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Ausflugstipp
06.05.2024

Mittelalter zum Anfassen in der Burg Grünwald

Die Burg Grünwald wurde sogar von Karl Valentin besungen.
Foto: Stefanie Hammer

Hinaus aus der Großstadt, hinein in die Idylle. Ein Ausflug zur Burg Grünwald lohnt sich für Kinder und Erwachsene und lässt sich mit einem Spaziergang an der Isar verbinden.

„Zu Grünwald im Isartal, glaubt Se`s mir, es war einmal, da haben edle Ritter g´haust, dene hat´s vor gar nix graust.“ Diese Zeilen stammen aus Karl Valentins Feder und gehören zum Lied „Ja, so warn´s die alt´n Rittersleut.“ Aber was brachte den bayerischen Humoristen dazu, über die Ritter und Grünwald zu singen? Während des zweiten Weltkrieges wohnte er etwa zwei Jahre im Schlosshotel und besuchte die Burg Grünwald regelmäßig, was ihn zu den Zeilen über das Mittelalter inspirierte. Während Valentin in der Burg Schutz vor dem Krieg suchte, war sie auch Zufluchtsort zu Zeiten der Pest. Heutzutage können die Besucher hier zumindest gedanklich in die Vergangenheit entfliehen und die Idylle genießen.

Über eine breite Holzbrücke erreicht man die Burg und kaum durchschreitet man den Torbogen, ist man in einer anderen Zeit angekommen. Ruhiger geht es hier zu und idyllisch ist der Innenhof, in dem in unserer Vorstellung die Ritter und Burgfräulein unseren Weg kreuzen. Ein Aufstieg auf den Burgturm gehört auf jeden Fall zu einem Besuch dazu, hat man von hier doch eine wunderbare Sicht auf das Isartal und kann sich gut vorstellen, dass die Wachposten in früheren Zeiten hier sehr gut Ausschau halten konnten. Wieder unten angekommen, vorbei an einer alten Schmiede, geht es ins Museum. 

Der Besuch der Burg Grünwald lässt sich mit einem Spaziergang an der Isar verbinden.
Foto: Stefanie Hammer

Hier ist nicht nur staubige Theorie geboten, sondern Burgleben zum Anfassen. An einem Tisch mit verschiedenen Klappen, kann man beispielsweise erraten, welche Alltagsgegenstände es im Mittelalter bereits gab oder was als Alternative genutzt wurde. Brille, Seife, Unterwäsche oder Toilettenpapier – da kann jeder mitraten. Nebenan steht ein Brettspiel namens „Alquerque“ zum Spielen bereit. Mit dem Vorläufer des Damespiels hat man sich also schon im 13. Jahrhundert die Zeit vertrieben. An einem großen Höhenburgmodell erleuchten per Knopfdruck die verschiedenen Gebäudeteile und im kleinen Filmsaal kann man seinen Wunschfilm selbst auswählen. Auch eine Ritterrüstung steht bereit und drückt man die rechte Hand des Ritters, spricht er sogar mit den Besuchern. Zum Abschluss der Ausstellung können sich alle Besucherinnen und Besucher in Ritter und Burgfräulein verwandeln. Das lassen sich vor allem Kinder nicht zweimal sagen. Nebenbei erfährt man interessante Details über die Burg Grünwald und andere bayerische Burgen. Nach dem Museum geht's ins Burgcafé und/oder in den Shop, in dem es Honig von den Burgbienen gibt.

Beim Verlassen der Burg möchte man sich gar nicht ausmalen, dass es Ende der 1960er-Jahre tatsächlich Pläne dafür gab, die gesamte Anlage in eine Luxuswohnanlage zu verwandeln. Gut, dass das Projekt einigen Gegenwind erfahren hat und so nicht in die Realität umgesetzt wurde. Am Ende wären die Burg und die Dank ihr gedichteten Liedzeilen sonst in Vergessenheit geraten: „Zu Grünwald drunt`die Rittersleut, leb`n nicht mehr seit langer Zeit, nur die Geister von densölben, spuken nachts in den Gewölben.“

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