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Richtig Bergwandern
28.06.2019

So bereiten Sie eine Hüttentour richtig vor

Auf dem Weg zur Kemptener Hütte. Die Übernachtungen sind stark nachgefragt. Besser ist es Online zu reservieren.
Foto: Archiv-Bild Ralf Lienert

Unterwegs mit Rucksack und Wanderschuhen: Warum Spontanität verhängnisvoll sein kann und der Flugmodus im Handy aktiviert werden sollte.

Auf dem schweren Holztisch dampft Kaffee, die Sonne schickt erste Strahlen über die Gipfel. Einige Mitwanderer machen sich schon startklar. Erneut steht ein schöner Tag in den Bergen bevor, der auch heute wieder in einer Hütte enden wird – hoch über allem, weit weg von Straßenlärm, Ferienhotels und anderem Trubel. Mehrtägige Wanderungen von Hütte zu Hütte sind beliebt wie selten. Das stellt auch der Deutsche Alpenverein (DAV) fest, der insgesamt 321 Hütten betreibt. Die Motivation sei oft nicht der Bergsport, sagt DAV-Sprecher Thomas Bucher: „Viele machen das nicht aus alpinistischem Antrieb. Die wollen nicht auf einen Gipfel.“ Stattdessen gehe es darum, sich zu erholen, Entschleunigung und die Natur zu erleben sowie Erfahrungen zu machen, die der Alltag nicht bietet – zum Beispiel, sich nur mit kaltem Wasser waschen zu können. Eine Hüttenwanderung sollte keine spontane Idee sei. Es braucht einigen Vorlauf. Fünf wichtige Schritte:

1. Die richtige Tour auswählen

Er könne nur empfehlen, nicht auf ausgetrampelten Pfaden zu wandern, sagte Bucher. Manche Hüttentourenwege seien inzwischen völlig überlaufen, etwa die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran auf dem Europäischen Fernwanderweg E5. Wanderer seien da oft „in einem Pulk mit vielen Hundert Leuten unterwegs“. Und es komme nicht selten vor, dass sie auf oder unter dem Tisch übernachten müssen, weil keine Schlafplätze frei sind. Von Juni bis September seien die Hütten entlang dieser sieben- bis achttägigen Wanderroute „massivst ausgebucht“. Als Alternativen empfiehlt der DAV, andere Alpenüberquerungen oder die Durchquerung einzelner Gebirgsteile. Weniger überlaufen seien zum Beispiel die Fernwanderwege vom Walchensee in Oberbayern zum Iseosee in Italien sowie die Strecke München-Venedig. Beide dauern insgesamt 28 Tage und lassen sich in Etappen auf mehrere Urlaubsreisen verteilen. Bei den Gebietsdurchquerungen biete sich etwa an, an der deutsch-österreichischen Grenze vier oder fünf Tage lang durch das Karwendelgebirge zu laufen: „In fast jedem Gebiet gibt es Hütte-zu-Hütte-Wanderungen.“

2. Reservierungsfrage klären

Für viele Hütten gilt: Je früher der Schlafplatz reserviert wird, desto besser. Entlang des E5 sei es vermutlich zwei Monate vor der geplanten Ankunft schon zu spät, schätzt Bucher. Bei der Planung können auch Fremdenverkehrsämter helfen: Beim Berliner Höhenweg im Zillertal in Tirol zum Beispiel ließen sich über den örtlichen Tourismusverband die Nächte durchbuchen. Die Wanderer müssten nur sagen, an welchem Tag sie starten und ob sie im oder gegen den Uhrzeigersinn laufen wollen. Daneben gibt es Touren, bei denen es auch im Hochsommer reiche, von einer Hütte aus telefonisch die nächste zu reservieren – zum Beispiel auf dem Karnischer Höhenweg an der Grenze von Österreich und Italien.

3. Frühzeitig einlaufen

Wer keine Vorerfahrung hat, sollte „überhaupt erstmal eine Hütte besuchen und dort eine Nacht verbringen, um das Erlebnis besser einschätzen zu können“, empfiehlt Bucher. Gleich eine komplette Woche am Stück wandern zu wollen, sei für Einsteiger sicherlich zu viel. Anschließend gelte es, sich körperlich fit zu halten und Schritt für Schritt auf die längere Tour vorzubereiten. Also am besten schon im Mai anfangen, um im August auf große Tour zu gehen.

4. Möglichst kleines Gepäck „Alle Unerfahrenen nehmen zu viel mit“, hat Bucher beobachtet. Der Alpenverein rät, auch bei Mehrtagestouren einen Rucksack zu wählen, dessen Volumen 35 Liter nicht überschreitet und der maximal etwa zehn Kilogramm wiegt. Unverzichtbar auch im leichten Gepäck sind Wetterschutz, Biwaksack und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Mitzunehmen sind auch ein Hüttenschlafsack und ein Handtuch. „Auf den meisten Hütten wird Halbpension angeboten. Das würde ich allen empfehlen, weil das den Rucksack massiv entlastet, weil man eben nicht für mehrere Tage Essen mit einpacken muss“, erklärt Bucher.

5. Handy, Strom und Kleingeld

Ein Handy mitzunehmen, ist schon wegen des Wetterberichts sinnvoll. Wichtig ist dann auch eine kleine Powerbank, um das Gerät in Hütten ohne Steckdosen wenigstens einmal wieder aufladen zu können. „Ich laufe viel mit dem Handy im Flugmodus und mache es nur an, wenn ich es wirklich brauche“, gibt Bucher einen Stromspartipp. Weil die Hütten in der Regel nur Bargeld akzeptieren, sollte der Geldvorrat nicht zu knapp bemessen sein. In den Ostalpen am besten mit 45 bis 50 Euro pro Person und Nacht rechnen – plus Ausgaben für Getränke.

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