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Graben

18.05.2017

13 Spinning-Räder für 17 000 Euro

Das Strampeln auf Spinning-Rädern liegt im Trend und verbrennt Kalorien.
Bild: Ulrich Wagner (Symbolfoto)

Graben schafft neue Geräte für die Sporthalle Lagerlechfeld an.

Soll die Gemeinde 13 Spinning-Räder für 17 000 Euro anschaffen? Sollen die Sportgeräte die Ausstattung der Sporthalle Lagerlechfeld ergänzen oder sollen die Vereine diese Geräte mit einem Zuschuss durch die Gemeinde kaufen können? Die Fragen lösten in der jüngsten Gemeinderatssitzung eine längere Diskussion aus.

Gerald Lauterer (Bündnis Lechfeld) befürwortet einen Kauf durch die Gemeinde. „In den Sportvereinen ist viel los. Da lohnt sich eine solche Anschaffung“, sagte er. Mit der kompletten Kostenübernahme Bauchschmerzen hatte dagegen Günther Bäumler (Freie Wähler). Er sagte: „Einer Unterstützung von einem Drittel der Kosten kann ich zustimmen.“ Ebenso sei es sinnvoll, die weiteren Sanierungsmaßnahmen der Sportstätten und das Hallenkonzept abzuwarten. In diese Richtung argumentierte auch Georg Käs (CSU). Letztendlich setzten sich die Befürworter der Beschaffung bei vier Gegenstimmen durch.

Lazarett-Geländer bleibt in staatlichem Besitz

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Für die Nutzung der neuen Turnhalle in Graben teilte Bürgermeister Andreas Scharf aus nicht öffentlicher Sitzung mit, dass die Organisation des Hallenbetriebs in Händen der Verwaltung bleibe. Die Belegungspläne gelten eine Saison und der Bedarf werde dann neu abgefragt. „So können wir zeitnah beispielsweise auf neue Sparten reagieren“, kommentierte er. Die Priorität in der Belegungsreihenfolge sei als erstes auf den Gemeindebedarf (Schule und Jugend), dann auf örtliche Vereine (TSV, SpVgg, Reha) festgelegt. Sollten darüber hinaus noch freie Kapazitäten bestehen, könnten diese kostenpflichtig an Vereine, wie bisher der Volleyball-Abteilung des FC Kleinaitingen, vergeben werden, fasste der Bürgermeister zusammen.

Lazarett: Nach aktuellem Sachstand bleibt das Lazarett-Gelände in Lagerlechfeld in staatlichem Besitz. Die verantwortliche Stadibau GmbH habe Ausschreibungen für die Sanierung der Wohnungen initiiert, die ehemaligen Liegesäle sollen ebenfalls zu Wohnungen umgebaut werden. Die Gemeinde werde jedoch, wie bei einem Ortstermin Ende April vereinbart, die zentrale Grünfläche und die bisher als Garten genutzte Fläche entlang der östlichen Mauer pachten. Die Verlegung der Gärten von der Ostseite an die Westseite sei mit den Pächtern besprochen, berichtete Bürgermeister Scharf über die Planungen. Nach Bewertung des Baumbestandes durch die sogenannte Grüninselgruppe des Gemeinderates soll dann die Fläche gerodet, eine Rasenfläche angelegt und die Mauer abgebrochen werden.

Betreuung: In der Villa Kunterbunt werden nun bereits Kinder ab einem Alter von zweieinhalb Jahren aufgenommen.

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