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Termin am 10. Mai retten
06.04.2020

Polens Parlament stimmt für Präsidentenwahl per Brief

Die Präsidentenwahl wird per Briefwahl abgehalten.
Foto: Czarek Sokolowski/AP/dpa

Trotz Corona-Pandemie soll Polen am 10. Mai einen neuen Präsidenten wählen. Die nationalkonservative PiS-Regierung will den Termin um jeden Preis retten. Die Wahl soll ausschließlich per Post ablaufen. Gegner dieser Lösung gibt es nicht nur in der Opposition.

Das polnische Parlament hat dem Vorschlag der nationalkonservativen Regierungspartei PiS zugestimmt, die Präsidentenwahl am 10. Mai als reine Briefwahl abzuhalten. Für einen entsprechenden Gesetzentwurf sprach sich die Mehrheit der Abgeordneten aus.

Zuvor war am Morgen Vize-Regierungschef Jaroslaw Gowin zurückgetreten, nachdem er das Regierungslager nicht von seiner Idee überzeugen konnte, die Wahl um zwei Jahre zu verschieben.

Seit mehr als drei Wochen gelten in Polen starke Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und des öffentlichen Lebens als Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus. Vertreter der Opposition fordern deshalb seit längerem eine Verlegung der wichtigen Wahl. Die PiS hält trotzdem an dem vorgesehenen Termin fest - ihr Kandidat, Amtsinhaber Andrzej Duda, führt in allen Umfragen.

Um das Datum zu retten, greift die PiS zu der in Polen bislang kaum gebräuchlichen Briefwahl. Die Post werde die Unterlagen für die mehr als 30 Millionen Wähler nicht rechtzeitig zustellen können, da wegen der Krankheit nicht genug Briefträger im Dienst seien, sagte Borys Budka von dem größten Oppositionsbündnis Bürgerkoalition (KO). "Anstand ist für Sie ein Fremdwort. Sie wollen über Leichen zum Ziel".

Auch im Regierungslager war diese Lösung umstritten. Am Morgen hatte Vize-Regierungschef Jaroslaw Gowin seinen Rücktritt bekanntgegeben. Bereits am Freitag hatte Gowin dafür plädiert, die Präsidentenwahl per Verfassungsänderung um zwei Jahre zu verschieben und die Amtszeit von Staatsoberhaupt Duda zu verlängern - unter der Voraussetzung, dass dieser danach nicht mehr antritt. Doch mit diesem Vorschlag konnte er sich nicht gegen den mächtigen PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski durchsetzen.

De Gesetzentwurf zur Einführung der Briefwahl geht nun in den Senat. In dieser zweiten Kammer des Parlaments dominiert die Opposition. Der Senat hat allerdings nur beratende Funktion. Die Pis kann seine Vorschläge mit ihrer absoluten Mehrheit im Sejm, der ersten Kammer des Parlaments, überstimmen. (dpa)

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