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"Spiegel"-Bericht
14.05.2016

Bund will bis 2020 rund 93 Milliarden Euro für Flüchtlinge ausgeben

Flüchtlinge in Passau: Die Beamten schätzen, dass dieses Jahr noch 600.000 Flüchtlinge ins Land kommen.
Foto: Armin Weigel (dpa)

Bis 2020 will der Bund für die Versorgung von Flüchtlingen laut "Spiegel" rund 93 Milliarden Euro zahlen. Am höchsten sind nach den Schätzungen die Ausgaben für Sozialleistungen.

Zur Versorgung der Flüchtlinge wird der Bund bis 2020 insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro bereitstellen. Das geht nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" aus einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums für die Verhandlungen mit den Ländern hervor. Die Berechnungen enthalten demnach die Ausgaben für Unterbringung und Integration, aber auch für die Bekämpfung von Fluchtursachen in Krisenregionen.

Bis 2020: Bund stellt Milliarden für Flüchtlinge zur Verfügung

Allein für Sozialleistungen bei anerkannten Asylbewerbern, vor allem Hartz-IV-Zahlungen und Mietzuschüsse, veranschlagten die Beamten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in diesem Zeitraum 25,7 Milliarden Euro. Für Sprachkurse sind 5,7 Milliarden Euro berechnet, für Eingliederungshilfen ins Berufsleben 4,6 Milliarden. Die jährlichen Kosten steigen demnach von rund 16,1 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 20,4 Milliarden in 2020.

Bei ihrer Schätzung unterstellten die Beamten, dass dieses Jahr 600.000 Flüchtlinge ins Land kommen, nächstes Jahr 400.000 und in den Folgejahren jeweils 300.000. 55 Prozent der anerkannten Flüchtlinge, so ihre Annahme, würden nach fünf Jahren einer Arbeit nachgehen. afp

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.05.2016

55 Prozent der anerkannten Flüchtlinge, so ihre Annahme, würden nach fünf Jahren einer Arbeit nachgehen.

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Das ist abseits aller bisher bekannten Statistiken. Dazu kommt ja noch die signifikant niedrigere Quote von berufstätigen Frauen aus dem arabisch-islamischem Raum.

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15.05.2016


Am höchsten sind die Ausgaben für die Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort - müsste es heißen.

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15.05.2016

Hunderte von Milliarden für Griechenland, hundert Milliarden für Flüchtlinge - die Regierung gibt sich immer größere Mühe, von dem erwirtschafteten Geld der Steuerzahler möglichst wenig bei denen zu belassen, die dieses Geld erarbeitet haben. Und das Geld, was verbleibt, wirft keine Zinsen mehr ab. Der Ökonom Prof. Raffelhüschen rechnet übrigens mit deutlich höheren Kosten von rd. einer Billion Euro für die Flüchtlingsthematik und wirft der Regierung Unehrlichkeit bei den Zahlen vor:
http://www.focus.de/finanzen/news/finanzexperte-raffelhueschen-die-regierung-weiss-mehr-ueber-die-fluechtlinge-gibt-die-daten-aber-nicht-heraus_id_5300619.html

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16.05.2016

Personalmangel heißt, es gibt keine qualifizierten Leute, die die Stellen besetzen könnten. Also ausbilden! Ausbilden! wen auch immer. Offensichtlich finden sich keine Inländer mehr, die solche Berufe ergreifen wollen.

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16.05.2016

Sie sollten einfach lesen und etwas weniger fantasieren; es fehlt einfach am Geld im öffentlichen Klinikwesen um eine marktgerechte Vergütung bezahlen zu können.

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Das große Problem sei aber, dass sich MTA-Kräfte derzeit den Arbeitgeber mit den besten Bedingungen aussuchen können. Gegenüber Praxen und einigen anderen Krankenhäusern sei das Klinikum aber meistens klar im Nachteil, denn dort müsse das medizinisch-technische Personal auch Nachtschichten und Wochenenddienste leisten. Bei gleicher Vergütung sei damit die Belastung für Mitarbeiter meistens höher. Das Klinikum bekomme für diese Leistung aber keine höhere Vergütung von den Krankenkassen, die es dann an die Mitarbeiter weitergeben könnte. „Das ist ein Fehler im System“, findet Schwering. (Quelle: Augsburger Allgemeine)

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16.05.2016

Warum können sich die MTA´s die Stellen aussuchen? Weil es zu wenig MTA´s gibt. Solange in einem Beruf mehr offene Stellen als Bewerber da sind, ist das Problem nicht zu lösen. Ein Stellenbewerber sollte sich halt auch überlegen, ob er in den öffentlichen Dienst will oder in der "freien" Wirtschaft tätig sein will. Klar hat der öffentliche Dienst an Charme verloren, seit die VBL die Rente nicht mehr auf 91% des letzten Gehaltes aufstockt sondern ein Betriebrente zahlt. Das Klinikpersonal steht immer in der Zwickmühle meist unbezahlte Überstunden zum Wohle des Patienten zu machen, oder an die eigene Familie zu denken.

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17.05.2016

Warum können sich die MTA´s die Stellen aussuchen? Weil es zu wenig MTA´s gibt.

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Für ein staatliches Gesundheitswesen wäre es Aufgabe der Regierung sich darum zu kümmern und die Arbeits- und Ausbildungsplätze so attraktiv zu halten, dass sie im Arbeitsmarkt bestehen können.

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Wir sind wieder beim Knausern um Geld und Stellen - bei meinem Beispiel die Gesundheitsversorgung von Kindern - und wir sind wieder bei den 93 zusätzlichen Milliarden, die auch der Sogwirkung der Einladung von Frau Merkel geschuldet sind.

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Und mancher wundert sich dann über den Widerstand gegen die Gesundheitskarte für Flüchtlinge...

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17.05.2016

Wie kommen Sie drauf, dass wir ein staatliches Gesundheitssystem haben? NEIN, wir haben kein staatliches Gesundheitssystem, sondern einen Mischmasch zwischen freier Marktwirtschaft und staatlichen Lenkungsversuchen. So etwas funktioniert prinzipiell nicht.

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17.05.2016

Wie kommen Sie drauf, dass wir ein staatliches Gesundheitssystem haben?

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Indizien zum Nachdenken:

> gesetzliche Krankenversicherung

> einheiltlicher Beitragssatz durch Bundesgesundheitsministerium

> überwiegend staatliche Trägerschaft bei Krankenhäusern

> Tarifvertrag der Beschäftigten - TVÖD

> Politiker in Aufsichtsräten von Kliniken

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Den Mischmasch kann man vielleicht bei den niedergelassenen Ärzten erkennen; im Bereich der Krankenhausversorgung dominiert die staatliche Lenkung.

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14.05.2016

Es ist leicht das HART verdiente Geld anderer Leute auszugeben ...

Sind die Zahlen geschönt ?

Jedenfalls die Kommunen,Sozialkassen,Krankenkassen & Co., "Ausgaben" fehlen ....

+

Flüchtlinge kosten bis zu 400 Milliarden EuroFinden alle Flüchtlinge gute Jobs, werden die Staatsfinanzen sogar entlastet. Gelingt die Integration am Arbeitsmarkt nicht, zahlen alle drauf, rechnet eine Studie vor.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-04/fluechtlinge-arbeitsmarkt-integration-kosten-studie-zew

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15.05.2016

"Es ist leicht das HART verdiente Geld anderer Leute auszugeben ..."

das würde mir auch leichter fallen, als mein eigenes Geld auszugeben. Und die Politiker, Beamten und sogenannten Staatsdiener haben sich schon daran gewöhnt. Auch ohne Flüchtlinge werden Milliarden sinnlos zum Fenster rausgeworfen.

"Jedenfalls die Kommunen,Sozialkassen,Krankenkassen & Co., "Ausgaben" fehlen"

Na ja, wenn die Ausgaben nicht dokumentiert werden, fehlen sie eben. Mit Schätzungen lässt sich aber so viel besser jonglieren.

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14.05.2016

gehen wir davon aus, dass die Zahlen richtig sind, dann schaut es doch so aus:

Ausgaben 93,6 Milliarden in 5 Jahren. Davon sind Ausgaben in Deutschland: 25,7+5,7+4,6 = 36 Milliarden €. Nach dem Artikel sind dann die übrigen 57,6 Milliarden € dafür da in den Ländern vor Ort die Ursachen zu bekämpfen. Von den Milliarden die in Deutschland bleiben, wer bekommt die denn? Vermieter, Sprachlehrer etc. Wie soll man das dann nennen, ein Draufzahlgeschäft? Wir sind uns doch alle einig, dass das beste die bekämpfung der Ursachen ist. Wenn ich jetzt die Kosten dafür mit den Kosten der Migranten in Deutschland in einen Topf werfe, dann ist das für mich eine Mischung. die Missverständnisse hervorrufen muss.

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15.05.2016

Von den Milliarden die in Deutschland bleiben, wer bekommt die denn? Vermieter, Sprachlehrer etc. Wie soll man das dann nennen, ein Draufzahlgeschäft?

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Das ist ohne jeden langfristigen wirtschaftlichen Mehrwert - mit dem gleichen dummen Argument könnte man auch den Bau von Pyramiden rechtfertigen.

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16.05.2016

Was haben Sie gegen "Pyramiden", wenn dann Millionen von Touristen kommen, um sie zu besichtigen.

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15.05.2016

Wenigstens einer, der den Artikel verstanden hat. Zudem handelt es sich um Planungen. 600.000 Flüchtlinge in diesem Jahr werden nach heutigem Stand bei Weitem nicht erreicht.

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14.05.2016

Für mich ist klar (auch wenn ichs momentan nicht beweisen kann - aber die Zeit wird es für mich beweisen): Die ganze Chose ist ein "Draufzahlgeschäft".

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14.05.2016

"Die ganze Chose ist ein "Draufzahlgeschäft"

eben so wie bei Kindern, Rentnern, Kranken und Behinderten.

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14.05.2016

(edit/ Nub. 7.2)

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15.05.2016

Passen Sie besser auf was Sie sagen!

UNSERE Rentner haben sich -zum Teil- bis zu 50 Jahren!! und da waren auch harte Jahre dabei ihren Ruhestand quasi verdient! UNSERE Kinder sind die Zukunft des Landes! UNSERE Kranken haben mit hohen Kassenbeiträgen das System am Laufen gehalten und nehmen zustehende Solidar-Leistungen in Anspruch...Krank sein sucht sich keiner raus. Und UNSERE Behinderten wollen Sie die nicht gut versorgt wissen?

Ich kenne eine Familie aus den neuen östlichen EU Ländern die hier knapp ein Jahr halbherzig aber angemeldet bei Verwandten gearbeitet hat und nun schön mit mehreren Kindern wohlversorgt auf H4 sitzt. Deutsche Sprache? Fehlanzeige, Bemühungen etwas zu tun? dito. Die zweite Familie der Verwandtschaft genau so und der Vater der dritten Familie ist nun auch schon da. Finden Sie das gut?

Dass ein großer Teil der Flüchtlinge gar keine "in Not" sind aber in wenigen Jahren auch nur versorgt werden müssen ist Ihnen wurscht weil auch Banken gerettet werden? Glauben Sie, dass diese Menschen hier im Land etwas beitragen oder sich später eine Rente verdient haben? Sind wir das Wohnzimmer dieser Welt?

Die "persönliche Leistung" in Deutschland geboren zu sein? Eines der dümmsten Argumente zur Flüchtlingskrise überhaupt!

Stehen Sie eigentlich in einem Arbeitsverhältnis? Bekommen Sie da was geschenkt? Müssen Sie jeden Morgen um 5h raus und haben acht Stunden Stress vor sich? Angst um Ihren Arbeitsplatz wie so viel hier im Land und hohe Lebenshaltungskosten zahlen. Oder leben Sie selber von "Stütze", oder studieren seit 10 Jahren Soziolgie ( sowas das gibts auch)?. Dann kann man leicht reden.

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15.05.2016

Na ja - ganz stimmt das nicht so alles. Nur zwei Punkte:

- die gesetzlichen Renten haben nur die Höhe weil jährlich 80 000 000 000 € aus dem Staatshaushalt zugeschossen werden (finde ich auch für richtig). Würde dieser Zuschuß fehlen sähe es viel schlechter aus.

- die Gesunden halten das Krankenkassensystem im Wesentlich am Leben (weil die nichts bis weniger kosten). Aber das System ist ok so.

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15.05.2016

Dieses System ist bzw.. wäre okay. Die staatlichen Zuschüssse sind mir bekannt, die Gelder stammen aber letztlich aus den Steuertöpfen die hier in den letzten Jahrzehnten erarbeitet wurden. Und der Kranke hat auch voerher eingezahlt bzw. immer noch.

Wenn es allerdings so weitergeht lässt sich dises System so nicht mehr halten. Unser Gesundheitssystem bsw. die Selbstverwaltung ist eine Einrichtung die weltweit Beachtung findet, trotz allem Bürokratismus und natürlich auch Nachteilen. Kanada, Australien und England spekulieren schon lange nach einer ähnlichen Einführung.

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15.05.2016

"Die ganze Chose ist ein "Draufzahlgeschäft"

eben so wie bei Kindern, Rentnern, Kranken und Behinderten.

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Die gibt es ja im neuen linksgrünen Wirtschaftsaufschwung nicht mehr; ein Schlauchboot voller junger schwarzer Männer ist viel besser.

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15.05.2016

Ich weiß zwar bicht wie Sie das jetzt gemeint haben - ich sehe aber Unterschiede.

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15.05.2016

Der Satz: "Die ganze Chose ist ein "Draufzahlgeschäft" stammt doch von Ihnen.

Da die Flüchtlingskrise nicht als Geschäft betrachtet werden soll, habe ich den Satz erweitert mit: "eben so wie bei Kindern, Rentnern, Kranken und Behinderten".

Da ich selbst ein Kind mit Behinderung habe, würde ich nie auf den Gedanken kommen, Menschen in Not als Geschäft zu betrachten.

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14.05.2016

Der Beweis hierzu existiert schon:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ifo-chef-sinn-migration-ist-verlustgeschaeft-fuer-deutschland-13344263.html

"Auch die Bertelsmann-Studie komme letztlich zu einem negativen Ergebnis mit einem „impliziten Finanzierungsdefizit“ in Höhe von 79.100 Euro je Migrant über die gesamte Zeit, betonte Sinn.

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14.05.2016

Es ist schon merkwürdig: Wenn es darum geht, die Abgabenlast für den deutschen Steuerzahler zu senken (Beispielsweise 2015 den Solidarzuschlag, der 15 Mrd im Jahr bringt), ist regelmäßig das Gegenargument, es sei kein finanzieller Spielraum dafür da.

Wenn nun plötzlich 1,1 Mio kulturfremde Ausländer ins Land strömen, dann ist nicht etwa die Prämisse, die Bearbeitung der Asylanträge zu vereinfachen und so schnell wie möglich abzuschließen (das BAMF rechnet damit, bis Ende diesen Jahres die des Jahres 2015 abgeschlossen zu haben) und die ca. 50% Unberechtigten davon so schnell wie möglich wieder Heim zu schicken

http://www.zeit.de/2016/06/abschiebung-deutschland-auslaender-scheitern

sondern man zaubert stattdessen 23 Mrd/Jahr aus dem Hut, u. A. für "Sprachkurse, Eingliederungshilfen ins Berufsleben"

Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel geht von 45 Mrd kosten pro Jahr aus, vorausgesetzt, jeder Asylant ist nach 3 Jahren in Arbeit oder heimgekehrt!

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/drei-jahre-im-system-ifw-oekonom-schaetzt-jaehrliche-kosten-fuer-fluechtlinge-auf-45-milliarden-euro_id_5013493.html

Die Annahme, daß nach 5 Jahren 55% einer Arbeit nachgingen, sind recht optimistisch. Es liegen Zahlen aus Dänemark vor, die eine Beschäftigungsquote von 25% nach 10 Jahren ausweisen. Dies würde ca. 4-fache Kosten bedeuten was ca. 100 Mrd. pro Jahr wären!

http://www.thelocal.dk/20150309/denmarks-refugee-integration-efforts-have-failed

Die Aussage, es wäre in deutschem Interesse, daß möglichst alle Asylbewerber im Land blieben, um unsere fehlenden Kinder und Fachkräfte zu ersetzen, ist ein frommes Märchen, wenn nicht eine dreiste Irreführung: Hierzu müßte ein Teil der aktuellen Zuwanderer alle (!) Kosten der anderen Zuwanderer decken und noch dazu einen Überschuss in die Sozialkassen einzahlen.

Dies dürfte bei den gegebenen Zahlen utopisch sein.

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14.05.2016

Warum gönnen Sie den Flüchtlingen so wenig. Immerhin sind es Menschen in Not.

Steuerflüchtige aber werden wie Kavaliersdelikte behandelt, obwohl der fehlende Betrag für den Fiskuns um ein Vielfaches die Kosten für Flüchtlinge übersteigt.

Auch ist es nicht Ihre persönliche Leistung hier im reichen Deutschland geboren zu sein.

Im Übrigen ist eine treffende Aufstellung über die Kosten der Flüchtlinge bisher überhaupt nicht möglich. Bedenken Sie bitte, dass Kosten für die Grundversorgung zwischen 288 und 1.212 Euro liegen. 288 Euro pro Monat in Saarlouis, 1212 Euro im Landkreis Lörrach am Bodensee. Diese Angaben wurden auf Nachfrage von ZDF Zoom von den Kommunen abgegeben. Tatsächlich aber gibt es weder eine Statistik noch eine Datenbank, welche genaue Zahlen der Ausgaben enthält.

Logischerweise gibt es auch keine Zahlen über die Profiteure der Flüchtlingskrise. Alles wird schon brav unter dem Tisch gehalten, als ob man sich darüber schämen müsste.

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14.05.2016

Warum gönnen Sie den Flüchtlingen so wenig. Immerhin sind es Menschen in Not.

Darum geht es nicht. Ich gönne jedem echten Flüchtlich nur das Beste, vor allem eine baldige Heimkehrmöglichkeit in sein Heimatland.

Es geht darum, daß wir nach Strich und Faden verar++ht werden: Was die Kosten betrifft, und vor allem, was die langfristigen Folgen für uns und unsere Nachfahren betrifft. Es wird beschwichtigt, getrickst, gelogen, unterlassen und verschleiert. Und viele schalten, so scheints, ihr Hirn aus zugunsten des schönen Gefühls, moralisch ja sowas von überlegen zu sein.

Auch ist es nicht Ihre persönliche Leistung hier im reichen Deutschland geboren zu sein.

Richtig, aber dafür muß ich mich auch nicht schämen, zumal ich, außer in diesem Land geboren zu sein, nichts geschenkt bekommen habe.

Alles wird schon brav unter dem Tisch gehalten, als ob man sich darüber schämen müsste.

Stimmt, und, was folgern wir daraus?

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15.05.2016

"Es geht darum, daß wir nach Strich und Faden verar++ht werden"

Da haben Sie vollkommen recht, aber bestimmt nicht nur wegen Flüchtlingen.

"Es wird beschwichtigt, getrickst, gelogen, unterlassen und verschleiert."

Richtig, siehe Abgasskandal, Bankenskandal, Steuerbetrug usw. Die Flüchtlingskrise hilft anscheinend gut mit, um davon abzulenken. Mit Erfolg, wie man sehen kann.

"Und viele schalten, so scheints, ihr Hirn aus zugunsten des schönen Gefühls, moralisch ja sowas von überlegen zu sein."

Moralisch überlegen fühlt sich da wohl keiner, denn es gibt außer der Flüchtlingskrise eine Menge anderer schwerwiegende Krisen. Diese sind allerdings nicht zu sehen, wenn der Focus nur auf die Flüchtlingskrise gerichtet wird.

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