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Augsburger Land
21.04.2020

Wo man im Augsburger Land Masken bekommt

Ab Montag gilt in Bayern eine Maskenpflicht. Doch die Schutzausrüstung fürs Gesicht ist begehrt – wo ist sie noch zu bekommen?
Foto: Ralf Lienert (Symbol)

Ab Montag gilt in Bayern eine Maskenpflicht. Das soll die Ansteckungsgefahr reduzieren. Masken sind derzeit allerdings schwer aufzutreiben.

Thomas Zettler ist Inhaber des Sportgeschäfts Black Out in Schwabmünchen, das am Montag wieder öffnet. Er bereitet sich gerade auf die Maskenpflicht vor. „Wenn jemand keine hat, bieten wir an, dass er bei uns eine kaufen kann – wenn er etwas kauft, dann bekommt er sie geschenkt.“ Mit diesem Geschäftsmodell möchte Zettler verhindern, dass Kunden nur kommen, um sich eine Schutzmaske zu besorgen. Denn der Andrang ist groß. Wo bekommt man die begehrten Masken her?

Viele Menschen packen selbst mit an: Auch Linda Ludschinskaja näht Schutzmasken für die Firma Schnierle in Gersthofen.
Foto: Marcus Merk

Landrat Martin Sailer hat sich vorgenommen, jeden Bürger im Landkreis mit einer Mehrwegmaske auszustatten. Die Verteilung soll über die Gemeinden laufen, mit denen gerade der Bedarf geklärt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Landratsamt auch auf privates Engagement: „Wir haben schon viele Meldungen bekommen, die uns unterstützen wollen“, erklärt ein Behördensprecher. Man wolle private Näh-Initiativen mit Material versorgen. Spezielle Näh-Sets sollen Muster, Materialien und Anleitungen enthalten.

Die Integrationswerkstatt Schwabmünchen hat in den vergangenen Wochen bereits Schutzmasken genäht. Sie wurde vom Landratsamt mit Material ausgestattet. Karola Stenzel hat das Nähen mit Geflüchteten koordiniert und möchte weitermachen: „Ich habe die Näher gefragt, wer Lust hat, von zuhause aus noch weiterzunähen.“ Weil sie aber kein Material mehr hat, fragt sie jetzt beim Landratsamt nach. „Wir hatten einige Stoffspenden, aber die sind einfach weg, weil wir wirklich viel genäht haben.“ Insgesamt haben die anerkannten Asylbewerber rund 1500 Masken hergestellt. Sie wurden unter anderem in der Sonnen-Apotheke in Schwabmünchen verkauft.

Bobingen: Preise für Schutzmasken schwanken stark

Auch in der St.-Wendelin-Apotheke in Bobingen gibt es Schutzmasken. Die Preisschwankungen waren in den vergangenen Wochen enorm und gehen aktuell wieder leicht zurück, sagt Rainer Fink. Er leitet die Apotheke. Nachdem die besonders sicheren FFP2-Masken beispielsweise zwischendurch 20 Euro gekostet haben, sind sie nun für 14 Euro erhältlich, Fink geht davon aus, dass der Preis in den nächsten Wochen weiter fällt.

Den Apotheker beschäftigt nicht nur der Preis, sondern auch die Frage, wie neue Masken nach Deutschland kommen. Rainer Fink sieht das größte Problem in den Zollkontrollen, wenn neue Ware eingeflogen wird. Er sagt: „Die Ware muss wegen Kontaminationsgefahr ungefähr acht Tage stehen bevor sie weiterverkauft werden kann.“ Über Deutschland verteilt gebe es mehrere Importeure. Fink bezieht Masken von drei verschiedenen Zwischenhändlern aus Augsburg, Heidelberg und Hamburg. „Immer wenn sie Ware haben, geben sie mir Bescheid und dann kann ich bei ihnen einkaufen“, sagt er. Masken haben die beiden Apotheken in Bobingen reichlich: „Wir haben mindestens 4000 FFP2-Masken vorrätig und 10000 einfache Schutzmasken, die verordnet wurden.“ Diese Schutzmasken kosten knapp zwei Euro. Außerdem verkaufen die beiden Bobinger Apotheken Mund- und Nasentücher aus Stoff. Sie würden ebenfalls den staatlichen Vorgaben entsprechen, sagt Fink. Auch waschbare Baumwollmasken werden verkauft, sie kosten in der Apotheke knapp zehn Euro.

Jürgen Göttle aus Königsbrunn produziert diese wiederverwertbaren Masken. Gemeinsam mit mehreren Näherinnen fertigt er Masken aus regionalem Material und kann bis zu 1000 Stück am Tag an Endverbraucher liefern. Er verschickt sie auch an kleine Geschäfte. Göttle hat eine deutliche Botschaft: „Jeder der kaufen will, kann kaufen“, sagt er. Seine Motivation für das Projekt ist klar: „Wenn man die Masken aus der Region bekommen kann, dann ist das natürlich viel besser als wenn sie über den komplizierten Weg aus China kommen.“ Göttle möchte dafür sorgen, dass jeder Endverbraucher an eine Maske kommt, was bei globalen Lieferketten nicht immer einfach sei. „Ich kann selber bestimmen, wie viele wir machen und an wen die Masken gehen.“ Um die Produktion zu beschleunigen und Qualität sicherzustellen, hat Göttle eigens eine Ultraschall-Schweißanlage gekauft. Einen Großteil des Materials bekommt er aus seinem eigenen Unternehmen, ein Kunststoff-Großhandel in Königsbrunn.

Masken: Jürgen Göttle in Königsbrunn sind die Gummis ausgegangen

Die große Produktion stellt ihn auch vor materielle Herausforderungen: „Uns sind die Gummis ausgegangen. Wir brauchen circa 40 Zentimeter Gummi für jede Maske, damit man sie befestigen kann.“ Heute sollen neue Gummis geliefert werden, damit die Produktion weitergehen kann.

Schutzmasken gibt es übrigens auch ganz modisch: Auch Sedelmeir’s Trachtenhof in Langehrringen näht sie. Erhältlich sind sie wahlweise mit Gummizug oder Bändel in verschiedenen Trachten-Stoffmustern.

Kontakt Wer ein Näh-Kit des Landratsamts Augsburg haben will, um beim Nähen von Masken zu helfen, kann sich per E-Mail an pressestelle@LRA-a.bayern.de wenden.

Über alle aktuellen Entwicklungen informieren wir Sie in unserem Liveblog.

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