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Politik

22.06.2019

Alte Rechnungen werden beglichen

Fabian Mehring berichtete von seiner Arbeit im Landtag.
Bild: Tobias Kunz

Fabian Mehring berichtet Wehringern, wie sie ihre Straßenausbaubeiträge zurückbekommen

Gute Nachrichten für die Gemeindebürger hat der Landtagsabgeordnete Fabian Mehring bei seinem jüngsten Besuch in Wehringen mitgebracht. Alfred Schatz, Ortsvorsitzender der Freien Wähler hatte ihn zum traditionellen Mittsommer-Dämmerschoppen auf die Terrasse des örtlichen Sportvereins eingeladen. Mehring, Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion in München, war gekommen, um sich in lockerer Atmosphäre mit Kommunalpolitikern und interessierten Bürgern auszutauschen.

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Dabei ging es auch um alte Rechnungen, die noch offen sind. Bereits vor seiner Wahl in den Landtag hatte sich Mehring, damals als Fraktionschef im Augsburger Kreistag, gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Nerlinger für die nachträgliche Entschädigung der Wehringer Bürger stark gemacht, die wenige Tage vor dem Stichtag zur Abschaffung der umstrittenen Straßenausbaubeiträge noch Gebührenbescheide begleichen mussten.

Während Mehring sich damals noch auf das Schreiben von Briefen an den Innenminister beschränken musste, konnte der FW-Politiker nun selbst an der Lösung des Problems mitwirken: „Bei den Haushaltsberatungen haben wir erreicht, dass ungerechte Härten wie in Wehringen durch einen Härtefallfonds ausgeglichen werden. Ab ersten Juli kann man sich nun melden und Geld zurückbekommen“, sagte Mehring den Betroffenen in Wehringen.

Alte Rechnungen werden beglichen

Auch jenseits der Straßenausbauproblematik zeigte sich der Abgeordnete zufrieden mit dem Start der Bayernkoalition aus Freien Wählern und CSU. „Anders als den Koalitionären in Berlin gelingt es uns in München bislang, uns nicht durch öffentlichen Parteienstreit zu lähmen, sondern sachorientiert und verantwortungsvoll miteinander zu arbeiten“, lobte der parlamentarische Geschäftsführer.

Stolz ist Mehring darauf, bereits im ersten Halbjahr seiner Landtagstätigkeit viel für die Region erreicht zu haben: „Eingedenk des jüngsten Förderprogramms für die regionale Luftfahrtindustrie landen über meine Haushaltsanträge etwa 45 Millionen Euro aus dem aktuellen Doppelhaushalt in der Metropolregion Augsburg. Damit habe ich mich praktisch längst amortisiert“, scherzte Mehring und versprach, sich weiterhin als „Lobbyist für die Interessen unserer Heimat“ zu verstehen. Von der Politik im Maximilianeum können sich Bürger auch selbst ein Bild machen. Die meisten Sitzungen sind öffentlich. Noch näher könnten es der FW-Ortsverband und interessierte Bürger aus Wehringen erleben, die Mehring an seinen Arbeitsplatz in München einlud. (ppl)

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