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Epstein-Ticker: Republikaner: Epstein-Befragung von Bill Clinton „produktiv“

Epstein-Ticker

Republikaner: Epstein-Befragung von Bill Clinton „produktiv“

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    Abgeordneter James Comer (Republikanische Partei) spricht vor dem Chappaqua Performing Arts Center, wo der ehemalige US-Präsident Bill Clinton vor Gesetzgebern des US-Repräsentantenhauses im Rahmen einer Untersuchung des Kongresses über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagt.
    Abgeordneter James Comer (Republikanische Partei) spricht vor dem Chappaqua Performing Arts Center, wo der ehemalige US-Präsident Bill Clinton vor Gesetzgebern des US-Repräsentantenhauses im Rahmen einer Untersuchung des Kongresses über den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagt. Foto: Angelina Katsanis, AP/dpa

    Der Fall Jeffrey Epstein sorgt weltweit für Schlagzeilen. Durch die Veröffentlichung bislang geheimer Gerichtsdokumente werden prominente Namen genannt, die mit dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter in Verbindung stehen. Wer wusste was? Und wer war möglicherweise beteiligt? Über alle Entwicklungen sowie über neue Enthüllungen berichten wir in unserem Liveticker.

    Der amerikanische Multimillionär Jeffrey Epstein soll über viele Jahre junge Frauen und Minderjährige missbraucht haben. Schon in den 1990er Jahren gab es erste Beschwerden über Übergriffe. 2008 wurde Epstein in einem Missbrauchsprozess schuldig gesprochen, kam durch einen Deal mit der Staatsanwaltschaft jedoch mit einer milden Strafe davon. 2019 wurde er erneut festgenommen und wegen schwerer Sexualverbrechen angeklagt.

    Jeffrey Epstein wurden sexueller Missbrauch und der Aufbau eines Missbrauchsrings vorgeworfen

    Die Hauptvorwürfe waren:

    • Sexueller Missbrauch Minderjähriger: Epstein wurde vorgeworfen, über viele Jahre hinweg Dutzende minderjährige Mädchen systematisch missbraucht zu haben. 
    • Menschenhandel, Zwangsprostitution und Aufbau eines Missbrauchsrings: Er soll Dreh- und Angelpunkt eines ganzen Missbrauchsrings mit dutzenden Opfern gewesen sein. Insgesamt soll er mehr als tausend Opfer geschädigt haben. Epstein wurde auch beschuldigt, Mädchen zur Prostitution gezwungen und einen Sexhandelsring betrieben zu haben.

    Das Zentrum von Epsteins Missbrauchsring soll dessen Privatinsel Little Saint James gewesen sein, die zum US-Außengebiet der Amerikanischen Jungferninseln gehört. Mehrere prominente Personen stehen im Verdacht, die Insel besucht zu haben oder mit dem Missbrauchsskandal in Verbindung zu stehen.

    In den Epstein-Akten tauchen viele prominente Namen auf

    Zuletzt wurde durch die Veröffentlichung der Epstein-Akten mehr über den Fall bekannt. Nach langem politischem Tauziehen wurden diese Ermittlungsdokumente nun freigegeben. US-Präsident Donald Trump, der sich zunächst gegen die Veröffentlichung gesträubt hatte, unterzeichnete im November 2025 auf Druck des US-Parlaments ein Gesetz zur Freigabe der Ermittlungsakten. Das US-Justizministerium begann daraufhin am 19. Dezember 2025 mit der Veröffentlichung. In den Dokumenten sind jedoch viele Passagen geschwärzt. Den Behörden zufolge geschieht das nur aus Gründen des Opferschutzes.

    Am 10. August 2019 starb Epstein im Alter von 66 Jahren in einer New Yorker Gefängniszelle. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben. Weil einige Umstände an Epsteins Tod aber fragwürdig sind, wird der Suizid immer wieder infrage gestellt. Durch den Tod Epsteins kam es nicht zu einer Verhandlung oder Verurteilung.

    In Haft sitzt im Zusammenhang mit dem Fall daher bis heute nur eine Person: Epsteins Vertraute Ghislaine Maxwell wurde für ihre Mitwirkung an dem Missbrauchsring zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt.

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