."

Sachsens Justizminister Sebastian Gemko (CDU) besuchte am Freitag nach Angaben seines Ministeriums das schwer beschädigte Amtsgericht und sprach mit den Mitarbeitern. Diese seien durch die Attacke "zutiefst verunsichert", erklärte er. "Sie leisten hier jeden Tag eine engagierte und anspruchsvolle Tätigkeit für die Gesellschaft und fühlen sich nun zu Recht selbst angegriffen." Für die Attacke auf das Gericht gebe es "keine Entschuldigung".

Auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Ausschreitungen scharf. "So etwas hat mit einer politischen Auseinandersetzung nichts zu tun. Hier geht es um blinde Zerstörung, die wir in Leipzig nicht dulden", erklärte Jung am Freitag. Gewalt von Demonstranten egal welcher Ausrichtung sei unakzeptabel. AFP

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