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  3. Wölfe in Deutschland: Problematische Tiere dürfen künftig schneller getötet werden

Umweltminister
01.12.2023

Problematische Wölfe dürfen künftig schneller getötet werden

Problematische Wölfe, die Schutzzäune überwunden und Nutztiere gerissen haben, sollen in Deutschland künftig schneller als bisher getötet werden können.
Foto: Bernd Thissen, dpa (Archivbild)

Problematische Wölfe, die Schutzzäune überwunden und Nutztiere gerissen haben, sollen in Deutschland künftig schneller als bisher getötet werden können. Das entschieden die Umweltminister von Bund und Ländern.

Bei einem zweitätigen Treffen haben die Umweltminister von Bund und Ländern über den weiteren Umgang mit Wölfen diskutiert. Das Ergebnis: Problematische Wölfe, die Schutzzäune überwunden und Nutztiere gerissen haben, sollen in Deutschland künftig schneller als bisher getötet werden können. "Uns ist da ein Durchbruch gelungen", sagte Nordrhein-Westfalens Umweltminister Oliver Krischer (Grüne)" als Vorsitzender der Konferenz zu deren Abschluss am Freitag.

Abschuss von Wölfen soll in bestimmten fällen schneller möglich sein

Künftig sollen Bundesländer bestimmte Regionen mit vermehrten Wolfsrissen festlegen. Dann soll – anders als bisher – für einen Abschuss nicht erst eine DNA-Analyse abgewartet werden müssen, wenn ein Wolf Schutzvorkehrungen überwunden und Nutztiere gerissen hat. Der Herdenschutz sei ausschlaggebend für ein möglichst konfliktarmes Miteinander von Weidetierhaltung und Wolfsvorkommen, sagte Krischer. "Wir brauchen darüber hinaus aber bundesweit eine praxisgerechtere und rechtssichere Vorgehensweise, um verhaltensauffällige Einzelwölfe zu entnehmen."

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hatte die nun angenommenen Vorschläge bereits im Oktober vorgelegt. Ihr zufolge seien sie mit dem EU-Recht vereinbar. Das Vorgehen bei problematischen Wölfen sei auch ein Zeichen der Versöhnung, um den gesellschaftlichen Konflikt zu befrieden. 

Video: dpa

Bayern forderte einfachere Regeln für Wolfsabschüsse

Nutztierhalter und Landwirte hatten weitergehende Maßnahmen gefordert.  "Der Abschuss von einzelnen auffälligen Wölfen ist auch heute schon möglich. Wir brauchen keine Rechtsberatung, wir brauchen eine Rechtsänderung. Der Bund muss seine Hausaufgaben endlich erledigen", betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) vor der Entscheidung. Aus der Sicht Bayerns seien Bund und EU gefordert, schon seit Jahren angemahnte Rechtsänderungen auf den Weg zu bringen. "Insbesondere erwartet Bayern, dass der Bund die FFH-Richtlinie vollständig umsetzt, um ein regional differenziertes Bestandsmanagement zu ermöglichen und sich bei der EU für eine Herabsenkung des Schutzstatus des Wolfs einsetzt."

"Wir stehen an der Seite der Nutztierhalter und der Almwirtschaft. Weidetierhalter sind wichtige Partner, um Artenvielfalt und Lebensräume in der Kulturlandschaft zu erhalten", so Glauber. Die Interessen der Bevölkerung, der Weidetierhalter, des Tierschutzes und der Biodiversität müssten beim Umgang mit dem Wolf eine zentrale Rolle spielen. "Beim Thema Wolf muss sich etwas bewegen."

2022 mehr als 4000 Nutztiere durch Wölfe getötet

Seit 2017 wurden zwölf Wölfe mit Behördengenehmigung getötet. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Wolfsübergriffe auf Nutztiere deutlich auf mehr als 1000 Fälle gestiegen. Mehr als 4000 Nutztiere wurden dabei getötet oder verletzt, wie aus einer Untersuchung hervorgeht. Wolfsübergriffe auf Menschen gab es aber seit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland vor über 20 Jahren laut Bundesumweltministerium keine. (mit dpa)