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Reisetrends 2024
22.11.2023

Spanien, Italien oder gar die Malediven? Die Lust zu Verreisen ist groß wie nie

Die Lust auf Reisen ist groß wie lange nicht mehr: Ob 2024 ein Rekordjahr für die Reisebranche wird?
Foto: Arsenii/adobe.stock.com

Die Deutschen sparen lieber im Alltag, als dass sie auf die Urlaubsreise verzichten. Allerdings werden die Preise nächstes Jahr noch mal anziehen. Was Sie für das Reisejahr 2024 wissen müssen.

Wenn es einen großen Reisetrend für das Jahr 2024 gibt, dann lautet er so: Nichts wie weg! Die Lust aufs Verreisen ist so groß wie nie. Das hat die Forschungsgemeinschaft Reise und Urlaub (F.U.R) festgestellt, die so etwas wie der Seismograph der Reisebranche ist. Für ihre Reiseanalyse beobachtet das Institut seit den 70er Jahren intensiv den Markt und interviewt jährlich 12.000 Bundesbürger über ihr Reiseverhalten, ihre Urlaubsaktivitäten oder ihr Interesse an zukünftigen Reisezielen. Setzen die Bundesbürger ihre geäußerten Reiseabsichten in die Tat um, könnte 2024 ein "bombastisches Reisejahr" werden", so Pressesprecherin Fredericke Kuhn. Das müssen Sie für das Reisejahr 2024 wissen:

Viele Reisen sind deutlich teurer geworden. Wie schlägt sich das im Reiseverhalten nieder?

Die Preissensibilität der Urlauberinnen und Urlauber ist spürbar gestiegen. Die Preissteigerungen werden durchaus wahrgenommen, doch vom Reisen hält das viele nicht ab, so Fredericke Kuhn. Aber es werde intensiver nach Reise-Sonderangeboten gesucht oder – sofern möglich – eher in der Nebensaison verreist. Auch der Trend zu All-inclusive halte wegen der Preissicherheit weiter an. 32 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auf den Preis bei der Urlaubsbuchung achten. Um zu sparen, werde eher ein Tag kürzer verreist. Oder die Wahl fällt auf Hotels in einer niedrigeren Sterne-Kategorie. Der Münchner Reiseanbieter FTI erwartet auch 2024 steigende Preise und rät daher früh, die Urlaubsreisen zu buchen, um von Rabatten profitieren zu können. 

Wie wichtig ist den Deutschen ihr Urlaub?

Verreisen hat in Deutschland einen unheimlich hohen Stellenwert. Lieber werde an den "langweiligen Alltagsnotwendigkeiten" gespart als auf eine Urlaubsreise verzichtet. 40 Prozent der Befragten gaben laut Fredericke Kuhn an, für die Finanzierung einer Reise eher bei Lebensmitteln oder Kleidung zu sparen - oder auch mal weniger essen zu gehen. 

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Wie sehen die Reisepläne der Deutschen für 2024 aus? Wo soll es hingehen?

Jeder Dritte gab bei der Befragung an, im eigenen Land Urlaub machen zu wollen (29 Prozent). Zum Vergleich 2020 während der Corona-Pandemie waren es 45 Prozent. Aber es war klar, dass dies den damaligen Reisebeschränkungen geschuldet war. 20 Prozent der Deutschen zieht es im kommenden Jahr nach Spanien, voraussichtlich 15 Prozent planen eine Italien-Tour. Außerdem gefragt: Österreich, die Niederlande, Griechenland. Der Münchner Reiseanbieter FTI stellt eine hohe Nachfrage für Ägypten, die Türkei, die griechischen Inseln, Mallorca, Italien und Dubai fest. 

Zieht es die Deutschen nach der Corona-Zwangspause und deren Nachwehen nun wieder in die Ferne?

Das Image der Fernreise ist laut der F.U.R.-Umfrage etwas gesunken. Als Ursache werden der höhere Preisdruck und die Nachhaltigkeit angegeben. "Wir sehen keinen Nachholbedarf bei Fernreisen"; so Fredericke Kuhn. Höchstens bei den jüngeren Reisenden, die noch nicht so viel von der Welt gesehen haben, die zieht es eher in die Welt hinaus. Ein Eindruck, der bei FTI nicht unbedingt geteilt wird, dort registriert man derzeit ein hohes Interesse an den Malediven, Thailand und Nordamerika. Auch bei Detouristik boome das große Fernweh. 

Viele Deutsche wollen 2024 eine Kreuzfahrt unternehmen.
Foto: Paul Shylykov/adobe.stock.com

Die Kriege im Nahen Osten und der Ukraine, Corona... Wie steht es um das Sicherheitsbedürfnis der Reisenden?

Die Deutschen sind insgesamt vorsichtiger geworden, hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen festgestellt. Das zeige sich an der höheren Nachfrage bei den Pauschalreisen. Während der Pandemie haben viele Verbraucherinnen und Verbraucher gelernt, dass sie bei einer Pauschalreise besser abgesichert sind, zur Not auch nach Hause geflogen werden, so Fredericke Kuhn. Trotz aller Vorsicht, Zurückhaltung sei aber nicht spürbar. Ägypten etwa werde weiterhin als sicheres Reiseziel wahrgenommen, obwohl es ein Nachbarland von Israel und der Gaza-Region ist. 

Gibt es einen Trend zu Luxusreisen? 2023 wurde so viel für Urlaub ausgegeben wie nie zuvor?

Wer es sich leisten, kann, gönnt sich im Urlaub was. Aber die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen beobachtet keinen Boom für Luxusreisen. Auf die Frage, ob der Preis oder eher die Qualität einer Reise wichtig sei, haben sich 24 Prozent der Befragten für die Qualität ausgesprochen – die meisten achten doch sehr auf ihr Budget. 

Nach den verheerenden Bränden und den notwendigen Evakuierungen von Urlaubern im europäischen Süden wurde der Norden als Trendziel ausgerufen. Schlägt sich das 2024 auch bei den Urlaubsabsichten nieder?

"Das können wir noch nicht feststellen", erklärt Kuhn. Aber 39 Prozent der Befragten gaben an, dass sie das Wetter während ihres Urlaubs als "störend" empfunden hätten. Ein Großteil davon klagte über zu "große Hitze". Aber es gebe noch keine Erkenntnisse, ob sich dieses Empfinden auch bei den Urlaubsbuchungen niederschlage. Urlaub im Norden sei in der Regel nun mal deutlich kostenintensiver. 

Dafür sind die Kreuzfahrten weiterhin sehr beliebt?

Das Interesse an Kreuzfahrten ist weiter hoch, da beobachtet die F.U.R. ein starkes Wachstum. Sechs Prozent der Befragten wollen nächstes Jahr in See stechen, das sind 1,6 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Eine Flusskreuzfahrt wollen drei Prozent unternehmen. Ursache könnten gute neue Angebote und die gestiegenen Ambitionen der Reedereien in Sachen Nachhaltigkeit sein. Und auch einem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis kommt eine Kreuzfahrt durchaus entgegen, so Fredericke Kuhn.

Welche Rolle spielt der Klimaschutz bei den Reiseentscheidungen?

Die Notwendigkeit des Klimaschutzes sei von den Deutschen durchaus erkannt worden, bei der tatsächlichen Reise-Entscheidung sei die Nachhaltigkeit allerdings nicht das wichtigste Kriterium der Verbraucherinnen und Verbraucher. Trotz steigender Tendenz nutzen vergleichsweise wenige Reisende die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß der Reise zu kompensieren, so die Erkenntnis des Nachhaltigkeitsmonitors, den die Forschungsgemeinschaft zusätzlich erstellt. Einige Reiseveranstalter wie Studiosus und der Wanderspezialist Wikinger haben deswegen den CO2-Ausgleich in ihre Reisepreise integriert. Zahlreiche Reiseveranstalter streben mittlerweile an, den CO2-Abdruck einer Reise transparent zu machen.

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