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Fall Anis Amri

11.04.2018

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren wegen Aktenmanipulation ein

Unglücksort am Breitscheidplatz in Berlin: Bei dem bislang schwersten islamistischen Anschlag in Deutschland waren zwölf Menschen getötet und fast 100 verletzt worden.
Bild: Michael Kappeler/Archiv (dpa)

Das Verfahren wegen Aktenmanipulation gegen zwei Berliner LKA-Polizisten im Fall des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri wird nicht weiter verfolgt.

Das Ermittlungsverfahren gegen zwei Berliner Polizisten wegen Manipulation von Akten im Fall des Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri ist eingestellt worden. Es gebe nicht den erforderlichen hinreichenden Tatverdacht gegen die Beamten des Landeskriminalamtes (LKA), teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Wegen der Bedeutung des Falles sei die Bearbeitung durch zwei Staatsanwälte gemeinschaftlich erfolgt. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen seien 38 Zeugen vernommen worden. 

Zuvor hatten Medien über die Einstellung des Verfahrens berichtet. Details zur Einstellung des Verfahrens wollte die Behörde am Mittag bei einer Medienkonferenz bekannt geben. 

Amri hatte im Dezember 2016 einen Lastwagen entführt und auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gesteuert. Dabei wurden zwölf Menschen getötet und annähernd 100 verletzt. (dpa)

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