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Selenskyj stellt Landsleute auf harten Winter ein
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  3. Nordstream 1 und 2: Sicherheitsexperte hält Russland für mutmaßlichen Saboteur

Nordstream 1 und 2
29.09.2022

Sicherheitsexperte hält Russland für mutmaßlichen Saboteur

Angesichts der Schäden an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2, hält ein Sicherheitsexperte eine mutmaßliche Sabotage Russlands für wahrscheinlich.
Foto: Stefan Sauer, dpa

Sicherheitsexperte Johannes Peters vermutet Russland hinter den Schäden an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2. Für den mutmaßlichen Sabotageakt könnte der Kreml mehrere Gründe haben.

Der Sicherheitsexperte Johannes Peters hält es für "relativ unwahrscheinlich", dass die Schäden an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 durch einen Unfall entstanden sein könnten. Vielmehr vermute er Russland hinter dem mutmaßlichen Sabotageakt. "Das wirkt vordergründig natürlich etwas widersinnig, die eigenen Pipelines zu zerstören", sagte der Experte vom Institut für Sicherheitspolitik der Universität Kiel am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Es gebe aber durchaus gute Gründe dafür.

Ein Grund sei sicherlich, ein "starkes Signal" an Europa zu senden, vor allem an Deutschland und Polen, dass man dasselbe auch mit Pipelines machen könnte, die für unsere Versorgungssicherheit deutlich wichtiger seien, etwa die Pipelines aus Norwegen: "Also seid euch mal nicht so sicher, dass ihr für den Winter gut aufgestellt seid und dass ihr in der Lage seid, unser Gas zu kompensieren."

Deutschland könnte unter Druck gesetzt werden

Ein weiterer möglicher Grund für einen möglichen russischen Sabotageakt sei, dass man im Winter "die noch intakte Nordstream-2-Röhre dazu nutzen kann, um Druck auf Deutschland zu erhöhen, wenn beispielsweise der innenpolitische Druck auf die Regierung wachsen sollte, weil die Gaspreise hoch sind, weil wir vielleicht doch nicht genügend Gas haben für den Winter." Dann könnte Russland anbieten, durch die intakte Leitung doch noch Gas zu liefern. Dafür müsste Deutschland aber "aus dem westlichen Sanktionsregime ausscheren."

Die ebenfalls verbreitete These, dass die USA die Lecks verursacht haben könnten, "um zu verhindern, dass Europa in einem kalten Winter doch zu den Russen zurückfindet", hält Peters indes für nahezu ausgeschlossen.

Kreml weist Spekulationen zurück

In der Nacht zum Montag war zunächst in einer der beiden Röhren der nicht genutzten Pipeline Nord Stream 2 ein starker Druckabfall festgestellt worden. Später meldete der Nord-Stream-1-Betreiber einen Druckabfall auch in diesen beiden Röhren. Dänische Behörden entdeckten schließlich insgesamt drei Lecks an den beiden Pipelines.

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Mehrere Länder brachten bereits am Dienstag einen Anschlag auf die europäische Gasinfrastruktur als Ursache für die als beispiellos geltenden Schäden ins Spiel. Die EU und die Nato gehen von Sabotage aus. US-Außenamtssprecher Ned Price sagte, die US-Regierung wolle keine Mutmaßungen über mögliche Hintermänner einer Sabotage-Aktion anstellen, bis Untersuchungen an den Erdgasleitungen abgeschlossen seien. Der Kreml hatte am Mittwoch Spekulationen über eine russische Beteiligung an der Beschädigung der Pipelines als "dumm und absurd" zurückgewiesen. (dpa)

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29.09.2022

Spekulationen und Vermutungen werden im Artikel mit realen Fakten vermischt. Bei Vertretern der Kieler Institution beschleicht einen das Gefühl immer mehr tendenziöse Berichte zu aktuellen Themen in Sachen Energieversorgung und aktueller Politik unter Berücksichtigung des UA Krieges an die Öffentlichkeit zu bringen. Selbsternannten Experten bewerten den Sabotageakt NS 1 und NS 2 bevor überhaupt harte Fakten über den Zustand der Lecks und des Ausmasses der Beschädigungen vorliegen. Schiffsverkehrsdaten für das Seegebiet zum Zeitpunkt des Anschlages liegen bisher auch nicht vor. So zeigt Marinetraffic in den letzten Tagen und Wochen kaum RU Schiffe im Seegebiet um Bornholm an.

29.09.2022

Es ist schon recht vogelwild, was derzeit von einigen Experten gemutmaßt wird.