Newsticker
Erster bayerischer Landkreis verschärft Corona-Regeln wegen steigender Inzidenz
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Rechtsextremismus: Studie: Der Hass erreicht die Mitte

Rechtsextremismus
15.06.2016

Studie: Der Hass erreicht die Mitte

Solche Bilder von rechtsextremistischen Aufmärschen (hier 2015 in Saalfeld/Thüringen) häufen sich in Deutschland.
Foto: dpa

Die ablehnende Haltung gegenüber Muslimen, Homosexuellen und anderen Minderheiten nimmt zu. Forscher zeigen, dass Rechtsextreme auch Union und SPD wählen, besonders gern aber eine andere Partei.

Gut jeder zehnte Deutsche hätte gern „einen Führer, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“. 35 Prozent plädieren für „mehr Mut zu einem stärkeren Nationalgefühl“. Während im Osten des Landes vor allem junge Menschen unter 30 zum Rechtsextremismus neigen, sind es im Westen die Senioren ab 61. Rund 40 Prozent finden es ekelhaft, wenn sich gleichgeschlechtliche Partner in der Öffentlichkeit küssen.

Rechtsextreme haben in der AfD eine Heimat gefunden

Und noch ein Ergebnis sticht heraus aus der Studie „Die enthemmte Mitte. Autoritäre und rechtsextreme Einstellung in Deutschland“ der Universität Leipzig, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde: „Rechtsextreme haben in der AfD eine Heimat gefunden.“

Seit 2015 haben in Deutschland mehr als 100 Flüchtlingsunterkünfte gebrannt; über 1000 Anschläge haben einen rechtsextremen Hintergrund. Dass diese sowieso schon radikal geprägte Tätergruppe in den vergangenen Jahren gewalttätiger geworden ist, bestätigt die jüngste „Mitte“-Studie. Jene Rechten, die es seit Jahren in Deutschland gebe, treten 2016 deutlich lauter und gewaltbereiter auf. Das zeige sich nicht nur in den Pegida-Demonstrationen vor allem in Dresden und Leipzig, sondern auch in jenen Heimen, aus denen Flüchtlinge vor den Flammen fliehen mussten.

„Viele Rechte wollen ihren Volkswillen mit Gewalt durchsetzen“, sagt Oliver Decker vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung der Uni Leipzig. Es herrsche eine Radikalisierung vor allem gegenüber bestimmten Menschengruppen wie Muslimen, Sinti und Roma, Asylsuchenden und Homosexuellen. Dabei sei rechte Gesinnung keine Frage bestimmter Bevölkerungsschichten, sagt der Autor der Studie. Viele machten sich allerdings keine Mühe, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und den Menschen kennenzulernen. Oder sie hätten einfach kein Interesse daran.

Durch Muslime "wie Fremde im eigenen Land"

Gut die Hälfte der Befragten würden sich durch die Muslime in Deutschland „wie Fremde im eigenen Land“ fühlen. Knapp 34 Prozent sprechen laut Studie von einer gefährlichen Überfremdung. Sogar gut 60 Prozent glaubten, dass Asylbewerber in deren Heimat nicht verfolgt werden.

Lesen Sie dazu auch

Elmar Brähler, ebenfalls von der Uni Leipzig und Mitautor der Studie, ist über ein Resultat positiv überrascht. Ein Großteil der Deutschen lehnt den Rechtsextremismus ab und vertraut auf Einrichtungen und Organisationen in Deutschland, welche die Demokratie prägten. Gegenüber 2006 sei dieses Vertrauen enorm gewachsen. 66 Prozent der Deutschen bewerten die Polizei als wichtig, 46 Prozent vertrauten den Tages- und Wochenzeitungen, 38 Prozent der Bundesregierung. Mit Misstrauen begegnen allerdings rund 48 Prozent den politischen Parteien.

Bähler sagt aber auch, zu glauben, dass alle Rechtsextremen zu rechten Parteien neigen, sei falsch. Rund elf Prozent von ihnen würden nämlich für die CDU/CSU stimmen, gut 15 Prozent für die SPD. Nur knapp drei Prozent der Befragten mit rechtsextremen Ansichten würden die NPD wählen, fast 35 Prozent aber ihre Stimme der AfD geben.Was in der Studie auch festgestellt wurde: AfD-Wähler sind offenbar überdurchschnittlich gewaltbereit, sexistisch, glauben an Verschwörungstheorien und denken bei Zeitungen, Radio oder Fernsehen an das Wort „Lügenpresse“.

Die Forscher untersuchten auch, wie die politische Einstellung der Deutschen mit der Befürwortung von Pegida zusammenhängt. Dabei stellte sich heraus, dass Rechtsextremismus und Islamfeindlichkeit die Pro-Pegida-Einstellung beeinflussen.

Den Ergebnissen der Studie zufolge führt der große Zuzug an Flüchtlingen nicht zu einer höheren Ausländerfeindlichkeit, die 2016 bei rund 20 Prozent der Bevölkerung feststellbar sei. Die Zahlen aus früheren Jahren liegen darüber. 2012 war laut Studie rund ein Viertel der Bevölkerung fremdenfeindlich eingestellt. 2002 waren es knapp mit 27 Prozent ebenfalls mehr als heute.

Die Wissenschaftler der Studie haben rund 2400 Menschen aus Ost- und Westdeutschland zu den Themen Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur, Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Chauvinismus und Verharmlosung des Nationalsozialismus befragt. Die Leipziger Langzeitstudie wird seit 2002 alle zwei Jahre durchgeführt.

Politologe: Aus Fehlern mit Pegida für Umgang mit AfD lernen

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

19.06.2016

Es wird überall zu viel Hass gesät - der Respekt vor den Menschen geht dabei verloren.

Permalink
17.06.2016

Heute gibt es auch einen anderen Artikel in der AZ:

.

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Tuerkischstaemmigen-fehlt-die-Anerkennung-in-Deutschland-id38134377.html

.

Türkischstämmigen fehlt die Anerkennung in Deutschland

Unter den in Deutschland lebenden Menschen mit türkischen Wurzeln findet fast jeder Zweite die islamischen Gebote wichtiger als die deutschen Gesetze.

.

Viele der hier lebenden Menschen mit türkischen Wurzeln haben zudem das Gefühl, der Islam werde zu Unrecht mit Gewalt und Fanatismus in Verbindung gebracht.

.

Wenn es einem nicht so verdammt viel Angst machen würde, könnte man es fast lustig finden.

Permalink
17.06.2016

Diese "Studie" sehe ich als unseriös und nicht valide. Schon allein durch die Auftraggeber erhärtet sich bei mir der Verdacht, dass Ergebisse so ausfallen wie man sie gerne präsentieren möchte.

Mit ein paar Suggestivfragen werdem die Antworten der Teilnehmer in die richtige Richtung gebracht. an sollte lieber nach den Ursachen forschen. Wenn sich Menschen im eigenen Land fremd fühlen wird es schon Gründe haben.

Die AFD ist derzeit in keinster Weise in der Regierungsverantwortung. Die aktuelle Sitiuation im Land, die Spaltung der Gesellschaft mit all ihren Folgen ist das Ergebnis der bisherigen Politik wenn die Verantwortlichen ihre Verantwortung von sich weisen und dabei ihren Heiligenschein putzen. Nach dem Prinzip Ursache und Wirkung sozusagen

Permalink
16.06.2016

Wie zu einem gestern in der AZ zu dieser Studie veröffentlichten Artikel geschrieben, zeigt die Studie erfreulicherweise keine Verschlimmerung der rechtsradikalen Einstellungen. Sie zeigt, dass wir in unserem Land einen besorgniserregenden Sockel von rechtsautoritären und chauvinistischen Einstellungen haben. Ich vermute übrigens, dass es in Polen, in Ungarn, Frankreich, der Türkei, Russland erheblich schlimmer ist.

Ein paar Beispiele aus der Studie:

Befürwortung einer rechtsautoritären Diktatur 2016

„Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert“

21,9 % stimmen dem zu

„Wir sollten einen Führer haben, der Deutschland zum Wohle aller mit starker Hand regiert“

10,6 % stimmen dem zu

In Ostdeutschland immer etwas mehr als in Westdeutschland

Antisemitismus

„Auch heute noch ist der Einfluss der Juden zu groß“

10,9 % stimmen dem zu

In Ostdeutschland etwas weniger als in Westdeutschland

Raimund Kamm

Permalink
17.06.2016

Sehe ich grundsätzlich genau so. Und nun die Königsfrage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder stellt: Woran liegt diese Radiklalisierung. Wo sind die die Ursachen zu suchen. Liegt es nur an den Leuten, Personen, den Menschen? Ich glaube: nein. Es liegt auch ein Stück weit, vielleicht sogar ein großes Stück weit an einer verfehlten Politik.

Permalink
17.06.2016

Das liegt auch ein Stück weit an der verfehlten Politik und Einstellung der GRÜNEN - siehe jetzt wieder Blockade im Bundesrat !

Das haben viele Bürger einfach satt !

Permalink
17.06.2016

Vielleicht ist auch hier das Problem:

Vor einigen Monaten schon, war die Vernachlässigung der ‚sozialen Frage’ im Zuge der Flüchtlingspolitik ein Thema.

Während wir über Jahre immer wieder erleben mussten, dass angeblich kein Geld für Schulen, Kitas oder sozialen Wohnungsbau vorhanden wäre, genauso wie für bessere Pflegeversorgung oder die Bekämpfung von Altersarmut.

Plötzlich aber fanden sich für die Migranten zig Milliarden. Jetzt so finde ich, wird dies den regierenden Parteien, vor allem aber der SPD vor Augen geführt. Ob diesen Herren und Damen aber ihr Gewissen, wegen der jahrelangen Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu rebellieren beginnt, wage ich zu bezweifeln.

Denn gerecht ist es kaum, wenn Steuer- und Sozialkassen zugunsten von Menschen geplündert werden, die eigentlich rechtswidrig in unser Land kamen, halt falsch, „natürlich auf Einladung unserer Bundeskanzlerin“ von Neubürgern die eigentlich noch nie in die Kassen eingezahlt haben.

Würden die Damen und Herren aus Politik, im Besonderen der SPD und den Gewerkschaften die politische Verantwortung für die Bürger dieses Landes ernst nehmen. Müssten sie gegen die Alimentierung der Migranten Einspruch erheben.

Leider haben viele Bürger unseres Landes das Gefühl, dass den Einheimischen außer leeren Versprechungen nichts, den Fremden aber alles gegeben wird.

Dafür aber werden Statistiken erhoben und Teilen der mündigen Bürger ein Rechtsruck unterstellt.

Diese Unterstellung halte ich für schamlos und äußerst fragwürdig.

Permalink
17.06.2016

Ja - natürlich haben Sie hier Recht. Es ist einer (oder mehrere) Fehler der Politik, den/die Sie hier detaillierter beschreiben. Nur würde ich den Begriff "soziale Frage", obwohl Sie ihn ib """ gesetzt haben, nicht mehr verwenden. Er ist schonb über 1,5 Jahrhundere alt. Damals waren die Gegensätze noch um ein Vielfaches krasser.

Permalink
17.06.2016

Sie zeigt, dass wir in unserem Land einen besorgniserregenden Sockel von rechtsautoritären und chauvinistischen Einstellungen haben. Ich vermute übrigens, dass es in Polen, in Ungarn, Frankreich, der Türkei, Russland erheblich schlimmer ist.

.

Jetzt noch ein Land wie Saudi-Arabien zu nennen haben Sie sich nicht getraut?

.

Na ja, ist bei der Türkei schon schwierig genug. Der rassistische Normalbürger hält bei den Südländern einfach sein Maul - gibt sonst nur Probleme. Özdemir und Özoğuz haben das nicht gemacht, das ehrt sie, aber die haben jetzt genau soviel Angst wie der fast Ösi-Präsident mit der Glock. Wobei ich schon meine, das die überwältigende Mehrheit der Anhänger Erdogans und nationalistisch eingestellten Türken in Deutschland niemanden umbringt.

.

Ich glaube es ist fast gefährlicher als getrennt lebende Syrerin an einer Bushaltestelle zu warten. Da steht es dann nach Toten blitzschnell 1:0 gegen das Team der brandschatzenden Rassisten. Die Empathie der "welcome" Fraktion ist dann ähnlich ausgeprägt wie beim Anschlag auf eine Synagoge, der leider nicht von Neonazis sondern von Arabern verübt wurde.

.

Noch ein guter Artikel hierzu:

.

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article156254456/Politik-und-Medien-leben-in-ihrer-eigenen-Welt.html

Permalink
16.06.2016

Dieser Artikel gibt einen guten Überblick über die Studie. Er zeigt einerseits Ansichten derer, die rechts einzuordnen sind. Er zeigt auch, dass es noch ein Bollwerk in der Bevölkerung gegen rechte Ansichten gibt.Die Studie selbst ist ihre Lektüre wert. Denn sie gibt eine Definition von Rechtsextremismus, die in ihrem Dimensionsaufriss wie Chauvinismus oder Sozialdarwinismus Aspekte aufzeigt, die im simplen Bild "Nazi" nicht vorkommen oder von typischen Attributen wie Antisemitismus oder Ausländerfeindlichkeit überdeckt werden.

Nimmt man einen weiteren Teil der Studie hinzu und berücksichtigt zusätzlich die Studie des Reuters Institute zur Mediennutzung, bildet sich eine unheilige Allianz: versteckt rechtsextreme Einstellungen und eine zunehmende Nutzung sozialer Medien mit ihren nutzerspezifischen Angeboten könnte manchen so langsam in den rechten Sumpf ziehen, dass er seinen Untergang selbst nicht mitbekommt.Details zu den genannten Studien, insbesondere Beispiele für Fragen zur Aufdeckung der verdeckten Aspekte von Rechtsextremismus unter:

http://az-beobachter.blogspot.de/2016/06/die-enthemmte-mitte.html

Permalink
16.06.2016

Geschwollen schreiben können sie schon, aber von der Realität habens keine Ahnung. Auf den Punkt gebracht hat es Stefan R. So sieht die Realität aus. Ich bin auch gegen die derzeitige Flüchtlings- Finanz- TTIP,- Ceta und Türkeipolitik, aber deshalb bin ich längst nicht Rechtsradikal.

Permalink
16.06.2016

Sehr geehrte Frau Mörzel,

für mich grenzt der Artikel (oder zumindest die Überschrift) an Polemik, liegt aber leider im Mainstream der Berichterstattung. Natürlich auch das passende Bild dazu. Eines der PEGIDA-Demos ist wohl zu wenig martialisch.

Überschrift: "Der Hass erreicht die Mitte". Darunter:

"Die ablehnende Haltung gegenüber Muslimen, Homosexuellen und anderen Minderheiten nimmt zu"

Eine "ablehnende Haltung" und "Hass" ist ein gewaltiger Unterschied!

„Rechtsextreme haben in der AfD eine Heimat gefunden.

Unsinn. Für Rechtsextreme ist die AfD viel zu "weichgespült". Die haben zur AfD eine "ablehnende Haltung" ;-)

Bei PEGIDA wird gewaltbereit aufgetreten?

Stimmt, aber zu 99% durch linke "Gegendemonstranten".

Gut die Hälfte der Befragten würden sich durch die Muslime in Deutschland „wie Fremde im eigenen Land“ fühlen. Knapp 34 Prozent sprechen laut Studie von einer gefährlichen Überfremdung.

Ja und? Was hat das mit Hass zu tun? Nee, der Deutsche hat kein Recht auf eine andere Meinung als die öffentlich verordnete, geschweige denn, zu bestimmen, wen er auf seinem Territorium sich ansiedeln läßt, nicht wahr?

Ein Großteil der Deutschen...vertraut auf Einrichtungen und Organisationen in Deutschland, welche die Demokratie prägten... 46 Prozent vertrauten den Tages- und Wochenzeitungen, 38 Prozent der Bundesregierung. Mit Misstrauen begegnen allerdings rund 48 Prozent den politischen Parteien..

Das bedeutet im Klartext, daß

54% den Zeitungen NICHT vertrauen

62% der Bundesregierung NICHT vertrauen und

52% den Parteinen NICHT vertrauen.

=> Dies ist ein vernichtendes Urteil, das vor allem den betroffenen Gremien zu denken geben sollte. Aber Selbstreflektion? Fehlanzeige. Lieber tauscht man das Volk aus.

(Verstoß NUB 7.2/edit)

Permalink
16.06.2016

Sie haben einen wirklich sehr klaren Blick auf die Verhältnisse, wie sie gerade sind, Respekt Stefan R !. Ich wünschte, unsere Politiker würden ihre rosa Brille auch langsam absetzen.

Permalink
17.06.2016

Hallo Stefan R., herzlichen Dank für Ihren Textbeitrag,

Sie haben damit in vollem Umfang die Meinung und die Sorgen der Meisten unserer Mirbürger angesprochen.

Die Minuszeichen für Ihren Kommentar sollten Sie nicht ärgern, es sind genau diese Herrschaften die sich über die jetzige Situation in unserem Land diebisch freuen.

Ich bin der Meinung, dass wir in unserer Gesellschaft keinen Ruck nach rechts haben, sondern die Bürger schön langsam aufwachen und eine stink Wut auf unsere untätigen Politiker aufkommt.

Außerdem glaube ich sowieso nur Studien, die ich selbst gefälscht habe. :)

Permalink
19.06.2016

Vielen Dank für Ihren Zuspruch, Herr Wörle und Herr R.

(Verstoß NUB 7.2/edit)

Permalink
19.06.2016

Sie spreche mir aus der Seele. Es werden Umfragen gemacht, Statistiken bemüht, aber keiner fragt nach dem Warum. Das wäre wohl zu umbequem.

Permalink
15.06.2016

Das verwunderlichste an der Studie ist, dass im Vergleich zu 2014 zwar ein paar Schwankungen, aber kaum Unterschiede, die signifikant sein dürften, gefunden wurden. Dennoch heisst die 2014er Studie: "Die stabile Mitte - Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014". Die 2016er Studie, mit den gleichen Werkzeugen erstellt und von den gleichen Autoren, die die gleichen Ergebnisse gefunden haben, wie im Jahr 2014: "Die enthemmte Mitte - Autoritäre und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland".

Daraus folgt: wenn man den Sichtwinkel auf etwas verändert, verrutscht die Mitte genauso. Auch ein schönes Ergebnis.

Permalink