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CSU

24.02.2017

Mitgliederzahlen der CSU sinken weiter

Im Gegensatz zur SPD muss die CSU weiter sinkende Mitgliederzahlen vermelden.
Bild: Sven Hoppe (dpa)

Die Zahl der CSU-Mitglieder im Vergleich zum letzten Jahr ist geringer und sinkt auch immer weiter. Die SPD steckt hingegen - dank Martin Schulz - weiter im Umfragehoch.

Im Gegensatz zur SPD muss die CSU weiter sinkende Mitgliederzahlen vermelden. Aktuell habe die Partei "gerundet 142.000 Mitglieder", sagte ein Sprecher am Freitag in München der Deutschen Presse-Agentur. Damit ist die Zahl der Parteianhänger weiter im Sinkflug: Im vergangenen Dezember waren es den Angaben zufolge noch rund 143.000 Mitglieder, im Dezember 2015 sogar noch knapp 144.000 Mitglieder.

Generell gebe es zwar mehr Ein- als Austritte, durch Sterbefälle aber dennoch langfristig eine leicht sinkende Tendenz der Mitgliederzahlen, sagte der Sprecher.

Schulz-Effekt beflügelt die SPD

Dagegen beschert der Schulz-Effekt der SPD derzeit nicht nur ein Hoch in den Umfragen, sondern nach Jahren des Niedergangs auch einen kleinen Mitgliederzuwachs. Seit Martin Schulz am 24. Januar von Noch-Parteichef Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat vorgeschlagen wurde, traten 6564 Bürger allein via Internet in die Partei ein, wie die SPD auf Anfrage der dpa mitteilte.

Zu den Online-Eintritten kommen bei der SPD noch viele Menschen, die sich direkt in den Landesverbänden um ein Parteibuch bemüht haben. Diese Zahlen werden von der Bundespartei aber erst mit Verzögerung erfasst. dpa

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