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Terror
07.06.2017

Warum das Iran-Attentat für den IS enorm wichtig ist

Iranische Polizisten sichern den Platz vor dem Mausoleum des Revolutionsführers Ajatollah Chomeini. Hier hat sich mindestens ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.
Foto: Ebrahim Noroozi (dpa)

Der IS ist eine sunnitische Terrormiliz. Und hat nun einen Anschlag im verhassten Zentrum des schiitischen Islam verübt, dem Iran. Damit will der IS von eigenen Problemen ablenken.

Noch nie zuvor hatten es die Extremisten geschafft, eine Tat dieses Ausmaßes im schiitischen Iran zu verüben: Mit dem Doppelanschlag in Teheran hat die sunnitische Terrormiliz IS einen Anschlag für sich reklamiert, der ihr viel Prestige und Zulauf unter Sympathisanten bescheren könnte, denen Angehörige der schiitischen Glaubensrichtung abgrundtief verhasst sind. 

Das kann der IS derzeit gut gebrauchen, denn in seinem Kerngebiet in Syrien und dem Irak steht er mit dem Rücken zur Wand. Seine wichtigste Hochburg im Irak, Mossul, hat er fast komplett an die irakische Armee verloren. In Syrien begann am Dienstag ein kurdisch geführtes Bündnis mit der Erstürmung der Stadt Al-Rakka, der inoffiziellen Hauptstadt der Extremisten. Zu einer der Taktiken des IS gehört es, bei Niederlagen andernorts brutal zurückzuschlagen. 

In der Vergangenheit hatte die IS-Propaganda mehrmals zu Anschlägen im Iran aufgerufen. Dass es den Dschihadisten nun offenbar gelungen ist, dürften sie als wichtigen Erfolg für sich werten. Die Art des Bekenntnisses zur Tat und ein schnell veröffentlichtes Video, das aus dem Parlament in Teheran stammen soll, deuten zudem auf eine direkte Beteiligung der IS-Führung bei der Planung der Tat hin.

Tote bei Terroranschlägen in Teheran: IS bekennt sich

Nach Bagdad, Kabul und London ist die Tat in Teheran schon der vierte große Anschlag seit Beginn des Ramadans, den der IS für sich reklamiert. Schon im März hatte es Aufrufe des IS gegeben, den Iran anzugreifen. Eigentlich soll der Fastenmonat eine Zeit des Friedens sein. Dschihadisten wie der IS rufen ihre Anhänger in dieser Zeit hingegen ausdrücklich zum Kampf und zu Anschlägen auf. Sie sehen sich damit in der Tradition des Propheten Mohammed, der eine seiner wichtigsten Schlachten im Ramadan geführt hatte.

Iranische Polizisten eilen ins Parlamentsgebäude.
Foto: Omid Vahabzadeh (dpa)

Alle sechs Terroristen waren nach Geheimdienstangaben nach dem Doppelanschlag tot. Medien hatten zunächst von sieben Angreifern berichtet. Vier Männer hatten sich nach Angaben des iranischen Innenministeriums als Frauen verkleidet ins Parlament geschlichen. Drei von ihnen wurden erschossen, einer sprengte sich in die Luft, wie Medien berichteten. Auch im Mausoleum des verstorbenen iranischen Revolutionsführers Ruhollah Chomeini in Südteheran gab es einen Selbstmordattentäter, ein weiterer Angreifer wurde erschossen. Bei den Anschlägen kamen außerdem mindestens zwölf Wächter und Zivilisten ums Leben. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt.

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AZ/dpa

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