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Verkehr
21.06.2019

Kann jeder Autofahrer auch Motorradfahren?

Für kleinere Motorräder soll künftig kein eigener Führerschein mehr notwendig sein.
Foto: Adobe Stock

Minister Scheuer will Freigabe ohne Prüfung. Experten sind entsetzt – und verweisen auf die Unfallstatistik

Bislang war Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer vor allem als Auto-Freak bekannt. Der CSU-Politiker ist zum Beispiel stolzer Besitzer eines BMW, an dessen Steuer einst die Parteiikone Franz Josef Strauß gesessen hatte. Nun entdeckt Scheuer auch sein Herz für Motorradfahrer beziehungsweise für solche, die es werden wollen und keine Lust haben, dafür einen Haufen Fahrstunden und viel Geld zu investieren. Das Bundesverkehrsministerium schlägt vor, dass man mit dem Autoführerschein künftig auch kleinere Motorräder fahren darf, ohne extra eine Prüfung bestehen zu müssen. Experten sehen den Vorstoß kritisch.

Die betroffenen Fahrzeuge seien nach den besonders stark motorisierten Motorrädern die gefährlichste Fahrzeugklasse in der Unfallstatistik, warnt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat. Es sei deshalb „fraglich“, warum „plötzlich“ die Anforderungen, um sie zu fahren, deutlich gesenkt werden sollten.

Die Kriterien, die Autofahrer nach Scheuers Vorstellung zu erfüllen hätten, um Motorräder bis 125 Kubikzentimeter Hubraum (rund 15 PS) steuern zu dürfen, sind tatsächlich überschaubar: Sie müssen mindestens 25 Jahre alt sein und seit mehr als fünf Jahren einen Führerschein der Klasse B haben. Dazu kommt eine Schulung mit fünf 90-minütigen Einheiten und das war es dann auch. In der Schulung sollen in Theorie und Praxis nur „die wesentlichsten Grundlagen“ des Motorradfahrens vermittelt werden. Ziel sei „die Befähigung zum sicheren, verantwortungsvollen und umweltbewussten Führen eines entsprechenden Leichtkraftrades“, heißt es in dem Papier. Eine Prüfung ist nicht vorgesehen.

Aus Sicht von Fahrlehrern reicht das nicht. Schon jetzt sei ein Großteil der Unfälle mit Motorrädern auf Fahrfehler zurückzuführen, sagte der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Dieter Quentin. Mit der vorgeschlagenen Regelung steige das Risiko.

Also warum das alles? Unter dem Stichwort „Begründung“ heißt es im Entwurf des Ministeriums übrigens lediglich, die EU gebe den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit, Autofahrer auch A1-Motorräder fahren zu lassen. Tatsächlich erlaubt die EU das schon seit 13 Jahren, bislang hatte die Bundesregierung, anders als beispielsweise Österreich keinen Anlass gesehen, etwas zu ändern. Der Verkehrssicherheitsrat findet Scheuers Vorstoß „vollkommen unverständlich“. In Österreich hätte die Zahl der Unfälle zugenommen, nachdem die Regelung eingeführt worden sei. Auch der TÜV warnt. Zustimmung kam dagegen von der FDP im Bundestag.

Im Jahr 2017 starben laut Statistischem Bundesamt 66 Fahrer von Leichtkrafträdern bei Unfällen. Bei den Hauptverursachern von Unfällen mit Personenschaden haben die betroffenen Motorräder „den traurigen Platz 2“ belegt, schreibt der Verkehrssicherheitsrat. (dpa, msti)

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