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  3. Klimabericht: Deutschland verfehlt seine Klimaziele, wenn sich nichts ändert

Klimabericht
04.11.2022

Deutschland verfehlt seine Klimaziele, wenn sich nichts ändert

Die Morgensonne hinter qualmenden Schornsteinen eines Blockheizkraftwerkes.
Foto: Patrick Pleul/dpa

Ein Expertenbericht zieht eine düstere Bilanz der bisherigen Anstrengungen in Deutschland. Der Drang nach Wachstum zehrt viele Energieeinsparungen wieder auf.

Wenn Deutschland seine Klimaziele für das Jahr 2030 nicht krachend verfehlen will, ist dafür eine scharfe Kehrtwende nötig. Die bisherigen Anstrengungen reichen nicht annähernd aus, um den zugesicherten Beitrag zur Dämpfung der Erderwärmung zu leisten. Diese düstere Bilanz hat kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz in Ägypten der Expertenrat der Bundesregierung gezogen.

Vorsitzender Hans-Martin Henning berichtete, dass der Ausstoß klimaschädlicher Gase in Deutschland vom Jahr 2000 bis 2021 zwar temperaturbereinigt um rund 27 Prozent gesunken ist. Doch die Bundesrepublik hat sich verpflichtet, ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 65 Prozent zu reduzieren. So warnte die stellvertretende Ratsvorsitzende Brigitte Knopf: "Mit einem 'Weiter so' werden wir die Klimaziele definitiv nicht erreichen."

Umstieg auf Elektromobilität deutlich zu langsam

50 Prozent der erreichten Ausstoß-Minderung geht dem Bericht zufolge allein auf das Konto der Energiewirtschaft, die etwa den Einsatz von Kohle drastisch reduziert hat. Zudem habe es auch einige Entwicklungen hin zu einem sparsameren Einsatz von Energie gegeben. Doch die Erfolge würden vielfach durch stärkeren Verbrauch und höheren Konsum zunichtegemacht. Henning: "Effizienzgewinne werden durch das allgemeine Wirtschaftswachstum, größere Wohnfläche oder gestiegene Transportleistungen konterkariert." Der Bestand an Fahrzeugen etwa sei ständig gestiegen, auch wenn neuere Wagen sparsamer oder elektrisch betrieben seien, sei dann in der Energiebilanz "überhaupt nichts gewonnen".

Das unabhängige Gremium aus fünf Sachverständigen legte am Freitag in Berlin seinen ersten Bericht vor, laut Klimaschutzgesetz sollen künftig alle zwei Jahre solche Wasserstandsmeldungen folgen. Betrachtet wird dabei die Entwicklung in verschiedenen Sektoren wie Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie oder Landwirtschaft. Quer durch alle Bereiche gebe es Defizite. Wolle etwa die Industrie ihre Ziele noch erreichen, müsse sie ihre Einspar-Anstrengungen verzehnfachen, im Verkehrssektor wären sogar vierzehnmal höhere jährliche Minderungen notwendig.

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Weder der Ausbau von Solar- und Windkraft noch die Umrüstung von Öl- oder Gasheizungen auf Wärmepumpen komme schnell genug voran. Der Umstieg auf Elektromobilität vollziehe sich ebenfalls deutlich zu langsam. Bislang, so kritisieren die Autoren des Berichts, seien "praktisch keine Maßnahmen implementiert worden, die auf Verhaltensänderungen abzielen". Zwar habe es finanzielle Förderung für klimafreundliche Projekte gegeben und die habe auch gewirkt. Allerdings habe sie nicht dazu geführt, dass klimaschädliche Anlagen im gleichen Maße zurückgefahren würden.

Lesen Sie dazu auch

Am kommenden Montag reist Bundeskanzler Olaf Scholz zur Weltklimakonferenz in den ägyptischen Badeort Sharm El Sheik. Dort wollen sich 197 Partnerstaaten auf einen konkreten Fahrplan zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens der Vereinten Nationen (UN) von 2015 einigen. Der Vertrag sieht vor, den weltweiten Temperaturanstieg im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf höchstens zwei Grad Celsius zu begrenzen – besser auf 1,5 Grad.

UN-Studie: Erderwärmung von 2,8 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts

Doch nach einer aktuellen UN-Studie steht der Erde ein Temperatur-Plus von 2,8 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts bevor – wenn alles so weiterläuft, wie bisher. In vielen Staaten haben die Folgen des Ukraine-Kriegs die Klimaschutzanstrengungen erschwert. Auch in Deutschland verzögert sich etwa der Ausstieg aus der Kohlenutzung. Klima- und Umweltschutzorganisation kritisierten die bisherige Bilanz der Bundesregierung scharf. Bei der Weltklimakonferenz werde Bundeskanzler (Olaf) Scholz "den anderen Ländern erklären müssen, warum Deutschland nicht entschiedener gegen die Klimakrise vorgeht", sagte Christiane Averbeck, die Vorsitzende der Klima-Allianz Deutschland.

Lesen Sie dazu auch, wie weit die Länder der Erde ihren Klimazielen hinterherhinken.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.11.2022

Mit der Vernichtung der Wirtschaft und Industrie wird Deutschland demnächst alle Klimaziele erreichen. Zuerst sollten jedoch die großen Umweltverschmutzer wie die USA, China zur Rechenschaft gezogen und reformiert werden, bevor da 1%-Deutschland sich selbst kastriert.

05.11.2022

Ziel sind kein selbstwert. Sind sie schrott, werden sie automatisch verfehlt.

04.11.2022

>> Umstieg auf Elektromobilität deutlich zu langsam<<
Woher kommt der Strom wenn er jetzt angeblich schon zu knapp und zu teuer ist in Zukunft?
Aus Kohlekraftwerke in Polen, Atomstrom aus Frankreich ?

04.11.2022

"Woher kommt der Strom wenn er jetzt angeblich schon zu knapp und zu teuer ist in Zukunft?"

Dann wird wohl bei Ihnen das Licht ganz ausgehen, damit die E-Autos wieder Rollen. Oder besser mal im Klimacamp nachfragen, wie wäre es denn damit lieber Alfred W.?

05.11.2022

Mit einer 2 Kilowatt PV-Anlage kann man so viel Strom erzeugen wie ein E-Auto durchschnittlich verbraucht.

Mit einer modernen Windkraftanlage in Schwaben kann man 5.000 E-Autos versorgen.

Doch sich bitte immer klar machen: Die Verkehrswende muss sich an 3 x V orientieren. Vermeiden, Verlagern, Verbessern. Das E-Auto gehört zum dritten V. Wir können jedoch sehr viel im 1. und 2. V noch machen.

Raimund Kamm

05.11.2022

"Mit einer modernen Windkraftanlage in Schwaben kann man 5.000 E-Autos versorgen."
,
Genau, so eine wie in Zöschingen, da habe ich Anteile daran. Bis jetzt ein reines Minusgeschäft, die Winderträge
sind weitaus geringer als prognostiziert!!

05.11.2022

Viktoria R.,
das klingt hier aber ganz anders:

"Anfangs seien die Menschen, die in die Windräder investiert hatten, verunsichert gewesen, sagt Ganz. Es habe weniger Wind gegeben als vorhergesagt - und damit auch weniger Ausschüttungen an alle Beteiligten. "Gerade dreht sich das Ganze aber ins extrem Positive", sagt er. Das bedeutet: Es kommen mehr Umsätze heraus, als eigentlich geplant waren. Vor allem, weil die Strompreise so stark angestiegen sind. "Niemand würde auch nur einen Anteil hergeben." Ganz glaubt nicht, dass sich das noch groß ändern wird."
https://www.augsburger-allgemeine.de/dillingen/landkreis-dillingen-wie-steht-es-um-die-windkraft-im-landkreis-dillingen-id62740866.html

04.11.2022

Am meisten beeinflusst Wasserdampf das Klima; siehe Rangliste des Kyoto-Protokolls.
In der Atmosphäre um den Faktor 100 mehr vorhanden als ein bekanntes Treibhausgas und gleichzeitig mit einer hohen Absorbtionsfähigkeit ausgestattet. Maßnahmen?

05.11.2022

Wasserdampf gelangt durch Verdunstung und in Abhängigkeit von den Temperaturen in die Atmosphäre und regnet in wenigen Tagen wieder aus. Sein Gehalt in der Luft ist dann auch überwiegend eine Folge der Temperatur und ist seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch den Temperaturanstieg gewachsen. Nicht aber durch die normale Verdunstung oder auch die Wasserdampfemissionen von Autos oder Kühltürmen.
https://www.deutsches-klima-konsortium.de/en/klimafaq-8-1.html [5.11.22]


CO2 hingegen gelangt zusätzlich durch die Verbrennung fossiler Kohlenstoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) in die Luft und bleibt dort hunderte JAHRE. Dadurch ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung um 50 % gestiegen.

Maßnahmen zur Vermeidung der Emission von CO2, CH4 (Methan) und N2O (Lachgas) schützen das Klima. Maßnahmen zur Verringerung der Verdunstung von Wasser schützen hingegen nicht.

Raimund Kamm

04.11.2022

Wichtig? Aber nein. Hauptsache die Sanktionspolitik gegen des Rest der unsympathischen Welt und dier Lieferunmg von goldenen Wasserhähnen an die Ukraine klappt.