Newsticker

Zahl der Neuinfektionen in Italien stabilisiert sich - mehr als 100.000 bestätigte Fälle in New York
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Mahlzeit, Mr. President: Wie Donald Trump seinem Leibarzt den Job schwer machte

Glosse

26.02.2020

Mahlzeit, Mr. President: Wie Donald Trump seinem Leibarzt den Job schwer machte

 US-Präsident Donald Trump gibt seinem damaligen Arzt Ronny Jackson, Leibarzt des Weißen Hauses, die Hand.  
Bild: Carolyn Kaster

Donald Trumps Leibarzt scheitert mit seinen Erziehungsversuchen für den US-Präsidenten.

Catrin vom Internet-Blog mom4mom.at scheint eine pragmatische Frau zu sein. Wenn die lieben Kleinen mal wieder nach Spaghetti plärren und das gesunde Gemüse mit verzogenem Gesicht vom Teller schieben, hat sie eine einfache Lösung parat: „Ich schmeiß oft alles in die Küchenmaschine, mach’s ganz klein und mische es dann in Kartoffelpüree oder mache eine Soße draus für Pasta… und alles in Form eines Sterns oder Batman … wird gegessen, weil’s cool ist!“

Leibarzt von Donald Trump hat Blumenkohl im Kartoffelpüree versteckt

Ob auch im Weißen Haus Batman- oder Stern-Förmchen in den Küchenschubladen liegen, ist nicht bekannt. Doch an den Kochtöpfen des mächtigsten Mannes der Welt greift man zu den gleichen Tricks wie bei Catrin: Donald Trumps früherer Leibarzt müht sich redlich, um den Speiseplan des US-Präsidenten gesünder zu gestalten. „Wir haben das Eis schwerer erreichbar gemacht, wir haben Blumenkohl in das Kartoffelpüree getan“, wird Ronny Jackson von der New York Times zitiert. Das Ziel, dass der Präsident 10 bis 15 Pfund (4,5 bis 6,8 Kilogramm) abnimmt, sei aber nicht erreicht worden. Laut der folgenden ärztlichen Untersuchung habe dieser gar zugelegt, schrieb die New York Times. Vom Blumenkohl kommt der präsidiale Zuwachs nicht.

Der US-Präsident liebt Fast Food - sollte es aber nicht essen

Donald Trump hat eine große Schwäche, die maßgeblich an der Formung seines Leibs beteiligt ist: Fast Food. Von Journalisten wurde er einmal gefragt, ob er McDonald’s oder Wendy’s bevorzuge. Trumps Antwort: „Ich mag alles. Wenn es amerikanisch ist, mag ich es.“

Da hilft es offenbar auch nichts, dass sein Leibarzt Jackson einmal in die Mikrofone seufzte, der Präsident könne aufgrund seiner hervorragenden Gene 200 Jahre alt werden – wenn er sich nur besser ernähren würde.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren