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G7-Gipfel 2015

13.04.2015

Polizei geht bei G7-Gipfel in die Social-Media-Offensive

Das G7-Gipfel 2015 findet im Juni im Schloss Elmau bei Garmisch-Patenkirchen statt. Die Polizei informiert nun über ihre Aktivitäten dabei auch über Facebook und Twitter.
Bild: Ulrich Wagner

Soziale Medien sind das Terrain der G7-Gegner. Die Polizei rüstet mit Seiten auf Twitter und Facebook zum Gipfel auf Schloss Elmau auf - aus einem bestimmten Grund.

Wenn man G7 und Facebook googelt, purzeln vor allem Seiten der Gipfel-Gegner auf den Bildschirm. "AktionsBündnis Stop-G7 Elmau", "Stop G7 Lübeck" und "Stop G7 Elmau 2015" stehen ziemlich weit oben bei den Suchergebnissen. Nun legt die Polizei auch in den sozialen Medien zum Thema G7-Gipfel auf Schloss Elmau nach.

Bürger können sich über Behinderungen um Schloss Elmau informieren

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute je eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account der Bayerischen Polizei zum Treffen auf Schloss Elmau freigeschaltet. Die Bürger können sich so über die Aktionen der Polizei zum G7-Gipfel, wie Verkehrsabsperrungen, informieren. Die Polizei-Seite ist bei Facebook hier und der Twitter-Account hier zu sehen. Etwa 10.000 Polizisten werden die Veranstaltung sichern.

Durch diese Accounts habe die bayerische Polizei jetzt auch die Möglichkeit, etwaige Falschmeldungen in sozialen Netzwerken umgehend richtigzustellen. Das könne gerade bei einer aufgeheizten Stimmungslage zur Entspannung beitragen, ergänzte Herrmann.

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Einige Stunden nach der Freischaltung standen noch wenige Informationen auf den Seiten. Gerade einmal ein paar Grußbotschaften der Polizei und ein paar Kommentare waren zu lesen. Allerdings hatte die Facebook-Seite schon gut 400 "Gefällt mir"-Angaben und der Twitter-Account 220 Follower.

Polizei München hat gute Erfahrungen mit Facebook

Seit September 2014 ist bereits das Polizeipräsidium München als bayernweit erster Polizeiverband im Rahmen eines Pilotversuchs auf sozialen Medien präsent, bei Facebook unter facebook.com/ppmuenchen und bei Twitter unter twitter.com/PPMuenchen. Nach Angaben des Innenministeriums haben sich gerade zum Oktoberfest 2014 und bei Fußballspielen diese zusätzlichen Informationskanäle der Münchner Polizei "außerordentlich bewährt".  AZ

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