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Rente mit 63: Ein Irrweg des Sozialstaates

Kommentar Von Rudi Wais
27.04.2024

Demografischer Wandel und Fachkräftemangel: Es gibt gute Gründe, die Rente mit 63 stark einzuschränken. Auf Dauer kann das aktuelle System jedenfalls nicht funktionieren.

Kalt, herzlos, neoliberal: Wer die Rente mit 63 abschaffen will, hat seinen Ruf schnell weg. Darf allein die Logik des Ökonomischen bestimmen, wer wie lange arbeitet? Und was wird mit denen, die einfach nicht mehr können, weil sie ein Berufsleben lang körperlich hart geschuftet haben? Nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge in Rente gehen zu können – das ist für Millionen von Beschäftigten die vielleicht größte Verheißung unseres Sozialstaates.

Das aktuelle Rentensystem kann nicht auf Dauer funktionieren

Dessen Leistungsfähigkeit aber hat längst zu bröckeln begonnen: immer mehr Rentner, zu wenige Beitragszahler, in irrwitzige Höhen steigende Bundeszuschüsse für die Sozialkassen. Das geht vielleicht noch fünf oder zehn Jahre gut, aber eben nicht auf Dauer. Eine Gesellschaft, die immer weiter altert, kann es sich nicht leisten, Jahr für Jahr mehr als 200.000 gut ausgebildete Fachkräfte mit vollen Renten in den Vorruhestand zu entlassen. Wer trotzdem früher aufhören will, sollte daher Abschläge bei der Rente in Kauf nehmen müssen. Und wer nicht bis 67 durchhält, weil er (oder sie) es einfach nicht mehr schafft, muss vom sozialen Netz anderweitig aufgefangen werden – zum Beispiel durch eine deutliche Erhöhung der Erwerbsminderungsrenten.

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16.05.2024

Aufgrund der Preissteigerungen muss der Mindestlohn kräftig erhöht werden, auch um den Abstand zu den Bürgergeldempfängern
zu vergrößern. Dies geht mit dieser Ampelregierung leider nicht, weil sich Finanzminister Lindner ( FDP ) bereits ablehnend gezeigt
hat gegenüber diesem neuesten Vorschlag von Kanzler Scholz ( FDP ). Ebenso wie bei der Ablehnung von Taurus für die Ukraine
hat der Kanzler die Mehrheit der Menschen aber hinter sich, denn deutsche Waffensysteme dürfen nicht bis nach Russland reichen !
Die Scharfmacher von der FDP ( Strack-Zimmermann ) und der Grünen um Hofreiter beißen bei Kanzler Scholz offenbar auf Granit.

01.05.2024

Das ist eine scheinheilige Debatte. Die Rente mit 63, die eh schon keine mehr ist, hat das Rentensystem nicht an den Abgrund gebracht. Nein, es hat schwer arbeitenden Menschen ein wenig Zeit gegeben, noch ein wenig das Leben zu geniessen. Die Rente ist am Ende, weil laufend Geld für andere, dumme Zwecke ausgegeben wurde, anstatt das Rentensystem sauber zu konsolidieren. Natürlich ßuß umgedacht werden, aber bitte nicht auf Kosten von Menschen, die sich 45 Jahre kaputt gemacht haben..

27.04.2024

Zitat: "Jahr für Jahr mehr als 200.000 gut ausgebildete Fachkräfte mit vollen Renten in den Vorruhestand zu entlassen. "
Das stimmt doch so nicht. Vorruhestand ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Was heißt da "volle Renten"? Durch einen Vorruhestand vermindert sich doch grundsätzlich die spätere Rente, da nichts in die RV eingezahlt wird. Wer gut verhandelt, kann aber das Gegenteil durch seinen Arbeitgeber bewirken.

27.04.2024

Leider haben sie meinen Kommentar wieder mal nicht gebracht.. zu viel Science Fiction..
Mann muss sich heute mehr trauen und mehr in Zukunftsträchtige Ideen investieren.. So wie es heute ist, wird und kann, darf es in 30 Jahren nicht mehr geben.. der Klimawandel, die Massen an Flüchtlingen, Firmen Schließungen, fehlende neue Energien, Digitalisierung, KI, in den letzten Jahren alles verschlafen, Deutschlands Bürger und ihre Politik die sich nur gegenseitig abwatschten.. aber ansonsten passiert wenig bis nichts.. alles stagniert oder dauert ewig, es wird nur diskutiert (totgeredet)..
Die Zukunft überholt uns jeden Tag.. die Zeit wartet nicht auf uns.. sogar ärmere Ländern überholen uns..!..

27.04.2024

Glauben die Bonzen der Wirtschaft tatsächlich das sie mit einer ausgelaugten Rentnertruppe wirtschaftliche Dynamik generieren könnten?
In den 90er des letzten Jahrhunderts haben Firmen schon Mitarbeiter ab Mitte 50 aussortiert weil sie mit jüngeren Teams einfach spritziger und leistungsstärker im Wettbewerb waren.

27.04.2024

Grundsätzlich müssen wir bei der Rentenversicherung sowieso umdenken. Aber ich kann das scheinheilige Gejammere der Arbeitgeber gegen die Rente mit 63 nicht mehr anhören. Von den Arbeitgebern wird immer mit dem Fachkräftemangel argumentiert. Aber in der Realität stellt doch keine Arbeitgeber Arbeitssuchende mehr ein, die 60 Jahre alt oder älter sind. Wenn die Arbeitgeber schon immer so laut schreiben und das mit dem Fachkräftemangel begründen, dann könnte man ja eine Regelung einführen, die Arbeitgeber dazu verpflichtet, einen gewissen Anteil von Arbeitskräften zu beschäftigen, die 60 Jahre oder älter sind. Da möchte ich den Aufschrei dieser scheinheiligen Gilde mal hören.

27.04.2024

Wer ab 15-16 Jahren zu Arbeiten anfängt, hat für dieses Land bis zur Rente viel geleistet .. und sollte deshalb auch je nach körperlicher Verfassung ab 60-63 in Rente gehen dürfen. Zahlen diese ausländischen Firmen die sich jetzt bei uns ansiedeln überhaupt Steuern. Diese Firmen lehnen Betriebsrat ab, zahlen Mindestlöhne, haben strenge Arbeitsauflagen, überall Sicherheitspersonal, wie in einem Gefängnis. Das ist wie in den Buch von George Orwell 1984, es werden riesige Firmen geschaffen die Massen an Menschen beschäftigen, die sich Taschengeld erarbeiten und vom Staat Strom, Wasser, alles zugewiesen, eingeteilt bekommen.. Wir sollten aufpassen was wir Denken, Sagen und Umsetzen.. diese Zukunft ist schneller da als wir denken..
Je mehr Menschen wir werden umso mehr Fachkräfte brauchen wir.. Alleine in der Flüchtlings- Migrations Politik kommen auch viele Rentner mit an.. Wir haben dafür einen eigenen großen Wirtschaftszweig mit Fachkräften und es werden immer mehr völlig neue Berufszweige geschaffen, wir haben eine riesige aufgeblasene Bürokratie.
Es wird ein europäisches Heer geplant das uns verteidigen soll... was aus Steuergeldern bezahlt wird und später deren Renten daraus bezahlt werden.. In der zentralen Versorgung der Menschen wie Erzieher, Lehrer, Krankenschwestern, Ärzten, Pflege..usw. wird alles abgeschafft oder verkleinert. Und alles muss ausgeschlossen werden was krank machen kann.. Rauchen, Fleisch, Zucker usw..
Und damit wir uns noch darüber freuen können, gibt es kostenlos Cannabis..
Diese/n Rentner von gestern, heute wird es morgen so nicht mehr geben.. wir werden uns unsere Renten selbst ansparen und mit teuren Zusatzversicherungen absichern müssen. Nachdem unsere Jugend eh weniger Arbeiten will, zwecks mehr Freizeit.. aber zu gleichen Löhnen muss sich was ändern.. Und damit statt Frust Freude aufkommt, gibt es Cannabis..

27.04.2024

"immer mehr Rentner, zu wenige Beitragszahler"
Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen und Versteuerung der Finanzerträge analog zur Lohnsteuer.

27.04.2024

Genau damit schafft es die Schweiz mit 8% Rentenbeitrag auszukommen, aber bei uns trifft es eher die die sich am wenigsten wehren können.
Parallel dazu muss man sich nur die Begründungen der ehemaligen CumEx-Staatsanwältin zu Gemüte führen.

27.04.2024

1. Finanzerträge werden schon immer besteuert ....
2. Zur Schweiz: die Leistungen der gesetzlichen Rente sind weitaus geringer als in Deutschland.

27.04.2024

Deshalb der Zusatz: analog zur Lohnsteuer, eine höhere Besteuerung von Arbeit als von Finanzerträgen trägt zur sozialen Schieflage bei