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Streumunition: Auch im Krieg gibt es Grenzen

Kommentar Von Margit Hufnagel
07.07.2023

Die USA erwägen, der Ukraine Streumunition zu liefern. Das wäre ein großer Fehler.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine stürzt die Weltgemeinschaft wieder einmal in ein Dilemma. Kiew hofft seit Monaten, dass seine Verbündeten Streumunition liefern – nun scheinen sich die USA zu bewegen. Man mag Selenskys Ansinnen verurteilen, aber ein Land, das jeden einzelnen Tag um sein Überleben kämpft, greift nach jedem Strohhalm. Die Gegenoffensive kommt nur langsam voran, die Verzweiflung wächst, Moskau lässt nicht den kleinsten Willen zum Friedensschluss erkennen. Kritischer ist die Haltung Washingtons zu bewerten. Zwar hat die US-Regierung nie der Ächtung dieser so perfiden Waffe zugestimmt. Doch sie muss sich davor hüten, sich von Putin in eine Rolle drängen zu lassen, die wichtige Werte und moralische Linien verschiebt.

Ukraine braucht militärische Unterstützung

Auch im Krieg muss es Grenzen geben. Und die sollten beim Thema Streumunition erreicht sein. Die Explosionskörper töten als vermeintliche Blindgänger oft noch Jahre nach einem Krieg Menschen. Und zwar die eigenen Bürger. Die Ukraine muss militärisch und finanziell unterstützt werden. Aber manchmal braucht es auch den Rat eines politischen Freundes, der bremst. Es ist ein Dilemma. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.07.2023

Was ich zwischen den Zeilen vielfach hier lese: die Ukraine hat Narrenfreiheit (bedeutet: Sonderstellung, die darin besteht, Dinge tun zu können, die bei anderen nicht akzeptiert werden). Selbst Christen finden eine Rechtfertigung in Bezug auf das AT: "Da aber Jesus in der Bergpredigt des Matthäus sagt: "Ihr habt gehört, dass den Alten gesagt ist: ,Auge um Auge, Zahn um Zahn'. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin" (Mt 5,38 f.)"

09.07.2023

So lange sie damit ihr eigenes Land für die Zivilbevölkerung verminen und verseuchen, sollen sie es doch tun. Aber hoffentlich müssen nicht deutsche Soldaten und Helfer die Ukraine mal wieder aufbauen.

10.07.2023

Wer soll sonst die Ukraine aufbauen? Die EU und damit Deutschland werden zahlen.

"Mitten in seinem Abwehrkrieg gegen Russland hat die Ukraine die höchsten Währungsreserven seit der Unabhängigkeit 1991 verzeichnet. Die Zentralbank verfüge über umgerechnet 35 Milliarden Euro, teilte die Behörde in der Nacht zum Freitag mit. Das vorherige Rekordhoch war im Mai 2011 registriert worden. Allein im Juni seien die Reserven erneut um 4,5 Prozent gestiegen. Von der Europäischen Union, den USA, dem Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und Finnland seien umgerechnet gut 3,9 Milliarden Euro eingegangen."

https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/ukraine-verzeichnet-mitten-im-krieg-rekord-an-waehrungsreserven-12615450

"Am 20. Juni 2023 schlug die Kommission eine neue Fazilität für Erholung, Wiederaufbau und Modernisierung der Ukraine vor. Die Ukraine-Fazilität ist als eigenes Finanzinstrument geplant, das der Ukraine für 2024-2027 kohärente und vorhersehbare Unterstützung bietet."

https://eu-solidarity-ukraine.ec.europa.eu/eu-assistance-ukraine/recovery-and-reconstruction-ukraine_de

10.07.2023

>> Wer soll sonst die Ukraine aufbauen? Die EU und damit Deutschland werden zahlen. <<

Nicht unbedingt. Weil vielleicht gewinnt ja Putin? In Syrien, dessen Wiederaufbau auch hunderte Milliarden kosten wird wie in der Ukraine (da sollen es 400 Mrd. sein), hat sich der ganze Westen elegant aus der Affäre gezogen und zahlt nichts. Die TAZ schrieb: "Wiederaufbau in Syrien: Assad nicht belohnen!" Ich weiß auch nicht, was man sich jetzt für die Ukraine wünschen soll.

08.07.2023

Es mag Grenzen bei Waffenlieferungen geben, jedoch die Grenzen der Verblödung im Ukraine-Krieg ist schon längst überschritten. Bereits seit 2014 herrscht Krieg in der Ostukraine, aber erst 2022 wurde Russland als Aggressor und Putin als Initiator von westlicher Seite erkoren und auch medial präsentiert, weil es ins politische Kalkül passte. Leidtragende sind die armen Ortsansässigen, die nicht raus können und der deutsche Steuerzahler, der den Großteil der Zeche bezahlt.
.

08.07.2023

"aber erst 2022 wurde Russland als Aggressor und Putin als Initiator von westlicher Seite erkoren und auch medial präsentiert, weil es ins politische Kalkül passte"

Ein Zusammenhang mit dem Einmarsch in die Ukraine stehen Sie nicht, oder?

"Leidtragende sind die armen Ortsansässigen, die nicht raus können und der deutsche Steuerzahler, der den Großteil der Zeche bezahlt."

Leidtragende sind die gefolterten, vergewaltigen, misshandelten, getöteten ukrainischen Kinder, Frauen und Männer.

Und bevor Sie weiter wilde Gerüchte in die Welt setzen. Der Ami hat bis jetzt den größten Teil der Zeche bezahlt, gefolgt von der EU und dem Vereinigtes Königreich, erst danach kommt Deutschland.

09.07.2023

Kiew hat schon in 2014 Streumunition auf die Menschen in Städten (Zivilisten) Donezk geworfen.

"Ukraine: Widespread Use of Cluster Munitions
Government Responsible for Cluster Attacks on Donetsk"

Quelle Human rights watch:
https://www.hrw.org/news/2014/10/20/ukraine-widespread-use-cluster-munitions

09.07.2023

Da ist die OSZE anderer Meinung als HRW. https://www.dw.com/de/streit-um-streubomben-bericht-von-hrw/a-18012403

09.07.2023

Ich finde wenn man nicht bald aufhört, wird es uns alle treffen und wird für großes Leid sorgen.. Es erinnert mich an den Spruch: .."Es kann der frömmste nicht in Frieden leben, wenn s dem lieben Nachbarn nicht gefällt.." Diese Korruption, Unfrieden, Unterdrückung der Bürger in der Ukraine geht schon lange, es war vom Töten, Organ und Menschenhandel, Armut bei der Bevölkerung usw.. alles dabei.. Wenn ich heute sehe wie Selenskyj gegen den Westen (Deutschland) hetzt oder für alles in Verantwortung nimmt, wäre das eine gute Lehrstunde wie Korruption, Manipulation geht..
Dieser ständige Betroffenheitspopulismus aus der EU/ Westen/Deutschland, hilft niemanden und ist einfach nur noch unerträglich.
Wer die Wahrheit nicht kennt ist nur ein Dummkopf.. wer die Wahrheit kennt und sie leugnet ist ein Verbrecher..!!
Wir sollten wieder zuhören lernen, dann hören wir auch was unserer Gegenüber sagt... dann erübrigt sich vieles.. !

09.07.2023

"Techniques widely used by the Ukrainian armed forces and security forces include waterboarding, strangling with a 'Banderist garrotte' and other types of strangling. In some cases prisoners, for the purposes of intimidation, were sent to minefields and run over with military vehicles, which led to their death."

Quelle OSCE. https://www.osce.org/files/f/documents/b/2/540581.pdf

" Ukraine: Ukrainian fighting tactics endanger civilians "

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2022/08/ukraine-ukrainian-fighting-tactics-endanger-civilians/

" Ukrainian government forces and Russian-backed anti-government forces used cluster munitions in eastern Ukraine between July 2014 and February 2015, according to independent investigations conducted by Human Rights Watch (HRW), the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) monitoring mission, and others.[12] Both parties used two types of ground-fired cluster munitions"

http://www.the-monitor.org/en-gb/reports/2021/ukraine/cluster-munition-ban-policy/

Weder der ukrainischen noch der russischen Regierung kann man Glauben schenken.






09.07.2023

"Diese Korruption, Unfrieden, Unterdrückung der Bürger in der Ukraine geht schon lange, es war vom Töten, Organ und Menschenhandel, Armut bei der Bevölkerung usw.. alles dabei"

Wird in China, Nordkorea, Russland usw. genauso praktiziert, ist das deshalb ein Grund in ein Land einzumarschieren?

"Wir sollten wieder zuhören lernen, dann hören wir auch was unserer Gegenüber sagt... dann erübrigt sich vieles.. !"

Hören Sie doch den ukrainischen Flüchtigen zu was sie davon halten das Putin aktuell ihre Familien ermordert, vergewaltigt, folterert und deportiert. Die 20.000 Kinder die von Putin verschleppt wurden sind sicherlich ganz froh nicht bei ihren" Nazi"-Eltern sein müssen wie Putin sie nennt.

08.07.2023

Frau Hufnagel,

Sie schreiben zur möglichen Lieferung von Streumunition von "perfiden Waffen" und in diesem Zusammenhang von "wichtigen Werten und moralischen Linien", und von Grenzen, da die Submunition oft noch Jahre nach dem Krieg die eigenen Bürger töten würde.
Wenn man sich selbst nicht in einem Krieg mit einem Feind befindet, der, im Gegensatz zur eigenen Nation, über schier unbegrenzte Ressourcen verfügt, läßt sich leicht moralisieren.

Aus militärischer Sicht wird eine Waffe oder Munition einerseits anhand ihrer Effektivität/dem Kampfwert beurteilt, andererseits nach ihren Kosten, wozu neben dem Herstellungsaufwand bzw. dem Beschaffungspreis auch sog. Kollateralschäden zählen, also zivile und eigene Opfer.
Streuwaffen sind, verglichen mit konventioneller Muniton und zweckmäßig eingesetzt, um ein vielfaches wirksamer und tödlicher, also sozusagen Wirkungspotenzierer.

In diesem Video wird das anschaulich dokumentiert: Ein Flugzeug attakiert mittels zweier Streubomben eine Panzerkolonne. Die sog. Submunition, also die "Füllung" der Bomben, besteht aus vielen kleinen Hohlladungsbomben, also quasi kleinen Panzerfäusten, die die Panzer von oben treffen. Mit zwei konventionellen Bomben hätte das Flugzeug mit viel Glück einen oder zwei Panzer aus der Kolonne vernichten können, mehr nicht:
https://www.youtube.com/watch?v=ec4fiHL_wM4

Aus diesem Grund wurde auch schon innerhalb der Bundeswehr mit ihren begrenzen Mitteln der Beitritt Deutschlands zum Streuwaffenabkommen 2008 sehr kritisch beurteilt.

Es ist richtig, daß beim Einsatz dieser Waffen, abhängig von Geländeeigenschaften, verwendeten Zünderarten (es gibt beispielweise auch elektrische, die sich nach kurzer Zeit deaktivieren) und auch zweckmäßiger Anwendung, sehr viele noch aktive Blindgänger zurückbleiben können.
Das bedeutet, daß das Zielgebiet eines Streuwaffeneinsatzes vor dessen gefahrlosen weiterer Nutzug von Fachleuten aufwändig abgesucht und Blindgänger beseitigt werden müssen, und die Bevölkerung, isnbesondere Kinder, vor den Gefahren der Munitionsartikel gewarnt, nicht mehr, und nicht weniger. Das trifft übrigens auch für ein Minenfeld zu, das als "Sperrwaffe" und ordentlich gekennzeichnet und kartographiert, ebenfalls eine sehr nützliche und zweckmäßige "Sperrwaffe" sein kann.

Auch vor dem Hintergrund, daß die Unterstützerstaaten der Ukraine, insb. Europa, nicht fähig sind, in absehbarer Zeit genug Artilleriemunition zu produzieren, geschweige denn zu liefern, und sich stattdessen die Bestände der eigenen Armeen zunehmend ausdünnen, ist es daher aus meiner Sicht Sache der Ukraine, zu entscheiden, ob sie in ihrem Abwehrkamft bereit ist, besagten Preis für eine äußerst effektive Waffe zu zahlen, und nicht unsere vom hohen moralischen Ross herab.

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Stefan R.

Im Krieg gibt es Regeln. Diese sind u.a. in den Genfer Konventionen oder der Haager Landkriegsordnung.

Und gemessen an diesen völkerrechtlichen Regelungen ist Streumunition nun mal ein Kriegsverbrechen, da Einsatzzweck und Wirkung nicht auf militärische Kombattanten eingrenzbar ist.

Wenn Sie sich mit der Langzeitwirkung von BLU-43/B, BLU-44/B und BLU-44A/B beschäftigen würden, würden Sie Ihre Aussagen wie „ Streuwaffen sind, verglichen mit konventioneller Muniton und zweckmäßig eingesetzt, um ein vielfaches wirksamer und tödlicher, also sozusagen Wirkungspotenzierer.“ als völlig an der Realität vorbeigehend erkennen.

Und was unterscheidet uns von Barbaren wie Putin, wenn wir dessen Methoden, mit dem Hinweis, der macht das doch auch, übernehmen?

09.07.2023

Beide genannten Regelwerke enthalten keine Festlegungen zu irgendwelchen Sanktionen wenn diese Regeln verletzt werden.

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang B.

Warum müssen international anerkannte Regeln Sanktionen enthalten?

Für Verstöße gegen diese Regeln haben die Alliierten 1945 extra einen Strafgerichtshof geschaffen, der Todesurteile verhängt hat.

09.07.2023

Existiert dieser Strafgerichtshof noch (falls wir vom gleichen reden)? Nein. Er war auch temporärer Natur. Ein Regelwerk ohne Sanktionen ist das Papier nicht wert auf das es geschrieben wurde. Ein Beispiele ohne Sanktionen? Agent Orange und Napalm, beides chemische Waffen, in VietNam. Beleg: https://www.swr.de/swr2/wissen/gifteinsatz-im-vietnamkrieg-agent-orange-und-die-folgen-bis-heute-swr2-wissen-2022-11-15-100.html

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Thomas T,

mir ist die Genfer Konvention durchaus bekannt. Wenn sie die Anwendung von Streumunition pauschal ächten würde (was sie nicht tut), wäre das Osloer Übereinkommen wohl kaum notwendig gewesen.

Daher bin ich eher der Meinung, ihre pauschale Aussage "ist Streumunition nun mal ein Kriegsverbrechen, da Einsatzzweck und Wirkung nicht auf militärische Kombattanten eingrenzbar ist." geht an der Realität vorbei, denn ob eine Handlung ein Kriegsverbrechen ist, oder nicht, hängt weniger von der Waffe/der Munition ab, als von der Art der Anwendung.

So kann das wahllose Schießen/Bombenwerfen in ein bewohntes Gebiet auch mit konventioneller Munition ein Kriegsverbrechen sein ("unterschiedslose Angriffe"), während der gezielte Angriff einer militärischen Stellung, eines Depots,einer Kolonne oder eines Bereitstellungsraumes auch mit Streuwaffen eben auch keines sein kann, sofern die Regeln der Genfer Konvention eingehalten werden.

Die von Ihnen gewählten Beispiele für Streuwaffen (BLU-43 und 44) sind für diese Diskussion weder repräsentativ, noch pauschal geeignet, da es sich bei deren Submunition um kleine Antipersonenminen, auch "Schmetterlingsminen" genannt, handelt, das amerikanische Äquivalent zur sowietischen PFM-1.
Daß ein Einsatz dieser gemäßt den Regeln der UN-Waffenkonvention zwar theoretisch möglich, aber praktisch kaum durchführbar ist, steht für mich außer Frage.

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang B.

Was wollen Sie eigentlich?
Die Verwendung von Streumunition als ok verteidigen?

Und natürlich gelten die Normen des Kriegsvölkerrechts auch, wenn dieses keine Sanktionen beinhaltet. Das ist bei vielen anderen Formen des Völkerrechts ja auch so.

Im Übrigen, was nützen definierte Sanktionen, wenn es kein Organ gibt, dass diese Verhängt und durchsetzt?

Wenn Sie also fehlende Sanktionen zum Kriterium für die Verbindlichkeit von Völkerrecht bezeichnen, müssen sie so gut wie das vollständige Völkerrecht in die Tonne werfen.

09.07.2023

Ich versuche nur, wie fast immer, die reale und die rechtliche Situation darzustellen (oder besser umgekehrt). Da sind manchmal Welten dazwischen.

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Stefan R.

Die Regeln des Rechts im Krieg beschäftigen sich generell so gut wie gar nicht mit dem Einsatz spezieller Waffenarten. Wie soll das bei einem Rechtskonstrukt, dass im Kern älter als 100 Jahre ist auch funktionieren.

Und gerade die „Drachenzähne“ zeigen, was die völkerechtswidrige Wirkung dieser Munition ist. Die USA haben die blind in Massen über Vietnam ausgeschüttet. Noch viel später, wurden Kindern, die dachten es wäre Spielzeug, noch die Hände weggerissen.

Im Übrigen waren die Dinger eine Erfindung der USA, die die Sowjets kopierten.

Ähnliches kann man dann von Panzerminen berichten, die mit MARS oder Tornado in der Landschaft verteilt wurden. Das sind keine markierten Minenfelder, sondern wilde Ansammlungen von scharfen Sprengstoffen. Die angebliche Selbstauslösung funktionierte bei einer großen Zahl der billig und in Massen herstellbaren Minen nicht.

Streumunition richtet sich daher sekundär gegen Nichtkombattanten. Ihr Einsatz ist daher nach den Regeln des Krieges zu ächten. Verrückt - Deutschland versteht das, die Ukraine, USA, Russland nicht

09.07.2023

Sehr geehrter Herr T.,

ich akzeptiere, wenn Sie anderer Meinung sind als ich, aber wenn sie gegen meine argumentieren, dann wünschte ich, Sie würden das differenzierter tun.

Daß Streuminen mit simplem Druckzünder, der noch nach zig Jahren funktioniert, auch für mich indiskutabel sind, habe ich oben schon zum Ausdruck gebracht.

Das UN-"Übereinkommen über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen..." ist von 1980 und beschäftigt sich gerade auch mit Minen, auch "fernverlegten".
Ein Abkommen über Streumunittion war geplant, scheiterte aber, weswegen außerhalb der UN 2010 schließlich das "Übereinkommen über Streumunition" auf freiwilliger Basis abgeschlossen wurde. Selbst dieses läßt bestimmte Ausnahmen zu, u. a., wenn die Submunition mit Mechanismen zur Selbstzerstörung oder Selbstdeaktivierung ausgestattet ist.

Sie schreiben über die Minen, die mit MARS oder Tornado (MW-1) hätten ausgebracht werden können, daß diese "billig und in Massen herstellbar" seien und die "angebliche Selbstauslösung" bei einer großen Zahl nicht funktioniert hätte.
Meine Information ist, daß die AT-2 (MARS), sowie die Submunition der "Mehrzweckwaffe 1" (Streubehälter) gerade alles andere als billig war, durchweg elektrisch zündete, und die Minen mit einer hochentwickelten Sensorik versehen und batteriebetrieben. Die Zuverlässigkeit der Selbstzerstörung, wenn nach einer bestimmten Liegezeit die Batterie nachlies, soll 99% betragen haben, und wenn diese versagt, war kurze Zeit später eben die Batterie leer und eine Zündung unmöglich.
Ich denke schon, daß diese Art von Munition eine andere Risikobeurteilung zuläßt, als etwa kleine, unscheinbare Minen, die ggf. nach 30 Jahren noch funktioneren.

Doch unabhängig von den technischen Petitessen: Wenn jemand sagt, der Einsatz, egal ob Minen oder aktive Munition, sei der Bevölkerung gegeüber unverantwortlich, so gibt es gute Argumente dafür.

Wenn aber die Ukraine sagt: Wir werden eh schon mit dem Zeug beschossen, wir wollen deshalb diese effektive Waffe auch gegen unseren übermächtigen Gegner einsetzen, zumal uns Munition fehlt, so ist das, wie ich finde, verständlich und, wie ich angfangs schrieb, deren Entscheidung und Verantwortung.

10.07.2023

Sehr geehrter Herr Stefan R.

In vielen Fragen ist eine Differenzierung zur Bewertung des Sachverhalts dringend notwendig.

Bei dem „Verstreuen“ von Munition, die dann schwieriger zu bergen ist als Blindgänger aus gezogenen Rohr oder Fliegerbomben bin ich da anderer Meinung.

Ihre Einschätzung „ Die Zuverlässigkeit der Selbstzerstörung, wenn nach einer bestimmten Liegezeit die Batterie nachlies, soll 99% betragen haben, und wenn diese versagt, war kurze Zeit später eben die Batterie leer und eine Zündung unmöglich.“ wurde von den entsprechenden Führungsstäben der NVA nicht geteilt. Insbesondere der Räum- und Wideraufnahmeschutz wurde als lange zündfähig eingeschätzt. Dort, in der Einheit in der Uwe Silge nur wenige Diensthalbjahre vorher war, habe ich vor Jahrzehnten das Räumen dieser Munition mal gelernt. Unsere Einheit hat 84/85 auch die ach so gut eingemessenen Felder aus Personenminen an der innerdeutschen Grenze geräumt.
Glauben Sie mir - Sie verlieren dort den Glauben an „Präzessionwaffen“, militärische Genauigkeit und den menschlichen Verstand. Und da wir gerade lernen, dass beide Parteien in der Ukraine erst mal ihre „Kalter-Krieg-Bestände“ aufbrauchen, darf man vermuten, dass nicht das Modernste zum Einsatz gebracht wird.

Und das Argument, die Russen schütten uns mit dem Zeug schon zu, dann können wir das, zumal der Westen nicht genügend Munition liefert, auch, trägt für mich innere Zeichen gelebten Barbarentums. In was unterscheidet sich dann Selenskyi von Putin?

Das der Westen nicht fähig ist, die Ukraine ausreichend mit Munition zu versorgen, dient nun als Argument dafür, die Lieferung von Material „zu verstehen“ dass wir selbst geächtet haben. Was ist dann eine „Ächtung“ noch wert?
Und wo endet das?
Weil die Russen ukrainische Kriegsgefangene töten, und uns gerade keine Unterkünfte zur Aufnahme russischer Kriegsgefangene vom Westen zur Verfügung gestellt werden, töten wir diese jetzt auch?

Für mich gibt es im Krieg Grenzen. Hier wurde nach meiner Meinung eine solche übertreten. Das dies dann auch noch von denen, die Vorher beim symbolischen Akt der „Ächtung“ ganz vorne dabei waren, wie Steinmeyer, “verstanden” wird, ist für mich nur noch zynisch.

10.07.2023

Guten Morgen, Herr T.!

Ich hab schon bald vermutet, daß ich es hier mit jemandem mit Fachkenntnis zu tun habe, um so mehr nehme ich Ihre Argumente ernst und schätze Ihre Sachlichkeit.

Zur Zuverlässigkeit der Selbstzerstörung/Deaktivierung nach Ablauf der Liegezeit von LARS/MARS/Skorpion- und MW-1-Munition noch ein Wort: Ich weiß nicht, woher die NVA ihre Informationen zur Räumsicherheit der Munition hatte. Ich war früher bei der Bundeswehr mal mit der Thematik ebenfalls befasst, und uns wurde erklärt, daß eben gerade aus dem Grund, weil man mit dem Einsatz auch auf eigenem Territorium rechnete, das Zeug also auch ggf. selbst beseitigen mußte und auch die eigene Mobilität nicht dauerhaft einschränken wollte, bei deren Konstruktion viel Wert auf Funktionssicherheit gelegt wurde. Technisch ist das machbar. Ob nun wir oder die NVA erfolgreicher getäuscht wurden, bleibt die Frage. ;-)

"darf man vermuten, dass nicht das Modernste zum Einsatz gebracht wird."

Da habe Sie wahrscheinlich recht.

"trägt für mich innere Zeichen gelebten Barbarentums"

Nun ja, ich sehe es nach wie vor so, daß es ein Unterschied ist, ob man mit Streumunition in eine Stadt hineinschießt, oder beispielsweise relativ gezielt auf eine angreifende Einheit auf "freier Pläne". Daß die Versuchung, in schwierigen oder verzweifelten Situationen auch ersteres zu tun da sein wird, wenn man die Mittel erst mal hat, ist jedoch sicher ein Fakt.

"die Lieferung von Material „zu verstehen“ dass wir selbst geächtet haben. Was ist dann eine „Ächtung“ noch wert?"

Ein gutes Argument.
Andererseits, wenn ich mich in die Situation Selenskyis, oder eines möglichen Lieferanten von Streumunition versetze, läuft es, sofern nicht ausreichend konventionelle Munition zur Verfügung steht, letztendlich auf eine Abwägung zwischen Erfolg/Mißerfolg und damit auch dem Leben der eigenen Soldaten bzw. den Folgen der Okkupation durch russische Besatzer, und andererseits dem Tod einer Anzahl von Zivilisten und Kampfmittelräumern durch Blindgänger hinaus.
Ich möchte diese Entscheidung nicht treffen müssen.

10.07.2023

PS: Ich habe großen Respekt vor Uwe Silge (bezeichnend, wie mit ihm damals umgegangen wurde, und damit meine ich nicht nur innerhalb der DDR), der mir vor Ihrem Kommentar noch kein Begriff war, und auch vor Ihrer Tätigkeit damals an der innerdeutschen Grenze.

08.07.2023

Die Russen setzten bereits seit dem ersten Tag ihres Vernichtungskriegs diese Munition ein!

Die westlichen Staaten haben das Problem, daß die Produktion normaler Artillerie-Munition nicht mit dem Verbrauch mithält!

Hier wirkt sich nun aus, daß die westlichen Staaten bis vor Kurzem viel zu zögerlich und teilweise unwillig die wirklich notwendigen Waffen -Panzer, weitreichende Raketen und insbesondere Kampfflugzeuge - nur begrenzt oder gar nicht liefern.

Gerade durch das Fehlen der Kampflugzeuge und der weitreichenden Raketen kann die Ukraine nur gebremdt mit einer Faust statt - wie unabdingbar notwendig- mit zwei Fäusten kämpfen.

Gleichzeitig wird auch immer weniger Munition geliefert, weil die Produktion stockt.

Wie schon von Beginn an kostet die ursprüngliche Feigheit und die Angst des Westens vor dem Diktator unnötig vieleukrainische Opfer.

Es rächt sich, daß man der Ukraine nicht von Anbeginn an genügend Kampfpanzer und Kampfflugzeuge zur Verfügung gestellt hat!


08.07.2023

"Wie schon von Beginn an kostet die ursprüngliche Feigheit und die Angst des Westens vor dem Diktator unnötig vieleukrainische Opfer."

Sehe ich auch so. Andernfalls kann man auch gleich kapitulieren. Seit Butscha wissen wir ja, was das für die Bevölkerung bedeutet. Viele reden sich leicht. Ist es ja auch nicht ihr Leben, das von Russland bedroht wird.

08.07.2023

"Die westlichen Staaten haben das Problem, daß die Produktion normaler Artillerie-Munition nicht mit dem Verbrauch mithält!"

Mithin wird über kurz oder lang die "Offensive" beendet sein.

Es wird Zeit realistisch zu werden und zu verhandeln.

Alternativ nach noch lustigeren Sachen verlangen, paar Atombomben, Agent Orange gefällig?

08.07.2023

Ach ja, ihre Chefs in Kiew haben schon in 2014 Streumunition auf die Menschen in Städten (Zivilisten) Donezk geworfen.

"Ukraine: Widespread Use of Cluster Munitions
Government Responsible for Cluster Attacks on Donetsk"

Quelle Human rights watch:
https://www.hrw.org/news/2014/10/20/ukraine-widespread-use-cluster-munitions

Die haben derzeit nichts in der EU oder der Nato verloren.

08.07.2023

Wir werden einen Teufel tun und in diesem Krieg noch tiefer eingreifen.. Streubomben sind schrecklich aber Selenskyj will sie ja unbedingt denn wie er sagt... er will Russen töten.. Ich finde diesen Krieg schrecklich.. auf beiden Seiten geht nur ums töten.. das ist die Mentalität dieser Völker... !
Der Diktator hat uns noch nie etwas getan.. hat uns nicht bedroht nada nichts.. nur euch ..!! Wenn ihr so gegen Russland auch geschimpft habt dann kann ich heute einiges besser verstehen.. Wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur und wir haben ein Land aufgebaut, das so wie man sehen kann viele Neider aus der Ukraine hat.

09.07.2023

"Der Diktator hat uns noch nie etwas getan.. hat uns nicht bedroht nada nichts.. nur euch ..!!"

Wir ihm auch nicht. Wir unterstützen ein Land das durch ein anderes angegriffen wird. Sanktionert wird der Dikator weil er mit dem Krieg gegen die Ukraine gegen Völkerrecht verstößt.

Solange die Ukraine (im Gegensatz zu Russland) diese Waffen gegen militärische Ziele einsetzt ist alles in Ordnung. Bis auf Atomwaffen ist alles legitim um auch den letzten russischen Soldaten aus dem Land zu bringen. Ob freiwillig oder liegend.

08.07.2023

Nein - im Krieg gibt es keine Grenzen. Wenn ich mir die kleinen und großen Kriege seit 1945 so ansehe, sehe ich ziemlich oft sog. Grenzüberschreitungen - bei den Großmächten sowieso. De facto gibt es also keine Grenzen. Wer verurteilt z.B. einen amerikanischen russischen, chinesischen ... Präsidenten? Niemand (aus bekannten Gründen). Das Gejammer über sog. Grenzüberschreitungen bringt temporär vielleicht was fürs Image. Mehr nicht.

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Natürlich „kennt der Krieg Grenzen“. Wenn es die nicht gebe, gäbe es auch keine „Grenzüberschreitung“, mithin Kriegsverbrechen.

09.07.2023

"Natürlich „kennt der Krieg Grenzen“. Wenn es die nicht gebe, gäbe es auch keine „Grenzüberschreitung“, mithin Kriegsverbrechen."

Butscha, die Zerstörung von Wasser- und Elektrizitätswerk, zerbombte Krankenhäuser, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten sprechen aber eine andere (russische) Sprache.

Was bringen den Regeln wenn ein Verstoß nicht geahndet wird?

09.07.2023

Sehr geehrter Herr Friedrich E.

Was für eine „andere Sprache“ sollen den die von Ihnen benannten Verbrechen sprechen.

Diese Regeln definieren, was ein Kriegsverbrechen ist. Alles was Sie aufzählen sind Kriegsverbrechen. Sie können die nur als solche bezeichnen, wenn sie Verbrechen im rechtlichen Sinne sind.
Das deutsche StGB definiert Verbrechen in Paragraf 12 so: 1) Verbrechen sind rechtswidrige Taten, die im Mindestmaß mit Freiheitsstrafe von einem Jahr oder darüber bedroht sind.
Taten wie Mord/Vergewaltigung/Diebstahl durch Plünderung etc. gegen Nicht-Kombattanten gehören definitiv dazu.

07.07.2023

"+++ 14:33 Berlin signalisiert Verständnis für Streumunition-Lieferung +++"

https://www.n-tv.de/politik/20-37-Offiziell-USA-liefern-Streumunition--article23143824.html

Wundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Grünen mit far Ampel auch schön Waffen an brutale Regime verkaufen, wie etwa Saudi Arabien. Da gibt es genauso Kopftuch Zwang und Unterdrückung wie im Iran. Saudi Arabien bekommt aber wenig bis keine Kritik, weil da rollt der Rubel.

07.07.2023

Provokante Frage: Was passiert wenn auch die Streumunition nicht den erwünschten Erfolg der UA Armee bringt? Was ist dann die nächste Forderung des größten Heerführers und Präsidenten der UA- vielleicht das Eingreifen der NATO in den Krieg um den WK 3 zu beginnen. Oder Lieferung von F35 mit NATO Piloten? Und selbstverständlich jeden Tag eine Videobotschaft aus Kiew.

07.07.2023

Die Hauptsache ist doch, dass unsere politischen Schauspieler sich in Moralfieber besaufen können. Nach einer militärischen oder gar politischen Strategie dürfen Sie nicht fragen.

08.07.2023

Wen es nach diesem Selenski ginge, würde er die Nato geradeaus mit in den Krieg ziehen!

08.07.2023

". . . in Moralfieber besaufen . . ."

Das trifft insbesondere auf ein paar kriegerische Amazonen hier zu, denen das westliche Engagement, die Unterstützung der Ukraine mit Munition und modernstem Tötungsgerät für diesen Stellvertreterkrieg nicht schnell und umfangreich genug gehen kann.

08.07.2023

@Georg Kr.: es ist sehr einfach vom Sofa aus kriegerisch zu sein... .Und was hier verschiedentlich zu lesen ist: die Russen haben CBUs (= Fachausdruck) auch schon eingesetzt => dann darf ich es auch. Manche scheinen die pränatale Phase noch nicht überwunden zu haben. :)