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Polizeireport

06.11.2017

Anhalter nutzen Hilfsbereitschaft aus

Bild: Fotolia

Frau wird Geld aus der Handtasche gestohlen. Unfall in Wehringen führt zu Straßensperrung

Bei einem Autounfall in Wehringen sind am späten Samstagnachmittag zwei Personen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, war eine 18-jährige Fahranfängerin mit einem Kleinwagen am nördlichen Ortseingang unterwegs, als ein anderes Auto vor ihr abbiegen wollte. Die junge Frau machte zwar noch eine Vollbremsung, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern. Sowohl die 18-Jährige als auch ihr Beifahrer wurden bei dem Aufprall verletzt und zogen sich Prellungen zu, sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des anderen Autos klagte dagegen lediglich über Rückenschmerzen. Wegen des Unfalls war die Staatsstraße zwischen Bobingen und Wehringen für eine Stunde gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Wehringen war zudem damit beschäftigt, austretendes Öl abzubinden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro.

Ihre Hilfsbereitschaft kosteten eine 23- jährige Frau rund 50 Euro. Wie die Polizei berichtet, nahm die junge Frau am Samstagmorgen gegen 7 Uhr zwei Anhalter von Schwabmünchen mit nach Untermeitingen. Sie ließ die beiden Männer in der Lechfelder Straße aussteigen, angeblich wollten sie zum Parkplatz beim PM. Später stellte die Frau fest, dass aus ihrer Handtasche der Geldbeutel mit dem Bargeld gestohlen wurde. Beide Täter waren etwa 20 Jahre alt und 1,70 bis 1,80 Meter groß. Einer der Täter war blond, trug eine Bomberjacke und dunkle Jeans, der andere Mann war Südländer und trug eine schwarze Jacke.

vor PM endet im Krankenhaus Am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr sind vor der Diskothek PM in Untermeitingen mehrere Personen in Streit geraten. Ein Beteiligter flüchtete daraufhin, wurde jedoch von den Kontrahenten in der Lechfelder Straße eingeholt. Im weiteren Verlauf des Streits schlugen laut Polizei mehrere Personen auf einen am Boden liegenden 22-Jährigen wiederholt ein. Dadurch erlitt der junge Mann einen Nasenbeinbruch, Prellungen und Schürfwunden, weswegen er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Gleich drei Unfallfluchten meldet die Polizei: Eine davon ereignete sich am Samstag zwischen 17 und 19.30 Uhr, als in Königsbrunn ein in der Karwendelstraße geparkter grauer Kleinwagen angefahren worden ist. Der Unfallverursacher touchierte den am rechten Fahrbahnrand geparkten Wagen am linken Außenspiegel. Hierdurch entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Der Unfallverursacher fuhr weiter in Richtung Egerländerstraße. Zeugen können sich an die Polizei Bobingen unter der Telefonnummer 08234/96060 wenden.

Am selben Tag wurde zwischen 8.10 und 8.25 Uhr ein am Fahrbahnrand der Schwabmünchner Feyerabendstraße auf Höhe der Hausnummer 9 abgestellter roter Toyota Prius durch einen anderen Wagen angefahren. Dabei wurde der linke Außenspiegel des Toyota abgerissen. Der Unfallverursacher verließ die Unfallstelle, ohne sich um die Unfallfolgen zu kümmern. Ein Zeuge konnte laut Polizei noch erkennen, dass es sich bei dem Flüchtigen um einen silbernen Mini handeln dürfte. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 800 Euro.

Etwas länger her ist die dritte Unfallflucht: In der Zeit zwischen dem 28. Oktober, 12 Uhr, und dem 29. Oktober, 10 Uhr, wurde in Großaitingen in der Augsburger Straße auf dem Gelände einer Steinmetzfirma ein Grabstein angefahren. Die Ausstellungsfläche grenzt an den Parkplatz eines Fitnessstudios. Vermutlich wurde der Stein durch ein ausparkendes Fahrzeug beschädigt. Laut Polizeibericht entstand ein Sachschaden von etwa 700 Euro.

Aus dem Ruder lief eine Drogenparty in Kaufering. Drei junge Männer und zwei Mädchen trafen sich in der Wohnung eines 19-Jährigen. Ein 18-Jähriger lief nach Angaben der Polizei zunächst desorientiert in der Welfenstraße umher und klingelte bei Anwohnern. Er berichtete von einer Party, auf der LSD konsumiert wurde. Die Streife machte die Örtlichkeit ausfindig und traf dort die vier anderen Partygäste, die teils nackt oder halb nackt und orientierungslos durch das Haus liefen. Die Wohnung war verwüstet und mit Scherben übersäht.

Der 19-jährige Bewohner musste laut Polizei gefesselt werden, nachdem er nach der Waffe eines Polizisten griff. Er hatte sich durch die Scherben an den Füßen verletzt und das Blut im ganzen Haus verteilt. Die beiden 16- und 17-jährigen Mädchen wurden im Dachgeschoß aufgegriffen. Alle Beteiligten wurden ins Klinikum Landsberg und umliegende Krankenhäuser eingeliefert. (mili)

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