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Neue Regeln
02.12.2021

Wo gilt 2G? Corona-Maßnahmen für Veranstaltungen und Sport-Events

Deutlich weniger Zuschauer: Auch Sportveranstaltungen werden unter den neuen Corona-Regeln deutlich weniger besucht sein.
Foto: Ralf Lienert

Beim Corona-Gipfel einigten sich Bund und Ländern auf neue Corona-Maßnahmen. Welche Regeln bei Kultur- und Sportveranstaltungen gelten.

Nach dem Bund-Länder-Gipfel zu den neuen Corona-Maßnahmen steht nun fest: Volle Fußballstadien und ausverkaufte Konzerthallen wird es wohl so schnell nicht wieder geben. Für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen wird die Teilnehmerzahl deutlich eingeschränkt. Maximal 30 bis 50 Prozent der Publikumskapazität dürfen in Zukunft genutzt werden. In Innenräumen wie Konzerthallen oder Sporthallen dürfen es aber höchstens 5.000 Besucher sein. Bei Veranstaltungen im Freien können höchstens 15.000 Menschen teilnehmen. Dazu zählen auch Sport-Events, die in Stadien stattfinden.

2G bei Veranstaltungen

Außerdem gilt bundesweit die 2G-Regel: Nur Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft sind oder von einer Erkrankung genesen sind, dürfen die Veranstaltungen besuchen. Keinen Zutritt hat, wer weder geimpft noch genesen ist.

Geisterspiele: strengere Regeln je nach Bundesland möglich

Für den Profisport heißt das konkret: Sogenannte Geisterspiele, Sport-Events ohne Zuschauerinnen und Zuschauer, sind nicht pauschal angeordnet. Doch die bundesweiten Beschlüsse sind sozusagen nur „Mindeststandards“ und können von den Ländern jederzeit um strengere Maßnahmen ergänzt werden.

So kann etwa für die Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen ein aktueller negativer Test vorgeschrieben werden, die sogenannte 2G-Plus-Regel. In Ländern mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen nach Möglichkeit abgesagt werden. Bei großen Sportveranstaltungen können sich Länder auch Partien vor leeren Rängen vorbehalten. Voraussichtlich setzen das unter anderem Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen um.

Video: AFP

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte: "Wir halten Geisterspiele für sinnvoll und werden das auch morgen im bayerischen Kabinett umsetzen.“ Söder finde es „schade und auch schlecht“, dass einige Bundesländer Zuschauer erlauben. Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, kündrigte bereits vor zwei Tagen an, Geisterspiele stattfinden zu lassen.

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