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Kritik an Grundrente

10.11.2019

"Nicht akzeptabel": CDU-Abgeordneter Fischer kritisiert Grundrenten-Kompromiss

Axel E. Fischer (CDU) kritisiert den Grundrenten-Kompromiss.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Exklusiv CDU-Fraktionsvorstand Axel E. Fischer äußert Unmit über den getroffenen Kompromiss zur Grundrente. Die Bedürftigkeitsprüfung bleibe weit hinter den Forderungen zurück.

In der Unionsfraktion wird Unmut über den Koalitionskompromiss bei der Grundrente laut. Der CDU-Abgeordnete Axel E. Fischer und Mitglied des Unionsfraktionsvorstands kritisierte das Ergebnis als nicht zustimmungsfähig: „Der Kompromiss zur Grundrente erfüllt nicht den Geist des Koalitionsvertrags“, sagte Fischer unserer Redaktion. „Die Bedürftigkeitsprüfung bleibt weit hinter den Forderungen zurück“, betonte Fischer. „Dieser Kompromiss ist für mich nicht akzeptabel“, kündigte Fischer Widerstand in der Unionsfraktion an. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.11.2019

Wenn bei den Pensionen genauso verfahren würde wie bei den Rentnern, wäre es ok. Wird es aber nicht! Warum z.B. gibt es bei den Beamtenpensionen eine Mindestpension? Diese ist bei Teilzeitbeschäftigten sogar manchmal höher als das Gehalt, als die Teilzeitbeamten noch in Teilzeit arbeiten waren?

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10.11.2019

Ohne Bedürftigkeitsprüfung schenken wir einer Industrie-Nation, wie Indien, die in den Weltraum fliegt und die Atombombe besitzt, Kashmir annektiert - eine Milliarde Euro!?
Wenn es um unsere Rentner geht - da fängt man mit Schaum vor dem Mund an zu knausern und stellt u.U. hunderte Beamte neu ein um die eigenen Bürger zu kontrollieren und ja keinen Pfennig zuviel zu geben?

Und so wundert man sich bei der nächsten Wahl wieder, wenn die Bürger die nicht wählen, die Ihnen wieder in den Rücken fallen.
Dass uns Rentnern - entgegen dem ungefähr gleich teuren System Österreichs - einige hundert Euro fehlen - das zeigt schon, wie unsere Volksvertreter für uns gearbeitet haben.
Hauptsache die Milliardäre und Millionäre schießen wie Pilze aus dem Boden und sorgen für steueroptimierte Einkommen und Vermögen?

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10.11.2019

Die Kompromissformel ist nocht nicht getrocknet und schon haben Sie einen Hinterbänkler gefunden, der exklusiv für Ihr Blatt rummosert.
Es war doch glasklar, dass irgendwelche Abgeordnete aus der Mittelstands-Union und/oder dem wirtschaftsnahen Merz-Umfeld ruck-zuck dagegen ist, wohl ohne ganz konkrete Kenntnis.
Als "unabhängige" Zeitung müssen Sie nicht die Steigbügelhalter für unionsinterne Grabenkämpfe spielen.

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10.11.2019

Das eigentliche Problem ist, dass es nur noch um Machtspiele und nicht um die Aufrechterhaltung von Prinzipien geht. Zuletzt hörte ich von Frau Nahles, dass in der Rentenversicherung das Äquivalenzprinzip gilt. Und jetzt bei der Prinzipienlosigkeit auch noch eine rückwirkende Höherbewertungen von ganz speziellen Beitragszahlungen. Also wenn die Rentenversicherung in erster Linie eine Versicherung sein soll, dann muss die Wertigkeit der Beiträge bereits bei Beitragsleistung feststehen.

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