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Politik
09.05.2022

Österreichs Wirtschaftsministerin Schramböck tritt zurück

Margarete Schramböck (ÖVP) ist als Wirtschaftsministerin in Österreich zurückgetreten.
Foto: Jakob Glaser, dpa

In Österreich tritt die nächste Ministerin zurück: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gibt ihr Amt auf.

In Österreich ist schon wieder eine Ministerin zurückgetreten. Margarete Schramböck gibt ihr Amt als Wirtschafts- und Digitalministerin auf. Das gab Schramböck am Montag in Wien bekannt. Nur wenige Stunden zuvor war ihre ÖVP-Parteikollegin Elisabeth Köstinger als Tourismus- und Landwirtschaftsministerin zurückgetreten. Schramböck erklärte ihren Rücktritt in einem fünfminütigen Video, das sie auf Social Media postete.

Schramböck wurde wegen "Kaufhaus Österreich" verspottet

Schramböck war immer wieder wegen missglückter Äußerungen und Aktionen kritisiert worden. 2020 startete ihr Ministerium die Webseite "Kaufhaus Österreich". Die Seite sollte Online-Shops bündeln und kostete die österreichischen Steuerzahler mehr als eine Million Euro. Vor allem das Design der Webseite sorgte aber für Spott und Häme.

Video: AFP

Vor ihrem Einstieg in die Politik war die Tirolerin in der Telekom-Branche beschäftigt. Die 51-Jährige leitete die teilstaatliche A1 Telekom Austria. 2017 dann, also erst vor fünf Jahren, wurde sie unter Kanzler Sebastian Kurz Wirtschaftsministerin. Wer ihr als Ministerin oder Minister folgt, ist noch unklar.

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