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USA
17.12.2016

Merkels außenpolitischer Berater soll Trump-Team treffen

Merkels Sicherheitsberater Christoph Heusgen reist nach dem Wahlsieg von Donald Trump in die USA. Dort soll er das Team des künftigen US-Präsidenten treffen.
Foto: Friso Gentsch (dpa)

Merkels Sicherheitsberater Christoph Heusgen reist nach dem Wahlsieg von Donald Trump in die USA. Dort soll er das Team des künftigen US-Präsidenten treffen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schickt nach einem "Spiegel"-Bericht ihren außenpolitischen Berater in die USA, um das Team des künftigen Präsidenten Donald Trump zu treffen. Anfang der Woche reise Christoph Heusgen nach New York, wo er unter anderem Trumps designierten Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn treffen wolle. Ein Sprecher der Bundesregierung bestätigte am Samstag lediglich, dass Heusgen Anfang der Woche zu Gesprächen in die USA fliegt. 

Trumps Prioritäten in der Außenpolitik lassen selbst bei den engsten Verbündeten der USA viele Fragen offen. Im Kanzleramt herrscht nach Darstellung des "Spiegels" die Sorge, dass sich Trump mit seinem außenpolitischen Team über bereits beschlossene Sanktionen gegen Russland hinwegsetzen und eine gemeinsame Haltung des Westens gegenüber Moskau unmöglich machen könnte.

Merkel hatte nach dem EU-Gipfel am Donnerstag gesagt, in Brüssel sei auch über mögliche Auswirkungen einer russlandfreundlichen Politik Trumps gesprochen worden. Die Staats- und Regierungschefs hätten sich aber unabhängig davon darauf geeinigt, die wegen der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen gegen Russland bis Ende Juli 2017 zu verlängern. 

Trump hatte im Wahlkampf wiederholt mit rechtspopulistischen Äußerungen für Aufsehen gesorgt und auch Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik geäußert. dpa/AZ

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