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Bewerbung um SPD-Vorsitz

01.09.2019

SPD-Kandidatur gescheitert: Gibt Böhmermann auf?

Entertainer Jan Böhmermann wollte SPD-Chef werden - daraus wird wohl nichts.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Nach 72 Stunden scheitert #neustart19 an den Statuten der SPD. Aber für Böhmermann ist das noch nicht das Ende. Jetzt denkt er über juristische Schritte nach.

Die Kampagne #neustart19 des TV-Satirikers Jan Böhmermann ist noch nicht ganz begraben. Nachdem Böhmermann am Donnerstag seine Kandidatur für den Vorsitz der SPD bekanntgegeben hatte, belächelten viele die Ansage - denn es lagen einige Hürden vor dem Fernsehmoderator und keiner wusste so ganz, wie ernst der 38-jährige die Kandidatur meinte.

Doch Samstag hatte sich der Ortsverein Köthen (Sachsen-Anhalt) gemeldet und Böhmermann seine Unterstützung zugesagt. Sonntag twitterte Böhmermann, dass es "noch immer kleinere Herausforderungen" mit seiner Parteimitgliedschaft gab. Am gleichen Tag ist die Anmeldefrist für den Parteivorsitz um 18 Uhr abgelaufen, wie es weiter geht, steht noch nicht konkret fest.

Der #neustart19 scheitert an den Kriterien der SPD

Auf Twitter äußerte sich Böhmermann am Sonntagabend zum Stand der Dinge. Gegen 19 Uhr teilte er mit, dass eventuell alle Bemühungen doch nicht gereicht haben, um die Kriterien der SPD zu erfüllen. Kurz danach schrieb er "Das ist ein herber Rückschlag für die SPD. [...] Wir analysieren jetzt, woran es gelegen hat und welche Konsequenzen wir ziehen werden." Ist die Kampagne #neustart19 also gescheitert?

SPD-Kandidatur gescheitert: Gibt Böhmermann auf?

Böhmermann und sein Team wollen nicht aufgeben

Der Satiriker scheint aber noch nicht aufgegeben zu haben. Böhmermann und sein Kampagnen-Team gehen jetzt eventuell juristisch vor. Am Montagmittag möchte er Stellung zu der Situation beziehen und kündigt auch an, dass es für ihn in der Sache nur eine Richtung gibt, nämlich vorwärts.

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