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Reise
01.01.2021

Vorlesungen am Strand: Was zwei Studenten auf Weltreise erleben

Lukas Rissing und Luisa Schmid studieren und machen gleichzeitig eine Weltreise.
Foto: Lukas Rissing

Lukas Rissing und Luisa Schmid aus Schwaben bereisen die Welt und studieren gleichzeitig. Wie das in Zeiten der Corona-Pandemie funktioniert.

In einem Baumhaus in den Tiefen des kolumbianischen Waldes macht der Student Lukas Rissing Mittagspause zwischen seinen Vorlesungen. Der 26-jährige Schwabe aus Pfaffenhofen bei Neu-Ulm studiert Wirtschaftsingenieurwesen und macht gleichzeitig gemeinsam mit seiner Partnerin Luisa Schmid eine Weltreise. Wie das geht? "Mit viel Disziplin, Motivation und Zielorientierung", sagt Rissing. Und konkret: mit einem Fernstudium ohne Präsenzzeiten.

Nach einigen kurzen Reisen in Afrika und Asien war für Rissing und Schmid klar: "Da draußen wartet noch mehr auf uns." So kamen sie auf die Idee, das Masterstudium mit einer Weltreise zu verknüpfen. "Das war schon ein riesiger Aufwand und vor allem gab es keine Erfahrungsberichte von Leuten, die so was schon mal gemacht haben", erzählt Rissing. Trotzdem haben die beiden eine Fernuniversität gesucht und sind in ihr persönliches Abenteuer gestartet. Im August 2019 starteten die Schwaben mit ihrem Studium im Gepäck nach Südostasien.

Studium auf Weltreise: Mit dem Laptop in der Pampa

Schnell hat sich ein Alltag zwischen Unileben und Reise entwickelt. "Wir stehen um sechs Uhr auf und haben dann bis elf Uhr Studienzeit", erzählt der 26-Jährige. Studienzeit, das heißt Skripte lesen, Hausarbeiten schreiben und virtuelle Präsentationen vorbereiten. Ganz normaler Unialltag eben. Nur, dass man mit dem Laptop in der Pampa sitzt und in der Mittagspause ein Weltenwechsel stattfindet.

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Sind die täglichen Verpflichtungen eines Studierenden erfüllt, geht es in der Freizeit für Rissing und Schmid auf Entdeckungstour. Dann ist auch mal eine längere Tour drin. Zum Beispiel eine Wanderung durch das Hinterland von Myanmar. Dort verrichten die Menschen die landwirtschaftliche Arbeit nicht etwa mit Traktoren, sondern mithilfe von Wasserbüffeln. Besonders faszinierend fand Rissing die Offenheit und Lebensfreude der Einheimischen.

In Myanmar setzen Bauern zur Feldarbeit Wasserbüffel ein.
Foto: Lukas Rissing

Als es das Paar im Frühjahr 2020 auf die indonesische Insel Bali verschlägt, kommt ihnen die Corona-Pandemie in die Quere. "Bali, das eigentlich sehr touristisch geprägt ist, war plötzlich menschenleer", erzählt Rissing. Also haben sie die Hochphase der Pandemie dort verbracht. Im Juli entschieden Rissing und Schmid, nach Deutschland zurückzukehren. Doch schon im Oktober packten die Studierenden wieder ihre Trekking-Rucksäcke. Das Ziel: Südamerika.

Zwei Studierende aus Schwaben reisen durch Südamerika

Zunächst ging es durch Mexiko und nun durch Kolumbien. "Wir mögen die Mischung aus Großstadt und wahnsinnig schöner Landschaft", schwärmt Rissing. Und erzählt vom Besuch des "Comuna 13", das einst gefährlichste Viertel der Welt. "Vom kolumbianischen Pablo-Escobar-Image ist hier nichts mehr zu spüren", erzählt er, "das Land ist heute sehr zugänglich." So entschieden die beiden Studierenden, Weihnachten am Strand in Kolumbien zu feiern.

Die kolumbianische Stadt Medellin - insbesondere das Viertel Comuna 13 - galt lange als gefährlichste Stadt der Welt.
Foto: Lukas Rissing

"In unserer neuen Unterkunft wurden wir und unser Gepäck erstmal komplett desinfiziert", sagt Rissing. Auch in Südamerika spielt das Coronavirus eine Rolle. Mit etwa 10.000 täglich neu gemeldeten Fällen, mehr als einer Million bestätigter Infektionen und 42.000 Toten laut dem nationalen Institut für Gesundheit ist auch dort die Lage ernst.

Umso enger war die Gemeinschaft in der Unterkunft am kolumbianischen Strand am Weihnachtsfest unter Palmen - wegen der Abstandsregeln zumindest im Geiste. "Das war der einzige Tag, an dem bei uns wirklich Heimweh aufgekommen ist", erzählt Rissing, "aber es hatte auch seinen Reiz."

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Studium im Gepäck: Abenteuer statt Prokrastination

Kurz vor dem Jahreswechsel und am Ende des dritten Mastersemesters zieht Rissing ein Resümee zu seinem Studium im Gepäck: "Wir haben inzwischen in unserem Studium einen hohen Produktivitätsgrad erreicht." Die Aussicht auf ein tägliches Abenteuer am Nachmittag verhindere die studierendentypische Prokrastination. Trotzdem sei ein strukturierter Tagesablauf wichtig, denn "das Ablenkungslevel hier ist dann doch recht hoch."

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Weil das Studium auf Weltreise für Rissing und Schmid eine "persönliche Weiterentwicklung" ist, wollen sie das Konzept an andere verbreiten. Dafür haben sie ein Infopaket mit dem Titel "Wie Du eine Weltreise machst und gleichzeitig Dein Studium absolvierst" erstellt. Das soll anderen gegen Zweifel und Ängste eine Hilfe zur Entscheidungsfindung und Umsetzung sein. "Für uns ist das Studium im Gepäck der beste Weg, berufliche und persönliche Ziele zu vereinbaren."

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10.01.2021

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