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Schwabmünchen

04.01.2021

600 Sportler nehmen am virtuellen Silvesterlauf in Schwabmünchen teil

Mehr als 600 Läufer haben beim Silvesterlauf in Schwabmünchen mitgemacht. Auch dieser als Eisbär verkleidete Läufer hat ein paar Runden für den guten Zweck gedreht.
Bild: Christian Kruppe

Plus Wegen Corona konnten die Sportler beim Silvesterlauf in Schwabmünchen nicht gemeinsam an den Start gehen. Ihre Motivation ließen sie sich aber nicht nehmen.

Als Eisbär verkleidet hat Franz Hiemer am Silvesterlauf teilgenommen. Der Schwabmünchner drehte schon in den vergangenen Jahren seine Runden. Dass die Veranstaltung diesmal in abgewandelter Form stattfinden musste, störte weder ihn noch die anderen 612 Teilnehmer.

Wegen Corona gingen die Läufer nicht gemeinsam an den Start, sondern jeder lief für sich. Drei Tage hatten sie Zeit, ihre Strecke zu absolvieren. Weil der „time2run“, wie der Schwabmünchner Lauf offiziell heißt, virtuell stattfand, beteiligten sich auch Sportler aus anderen Städten wie Berlin, Osnabrück oder Wien. Erstmals an den Start ging auch Organisator Leo Klocke und schaffte es auf Platz 120. „Das ist noch ausbaufähig“, sagte er.

Schwabmünchner Silvesterlauf: Teilnehmer konnten Laufstrecke selbst wählen

Mehr als 5200 Euro kamen zusammen – nach Angaben der Veranstalter ein neuer Rekord. Das Geld wird wie jedes Jahr für einen guten Zweck gespendet. Diesmal sollen Augsburger Kultureinrichtungen wie die Puppenkiste, das Junge Theater, den Verein raumpflegekultur sowie das sensemble Theater unterstützt werden. Denn aus Sicht der Läufer ist die Kulturszene von der Corona-Krise besonders hart getroffen.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich der Silvesterlauf zu einem beliebten Sportevent in Schwabmünchen. Dem Veranstalterteam zufolge nahmen im vergangenen Jahr mehr als 400 Läufer teil. Doch wegen Corona mussten sich die Organisatoren diesmal ein neues Konzept überlegen. Das Ergebnis war ein virtueller Lauf.

Die Idee hatte sich schon im Sommer bewährt. Denn auch der „Wertach-X-Run“ konnte wegen der Pandemie nur virtuell stattfinden. Deshalb gab es beim Silvesterlauf nun einige Neuerungen. Statt einer vorgegebenen Strecke konnten die Teilnehmer sowohl den Weg als auch dessen Länge selbst wählen. Statt der etablierten zwölf Kilometer waren auch sechs möglich. Darüber hinaus konnten die Läufer vorher abstimmen, welchen Einrichtungen die Spenden zugute kommen sollen.

Junger Läufer aus Hiltenfingen gewinnt Schwabmünchner Silvesterlauf

Gegen eine Startgebühr konnten die Sportler zwischen dem 28. und 31. Dezember an beliebiger Stelle laufen. Als Beweis für die Laufleistung dienten die Daten von Tracking-Apps, die über Fitness-Armbänder oder das Smartphone genutzt werden. Darüber konnten die Läufer ihre Zeit mit einem Beweisfoto hochladen.

Manuel Viehl aus Hiltenfingen meisterte die Strecke über 12 Kilometer in 44 Minuten und damit am schnellsten. Der junge Läufer erzielte schon beim Lauf 2018 den ersten Platz. Mit einer verschärften Trainingseinheit hatte er sich auf den Silvesterlauf vorbereitet. Das größte Team stellte der TSV Schwabmünchen.

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