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Tausend Corona-Tote, Millionen neue Arbeitslose: Trumps Horrorzahlen

Tausend Corona-Tote, Millionen neue Arbeitslose: Trumps Horrorzahlen
Kommentar Von Karl Doemens
26.03.2020

Trump hat die Corona-Pandemie vor kurzem noch belächelt. Jetzt trifft das Virus die USA mit voller Härte - gesundheitlich und wirtschaftlich.

Die Zahl ist ein Hammer, und sie sendet Schockwellen nicht nur durch die USA. 3,3 Millionen neue Arbeitslose in einer Woche – das hat es noch nie gegeben. In den nächsten Monaten, so fürchten Ökonomen, könnte jeder dritte Amerikaner ohne Job sein.

Seit Donnerstag also kennen die Amerikaner den wirtschaftlichen Preis der Krise. Den Präsidenten dürfte die Aussicht auf eine höchstwahrscheinliche Rezession in Rage versetzen. Sie wird seinen Impuls verstärken, den Shutdown so schnell wie möglich aufzuheben. Dafür sprechen tatsächlich gewichtige Gründe. Doch dagegen steht eine andere Zahl, und sie ist ebenfalls schockierend: Mehr als 1000 US-Bürger sind inzwischen an Covid-19 gestorben, jener Pandemie also, die Trump kürzlich noch als Frühlingsgrippe verniedlichte.

Solange aber das Problem nicht identifiziert ist und die Metropole New York mit furchterregendem Tempo auf einen Klinikkollaps zusteuert, ist Trumps Versuch, den Bürgern ohne Rücksicht auf Verluste die Wiederkehr der Normalität vorzuspielen, eine zynische Wette auf seine Wiederwahl.

Lesen Sie dazu auch die Reportage: Das Coronavirus - der amerikanische Albtraum

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