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Putin erklärt besetzte ukrainische Gebiete zu russischem Staatsgebiet
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Krieg in der Ukraine
03.04.2022

Gräueltaten in Butscha: Über 400 tote Zivilisten in Kiewer Vorstädten

Ukrainische Soldaten in Butscha.
Foto: Vadim Ghirda, dpa/AP

Russische Truppen haben die Vorstädte von Kiew verlassen. Zurück bleiben apokalyptische Szenen. Die Nato erwartet verstärkte Angriffe im Osten und Süden.

Leichen auf den Straßen, ausgebrannte Autos, rußgeschwärzte Häuser ohne jeden Bewohner: Der Abzug der russischen Truppen aus der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat am Sonntag das Ausmaß der Gräueltaten an der Zivilbevölkerung sichtbar gemacht. Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wurden in den Kiewer Vorstädten bisher 410 Bewohner tot geborgen. Die Bilder vor allem aus der Vorstadt Butscha lösten international Entsetzen aus. EU-Ratspräsident Charles Michel sprach von einem Massaker und kündigte weitere EU-Sanktionen gegen Russland an, das vor gut fünf Wochen in das Nachbarland einmarschiert war.

Der britische Premier Boris Johnson sagte, er werde alles tun, "um Putins Kriegsmaschinerie auszuhungern". Dazu sollten Sanktionen und die militärische Unterstützung der Ukraine verstärkt werden. Wegen des russischen Angriffs hat der Westen bereits umfangreiche Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt, auch gegen Präsident Wladimir Putin persönlich.

Bundesfinanzminister und Vizekanzler Christian Lindner (FDP) kündigte auf Twitter an, dass bereits ab Montag über eine Verschärfung von Sanktionen beraten werde. Kanzler Olaf Scholz (SPD) sagte, die "Verbrechen des russischen Militärs" müssten schonungslos aufgeklärt werden. Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sprach sich dafür aus, Kriegsverbrecher vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den russischen Truppen Genozid vor. "Das ist in der Tat ein Völkermord", sagte er dem US-Sender CBS am Sonntag laut Übersetzer auf eine entsprechende Frage der Moderatorin. "Wir sind Bürger der Ukraine und wollen nicht der Politik der Russischen Föderation unterworfen werden. Und das ist der Grund, warum wir zerstört und ausgelöscht werden." Selenskyj sagte, es sei trotzdem seine Pflicht als Präsident, mit Putin zu verhandeln. "Es gibt keinen anderen Weg als den Dialog, wenn wir nicht wollen, dass Hunderttausende, dass Millionen sterben." 

Fotos aus Butscha zeigen Leichen mit gefesselten Händen

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba forderte härtere Sanktionen der G7-Staaten gegen Russland. Konkret forderte er von den sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächten ein Öl-, Gas- und Kohle-Embargo gegen Russland, einen Ausschluss aller russischen Banken aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift sowie eine Schließung aller Häfen für russische Schiffe und Waren.

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US-Außenminister Antony Blinken verwies darauf, dass die USA schon länger davon ausgingen, dass es in der Ukraine zu schweren Kriegsverbrechen kommt. Dies sei eine "Realität, die sich jeden Tag abspielt, solange Russlands Brutalität gegen die Ukraine anhält. Deshalb muss es ein Ende haben."

Zu den Auslösern der Empörung gehörte eine Videoaufnahme des ukrainischen Verteidigungsministeriums, die Leichen mehrerer Menschen am Straßenrand zeigten, teilweise mit auf dem Rücken gefesselten Händen. Dies berichtete auch der britische Sender BBC in einem Film aus Butscha. Das russische Verteidigungsministerium wies die Berichte als "Fake" zurück

Foto: Serhii Nuzhnenko/AP/dpa

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte zum Abzug der russischen Truppen aus der Umgebung von Kiew, dies sei kein wirklicher Rückzug. Vielmehr sei zu sehen, wie Russland seine Truppen "neu positioniert". Die Nato sei besorgt über mögliche verstärkte Angriffe, vor allem im Süden und im Osten. Zu beobachten war dies bereits am Wochenende - vermutlich mit dem Ziel, die dort besetzten Gebiete auszuweiten. Auch die Millionenstadt Odessa wurde angegriffen. Aus dem Verteidigungsministerium in Moskau hieß es, von Schiffen und Flugzeugen aus seien eine Ölraffinerie und drei Treibstofflager in der Nähe von Odessa beschossen worden.

Selenskyj pocht auf Treffen mit Putin - Russland wiegelt ab

Nach ukrainischen Militärangaben gingen die Kämpfe auch im Osten weiter. Die Beschuss von Städten im Gebiet Luhansk dauere an. Es gebe Kämpfe bei Popasna und Rubischne. Nach russischen Angaben wurden in der Nacht zum Sonntag in der Ukraine insgesamt 51 Militäreinrichtungen getroffen.

Das Rote Kreuz musste Versuche abbrechen, mit einem Buskonvoi Menschen aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol herauszuholen. Trotzdem gelang es nach ukrainischen Angaben 765 Bewohnern, mit eigenen Fahrzeugen die Stadt zu verlassen. Fast 500 Menschen seien aus der Stadt Berdjansk geflohen, die ebenfalls am Schwarzen Meer liegt. 

Der ukrainische Chefunterhändler bei den Verhandlungen mit Moskau, David Arachamija, sprach im Staatsfernsehen von positiven Signalen. Auch ein baldiges Treffen der Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Putin in der Türkei sei möglich. Hingegen dämpfte Russland diese Erwartungen. Es gebe noch viel zu tun, sagte Verhandlungsführer Wladimir Medinski.

Der ukrainische Präsidentenberater Olexij Arestowytsch rechnet mit einem Ende des Kriegs in "zwei bis drei Wochen". Es hänge nun alles vom Ausgang der Kämpfe im Südosten des Landes ab. Die russische Armee habe keine Reserve mehr, behauptete der Berater nach einem Bericht der Nachrichtenseite strana.news. Seit längerer Zeit gibt es Spekulationen, dass Putin den Krieg bis zu den Feiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs beenden könnte. In Russland ist dies am 9. Mai. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.04.2022

Herr Mahle,
niemand kann bisher genau sagen, wann die vorgefundenen Menschen getötet wurden, wie sie Tode kamen und ob es sich dabei tatsächlich um Zivilisten handelt. Es ist natürlich möglich, dass eine wild gewordene Mörderbande, die der russischen Armee angehört, für diese Taten verantwortlich ist. Ebenso ist es allerdings möglich, dass die Ukraine inszenierte Bilder von Toten nutzt, um von der Nato bisher abgelehnte Waffenlieferungen, militärische Unterstützung oder wirtschaftliche Sanktionen sozusagen moralisch zu erpressen. Im Krieg ist bekanntlich jede List erlaubt und denkbar.
Die verbalen Angriffe gegen den deutschen Bundespräsidenten und die deutsche Regierung seitens der Ukrainer haben jedenfalls langsam ein nicht mehr hinnehmbares Maß erreicht. Umso mehr sollten wir vorsichtig sein und uns nicht zu unüberlegten Handlungen hinreißen lassen, die sich dann nicht mehr rückgängig machen lassen. Diese Kriegsverbrechen, wenn es denn welche waren, bedürfen einer sorgfältigen Untersuchung durch unabhängige Experten der UN.

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05.04.2022

"niemand kann bisher genau sagen, wann die vorgefundenen Menschen getötet wurden, wie sie Tode kamen und ob es sich dabei tatsächlich um Zivilisten handelt"

So ein Unsinn! Natürlich weiß man das. "Diese Satellitenbilder entlarven Putins Lüge" vermutlich in Ihren Auge nur Lügen des Westens? Ein Kopfschuss nur eine Inszenierung? Todesursache unbekannt? Zeugen alle gekauft? Journalisten Vorort berichten nur Lügen?

Ich kann immer besser nachvollziehen, wie sich die Opfer des Holocaust gefühlt haben müssen, die der Lüge bezichtigt wurden.

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/butscha-diese-satellitenbilder-entlarven-putins-luege-79672000.bild.html

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05.04.2022

Wie sie zu tode kamen? Nun Einschusslöcher, u.a. im Kopf, dürften denke ich durchaus Indizien zur Todesursache sein.
Zu einem sind die ukrainischen Verteidigungskräfte nicht unbedingt alte Männer, Frauen und teilweise auch Kinder oder ganze Familien. Zudem gibt es zahlreiche eindeutige Zeugenaussagen. Übrigens ist es auch ein Kriegsverbrechen Gefangene zu erschießen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsgefangener
https://de.wikipedia.org/wiki/Kombattant#Milizen,_Freiwilligenkorps_und_die_Polizei
Abgesehen davon. Die Berichte decken sich leider mit Berichten aus Syrien und Afrika.

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04.04.2022

>>Von Thomas T. 09:06 Uhr
Sehr geehrter Herr Wolfgang L. Das wirklich dramatische an Ihrem Geschreibsel ist, dass es das Gedankengut eines nicht kleinen Teils des Links-Grünen Establishment in unserem Land abbildet<<

Nein! Die tonangebenden GRÜNEN wie Frau Baerbock und Herr Habeck oder Herr Nouripour waren und sind klar gegen den russischen Angriffskrieg. Sie haben früh die Ukraine besucht. Herr Habeck hat sich vor einem Jahr sogar unbeliebt gemacht, als er die Lieferung von Defensivwaffen an die Ukraine gefordert hat.

Sie sollten "den GRÜNEN" nicht (edit/mod/NUB 7.3) Verirrungen einzelner anonymer Personen hier im Forum der AZ ankreiden.
Auch die Mehrheit der SPD weiß noch, was Internationale Solidarität jetzt bedeutet, wo die Ukraine von Putins-Russland angegriffen wird.

Raimund Kamm

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04.04.2022

Nun möchte Selenskyj Ex-Kanzlerin Angela Merkel und den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy nach Butscha zitieren um ihnen die Folgen ihrer "verfehlten Russland-Politik" vor Augen zu führen. Gleichzeitig schießt sich dieser famose Herr Botschafter Melnyk auf den Bundespräsidenten wegen dessen Wirken als früherer Außenminister ein.
Die nicht wenigen politischen Fehlentscheidungen ihrer eigenen und Vorgänger-Regierungen werden mit keinem Wort erwähnt.

Ganz gut getimt soll offenbar die deutsche Regierung sturmreif geschossen zu einem sofortigen Gas-, Öl- und Kohleembargo gedrängt werden und am besten die NATO zum Kriegseintritt.

Bei allem Verständnis für ihre Lage muss ich gestehen, dass mir diese Herrschaften, die ganz offensichtlich an keinem Mikrophon und keiner Videokamera vorbeikommen ohne die westlichen Regierungen und dabei besonders die deutsche mit den immer gleichen Vorwürfen zu konfrontieren, mächtig auf den Senkel gehen . . .
Ihrem berechtigten Anliegen leisten die inzwischen einen Bärendienst.

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04.04.2022

Die Wahrheit stirbt zuerst im Krieg.

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die russische Armee oder deren Helfer verantwortlich sind sofern die Angaben stimmen sollten. Letztlich gibt es immer wieder Kriegsverbrechen, wo Krieg geführt wird. Das können die Russen genauso gut wie die USA.

Krieg ist Elend, Leid, Brutalität und Tod. Egal wer Krieg führt.

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04.04.2022

Sehr geehrter Herr L.,
wie ist denn bitte Ihr Satz "Diese Gräueltaten erscheinen doch etwas zu offensichtlich für die Weltöffentlichkeit platziert worden zu sein." zu verstehen? Für mich klingt Ihr Satz so, als würden Sie unterstellen, daß es möglich sei, daß irgendjemand - nur nicht die russische Armee - über 400 Zivilisten brutal getötet hat, um es dann anschließend eben dieser russischen Armee in die Schuhe zu schieben.
Und der Rest Ihrer Ausführungen läuft für mich darauf hinaus, daß Sie der Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung absprechen und auch nicht wollen, daß die NATO (hier vertreten durch Polen) den Kriegsverbrechern im Kreml und ihren ebenso kriegsverbrecherischen Soldaten entschlossen entgegen tritt.
In der überfallenen Ukraine sterben jeden Tag unschuldige Kinder, Frauen und Männer - aufgrund eines durch nichts zu rechtfertigenden Angriffskriegs, den der Kriegsverbrecher Putin befohlen hat.
Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich?
Ruhm der Ukraine!

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03.04.2022

Ich wäre da auch äußerst vorsichtig. Diese Gräueltaten erscheinen doch etwas zu offensichtlich für die Weltöffentlichkeit platziert worden zu sein. Man sollte eine neutrale Untersuchung abwarten. Melnyk lehnte heute im Auslandsjournal territoriale Zugeständnisse kategorisch ab. Wie ein baldiger Friedensschluss vor diesem Hintergrund aussehen soll, ist völlig unklar.
Eigentlich sollte doch ein schnelles Ende der Kriegshandlungen in jedermanns Interesse sein. Dass Polen sich nun als Standort für Atomwaffen anbietet und Deutschland gleichzeitig verbal scharf angreift, ist erstaunlich und äußerst gefährlich. Was für ein Spiel spielen hier einige Staaten eigentlich?

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03.04.2022

Die Verbrechen wurden sehr wahrscheinlich von Kämpfern der russischen Seite begangen. Ob das von den offiziellen russischen Truppen verübt wurden oder von tschetschenischen Milizen oder den Wagnern-Söldnern ist eine andere Frage. Die Wagner-Söldner haben nachweislich bereits solche Hinrichtungen woanders nachweislich durchgeführt.

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03.04.2022

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Wagner
Da istnur 3ines vonzahlreichen anderen der vorgeworfen Verbrechen aufgeführt.auch in Afrika soll es zu zahlreichen Verbrechen gekommen sein. Und in der Ukraine sind sie auch aktiv. Auch wenn es ja keine russische Soldaten sind. Verbrechen von diesen, ist die russische Führung definitiv ebenfalls verantwortlich.

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04.04.2022

Sie sind nicht äußerst vorsichtig sonder ein Verteidiger des russischen Angriffskrieges. Wenn ihr geliebter Putin die Ukraine nicht so überfallen hätte, würden diese Menschen und viele andere noch leben.
Wäre er nur in den Donbass einmarschiert hätte das eventuell Sinn gemacht, weil da seit Jahren eine Art von Bürgerkrieg herrscht. Aber er wollte ja das Zarenreich wiederherstellen. Deshalb müssen zehntausende von Menschen sterben und wir haben wieder den ersten Angriffskrieg seit Hitler in Europa. Aber Sie haben auch da sicherlich alternativ Informationen zu allem. Die Coronaleugnerindustrie ist ja zum großen Teil auf das Marktsegment "Putinverteidigung" umgestiegen. Deren Ziel ist die Zerstörung der Demokratie in Deutschland. Da helfen Sie ja prima mit!

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04.04.2022

Johann S., Ihr Beitrag besteht nur aus Unterstellungen. Bitte unterlassen Sie.

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04.04.2022

Deine Unterstellung, die Greueltaten hätten die Ukrainer selbst inszeniert, toppt alles bei weitem, Leo! Da ist ekelhaft!

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04.04.2022

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Wer einen solchen „Meinungsbeitrag“ verfasst, der vor „erscheinen“, „offensichtlich“, „sollte“ nur so strotzt, und dann anderen „Unterstellungen“ vorwirft, kann nicht ernst genommen werden.

Das wirklich dramatische an Ihrem Geschreibsel ist, dass es das Gedankengut eines nicht kleinen Teils des Links-Grünen Establishment in unserem Land abbildet, dass mindestens verholen noch immer mit Putin paktiert. Man denke nur an Lindners Geschwurbel gegenüber dem ukrainischem Botschafter am ersten Kriegstag oder R.D.Precht. Zitat Precht: „Natürlich hat die Ukraine ein Recht auf Selbstverteidigung, aber auch die Pflicht zur Klugheit, einzusehen, wann man sich ergeben muss.“ Den Angegriffen wird die Pflicht auferlegt, sich zu ergeben. Und aus diesem gedanklichen Loch pfeifen Sie auch. Damit Sie sich selbst wieder auf den Hügel der angeblich überlegenen Moral zurückziehen können, sollen diese Ukrainer sich endlich den angreifenden Russen ergeben. Aber so etwas klärt die Verhältnisse. Ich bin eher bei denen, die den Russen sagen, sie sollen sich aus der Ukraine zurückziehen. Sofort. Ich bin bei denen, für die es natürlich ist, dass die Ukraine territoriale Zugeständnisse ablehnt. Und da Putins Klicke nichts anderes als die Sprache der Gewalt versteht, wird man diesen Rückzug erzwingen müssen. In der Logik von R.D.Precht oder Ihrer muss man den Krieg sogar tief nach Russland tragen, um bei Putin das Empfinden für die „Pflicht zur Klugheit, einzusehen wann man sich ergeben muss.“ zu wecken.
Im übrigen sind Massaker die logische Folge der Art und Weise, wie die rote Armee diesen Krieg führt. Sie ist unfähig, sich schnell militärisch durchzusetzen, kommt durch anhaltenden Widerstand zum stehen, und wendet dann, in Ermangelung militärischer Fähigkeiten, brutalste Mittel an, um den Widerstand der Verteidiger zu brechen. Bei Ihnen scheint das den Russen sehr schnell gelungen zu sein.

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03.04.2022

Zu möglichen Kriegsverbrechen sollte umgehend eine Untersuchung durch eine unabhängige Expertenkommission der UNO ohne Beteiligung der kriegsführenden Parteien den USA und NATO Staaten vor Ort die Lage klären. Ich da weder zu den Aussagen der Ukraine noch Russlands Vertrauen - ich gehe davon aus, dass es auf beiden Seiten Leute gibt, die nicht konform mit der Genfer Konvention mit Gefangenen und Flüchtlingen umgehen, die ihnen im Wege sind oder sich unbotmäßig verhalten.

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03.04.2022

Da kann man mit Ihnen in weiten Teilen einig sein.

Nur eines ist jedoch unstreitig - Russland ist in diesem Krieg, in dem es, wie in jedem anderen auch, Kriegsverbrechen auf beiden Seiten geben wird, der Aggressor. Und ich persönlich halte es für völlig naiv, zu glauben, dass irgendwelche „unabhängigen“ Kommissionen (Wer soll das sein? Chinesen? Khatari?) an den Fronten eines laufenden Krieges irgendetwas ermitteln können.

Wer weitere Kriegsverbrechen verhindern will, bzw. deren Zahl so klein als möglich halten will, muss den Krieg beenden. Und nach Lage der Dinge endet der nur, wenn Russland verliert.

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03.04.2022

Verbrechen gibt es im Krieg immer. Von allen Seiten. Aber bei 400 teilweise gefesselten Getöteten sind es keine Einzelfälle. Dann ist es planmässig. Russland hat seinen Einmarsch mit einem angeblichen Genozid begründet. Der nirgends nachgewiesen werden konnte.
Nun werden Wohnviertel, Wohngebäude gezielt ausgelöscht, eventuell hunderte Zivilisten getötet, dann ist das viel näher am Genozid als exumierte Leichen, deren Identität nicht bekannt ist und in viel geringer Zahl vorhanden sind wie behauptet.

Zu den Ländern. Wer soll das sein? China, Belarus, Kasachstan?

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