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Urlaub

13.07.2020

Tourismusbeauftragter hält Aufhebung von Reisewarnungen für möglich

An den Urlauberstränden in der Türkei - hier Alanya - könnten sich bald wieder deutsche Touristen tummeln.
Bild: Jochen Tack, Imago

Exklusiv Die Aufhebung weiterer Reisewarnung in naher Zukunft ist laut Thomas Bareiß möglich: "Wir bewerten die Situation regelmäßig neu."

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, hält die Aufhebung von weiteren Reisewarnungen für möglich. „Pauschale Reisewarnungen oder Quarantänevorschriften sind nicht zielführend. Grundsätzlich gilt auch für Länder außerhalb der EU: Wir gehen mit jedem Land fair um und bewerten die Situation vor Ort regelmäßig neu“, sagte der CDU-Politiker unserer Redaktion. Die Türkei etwa wirbt seit Wochen bei der Bundesregierung darum, die Reisewarnung für das Land zurückzunehmen. An diesem Montag wird sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin zu weiteren Maßnahmen im Umgang mit der Pandemie äußern.

Tourismusbeauftragter Bareiß wirbt für Vernunft bei Urlaubern und Politik

„Ich werbe für eine regionale Betrachtung der Infektionszahlen. Wenn in einem Land Urlaubsregionen sich gut entwickeln und Hygienevorschriften eingehalten werden, muss man auch über Öffnungen sprechen“, sagte Bareiß.  „Wenn man solch harte Einschnitte beim Reisen vornimmt muss man auch auf einer guten und nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage vorgehen. Andernfalls verliert man die Akzeptanz und das Verständnis der Menschen.“

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Der Tourismusbeauftragte verteidigte die kürzlich erfolgten Lockerungen.  „Es war richtig, die Grenzen in Europa wieder für Reisen und Tourismus zu öffnen. Trotz vereinzelten negativen Meldungen hat es an vielen Urlaubsorten gut geklappt. Menschen haben gelernt, worauf es ankommt und wie man mit dem Virus umgeht“, sagte Bareiß. Allerdings stehe der Schutz der Gesundheit an erster Stelle. „Deshalb muss jeder Reisende verantwortungsvoll weiterhin mit dieser Ausnahmesituation umgehen. Andernfalls riskieren wir wieder eine Verschärfung der Maßnahmen und Grenzschließungen. Das möchte keiner.“

Einen ausführlichen Artikel zum möglichen Ende der Reisewarnungen finden Sie hier.

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