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  3. China-Reise: Putin und Xi: Freundschaft, aber bitte nicht zu eng

China-Reise
16.05.2024

Putin und Xi: Freundschaft, aber bitte nicht zu eng

Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping sind aufeinander angewiesen.
Foto: Dmitri Lovetsky, dpa

Russlands Präsident Wladimir Putin reist zu Xi Jinping nach China. Sie brauchen einander. Verbündete aber wollen sie nicht sein. Das Risiko ist ihnen zu hoch.

Eine „Freundschaft ohne Grenzen“ wollen sie pflegen, auch wenn die Hindernisse zwischen Moskau und Peking klar auf der Hand liegen. Es ist China, das Russland seine Bedingungen dieser Freundschaft diktiert. Einfach, weil es das kann. Moskau biedert sich seinem Nachbar, mit dem es eine mehr als 4000 Kilometer lange Grenze teilt, zwar seit Langem als „brat“ – Bruder – an, wie die Russen sagen. Das Chinesische aber macht allein schon bei den Begrifflichkeiten für „Bruder“ einen Unterschied. Peking ist der „gege“, der große Bruder, Moskau ist der „didi“, der kleine Bruder. Seit der russischen Invasion in der Ukraine zeigt sich das so deutlich wie nie zuvor.

Nach dem Beginn seiner fünften Amtszeit reist Russlands Präsident Wladimir Putin zu seinem ersten Auslandsbesuch nach China. Der Kremlchef wird am Donnerstag auf Einladung von Staats- und Parteichef Xi Jinping in Peking erwartet

China ist das einzige Land, das sich aufgrund der russischen „Spezialoperation“ in der Ukraine nicht vollständig vom toxischen Russland abgewendet hat. China hat sich zum wichtigsten Wirtschaftspartner Russlands entwickelt. Bereits 2016 war Peking der Haupttechnologielieferant für Moskau. Mittlerweile ist es der einzige. 

Moskau ist für Peking eine Quelle militärischer Technik

Auch politisch-militärisch wollen beide Partner sein. Nicht von ungefähr hob Putin bei seiner Rede während der Militärparade zur diesjährigen Feier am 9. Mai, dem „Tag des Sieges“ in Russland über Nazi-Deutschland, auf dem Roten Platz den „Widerstandsgeist und den Mut des chinesischen Volkes“ im Zweiten Weltkrieg hervor, während er die Anti-Hitler-Koalition beflissen beiseiteließ. Zu den Alliierten zählten auch Frankreich, Großbritannien und die USA. Moskau sieht sich heute zusammen mit Peking als Vorkämpfer gegen das „westliche Hegemoniestreben“. Sie machen gemeinsame Militärübungen, Moskau exportiert seine militärischen Produkte nach Peking und erlaubt den Chinesen die Weiterentwicklung russischer Komponenten für chinesische Rüstungsgüter. Als Quelle militärischer Technik ist Moskau wichtig für Peking. 

Zu Verbündeten aber wollen beide nicht werden, weil es für beide zu risikoreich wäre. Als solcher müsste China auf Russland einwirken, auch im Krieg in der Ukraine. Doch Peking will gar nicht eingreifen müssen, will sich nicht in den „Konflikt“ einmischen. Genauso wenig will Moskau in chinesische „Probleme“ hineinreden, weder in Indien noch in Vietnam oder dem Südchinesischen Meer. Schon gar nicht will es sich in der Taiwan-Frage klar positionieren. Die „Freundschaft ohne Grenzen“ ist hier sehr begrenzt.

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Russischer Energiekonzern Gazprom schreibt ein Minus

So setzen die beiden Länder vor allem auf wirtschaftliche Zusammenarbeit. Nicht allein die Rüstungsfabriken liefern Russland Geld, in erster Linie braucht es Einnahmen aus seinen Öl- und Gasverkäufen. Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert schrieb der staatlich kontrollierte Energieriese Gazprom allerdings ein Minus. Wegen des Kriegs in der Ukraine hatte Gazprom seinen wichtigsten und einträglichsten Kunden verloren: die EU. Nun muss es sich umschauen – in China. 

Bereits seit mehreren Jahren wird die Pipeline „Kraft Sibiriens 2“ geplant, die die Erdgasfelder Westsibiriens verbinden sollen. Bislang wurde Europa von dort versorgt. Doch allein für „Kraft Sibiriens 1“, Russlands wohl teuerste Pipeline, haben beide Seiten mehrere Jahre hart verhandeln müssen, bis 2019 die ersten Kubikmeter Gas nach China flossen. Peking hat Zeit. Es wird diese Zeit nutzen, um gute Bedingungen herauszuschlagen. 

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16.05.2024

Merkur Sven Hauberg:29.11.2022, 08:27: "Chinas Ansprüche auf Wladiwostok und weitere Gebiete im Osten Russlands gehen auf die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, eine Zeit, die sich als Ära der tiefen Demütigung tief eingebrannt hat in Chinas historisches Gedächtnis."

Chinas Präsident Xi Jinping will wohl wissen wie stark Mütterchen Russland noch ist. Der russische Präsident Putin wird das auch erkannt haben und wird den Ukraine-Krieg rasch beenden und gewinnen müssen, bevor die Grenzen im Fernen Osten neu gezogen werden könnten.
Gunther Kropp, Basel

16.05.2024

Die meist sanktionierten Länder halten zusammen... man muss ja nicht Best Friends sein aber man hat gleiche Interessen.. und die unterscheiden sich nicht wenig von denen wie Amerika, Afrika, Asien, Europa usw.. Alle wollen immer Mächtiger werden.. um wehrhafter zu werden.. und deshalb verschiebt sich die Globale Ausrichtung immer mehr, man nimmt alles dazu was einen stärker werden lässt. Und was man vermeiden wollte wird immer stärker, viele Länder kommen in eine totale Abhängigkeit zu den reichen Geberländern. Ob damit ein sozialer, wirtschaftlicher Frieden geschaffen wird, das denke ich nicht..
Und die Menschen, Weltbürger wollen eine globale offene Welt, zu der sie unbedarft und unbegrenzt Zugang haben.. das aber dann nur mit Einschränkungen, Zugeständnissen, Zurücknehmen geht.. ?
Es ist schade dass die Welt Politiker nicht begreifen dass nur ein Weltfrieden Frieden schafft und keine Armeen, Grenznahen, Luftraum Aufrüstungen zu unseren Nachbarn. Nach einem Weltkrieg Atombomben zu bauen... hätte Weltweit niemals sein dürfen..
Die Länder hatten damals die Chance Klima, Umweltfreundlich, Sozial, Wirtschaftlich zu handeln, es wurde wieder nur aufgebaut um Reichtum und Macht zu erlangen.. Und jetzt nach diese heutigen Kriegen wenn sie zu Ende gehen.. machen wir das selbige.. Der europäische Gedanke war richtig.. aber nur wenn alle Länder die gleichen Sozialen und Rechtstaatlichen Bedingungen geschaffen haben. Die Erdenbürger müssen an einem völlig neuen Miteinander und Zusammenleben arbeiten.. weil sie uns allen gehört..!

16.05.2024

Es ist ein langsamer qualvoller Lernprozess. Die russische Bevölkerung sieht gerade dabei zu, wie Putin ihre Heimat wirtschaftlich ruiniert und dem internationalem Ansehen Russlands für lange Zeit schadet.

16.05.2024

Das meinen auch nur Sie, @Gerold R.. Russland hat ein weitaus höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland (2023 und 2024 (geschätzt) 3%+. Zusätzlich das Ansehen Russlands höchstens in der halben Welt ruiniert. Man sollte sich schon bei allem Haß an den Zahlen/Fakten orientieren.

16.05.2024

"Russland hat ein weitaus höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland (2023 und 2024 (geschätzt) 3%+."

Laut den Zahlen aus Russland. Ob diese allerdings verlässlich sind, wage ich zu bezweifeln.”

16.05.2024

Das BIP pro Kopf ist in Deutschland 4x so hoch wie in Russland. Trotzdem wird das Putin-System von vielen Rechtsradikalen angestrebt. Die Starken werden durch die Korruption (im Korruptionsranking liegt Russland ziemlich an der Spitze) sehr reich. Die Rentner sind zwar arm in Russland, aber sie erfreuen sich wenigstens am Völkischen und brauchen sich nicht übers Gendern oder LGBT..-Dings ärgern und werden auch nicht verunsichert durch Meinungsfreiheit.

16.05.2024

Russland erhöht sein BIP durch eine extreme Steigerung der Rüstungsausgaben. Ist das nachhaltig?
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-wirtschaft-sanktionen-100.html
Von der hohen Inflation in Russland (März 7,7 %) ganz zu schweigen.
https://www.handelsblatt.com/politik/international/inflation-warum-steigende-lebensmittelpreise-arme-russen-besonders-treffen/100013152.html

16.05.2024

Man kann das BIP durch Kriegswirtschaft natürlich erhöhen, aber wer hat etwas davon, immer mehr Güter herzustellen, die dann im Krieg zerstört werden? Russland hat viele junge Fachkräfte durch Flucht und im Krieg verloren. Das wird sich irgendwann auswirken. Putins Russland lebt derzeit noch von der Substanz, aber wie lange geht das gut?

16.05.2024

Mit diesen Repliken war i.m.A. zu rechnen. 4x oder 3x größeres BIP / Kopf - ist ja kaum ein Unterschied :) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
Nachhaltig? Kann man wohl erst in der Zukunft beurteilen. Wie entwickeln sich die Energieexporte? Wie entwickeltsich die Rüstungsindustrie? Ich traue mir keine Prognose zu.

16.05.2024

Sie hatten die 2022er Statistik, ich zugegebenermaßen die 2020er Statistik gesehen. 2022 ist aber ab Mitte des Jahres der Rubel zum Dollar in ungewohnte Höhen vorgestoßen. Mittlerweile ist der Rubel stabil unter die 2020er $-Werte gesunken, was sich auch nach Berichten tatsächlich auf die Kaufkraft in Russland auswirkt. Ich denke 1/4 des deutschen BIP pro Kopf ist noch gut gerechnet...

Wir können uns aber gerne zumindest darauf verständigen schon bei der nächsten Europawahl AFD zu wählen um die Annehmlichkeiten des russischen Rentensystems möglichst bald bei uns einführen zu können.