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Langerringen

14.07.2020

Baustelle Grundschule: Südseite bekommt neue Fenster

Alle Fenster im Erd- und Obergeschoss an der Südseite und vier Fenster auf jeder Seite im Obergeschoss des Querbaus (links) an der Langerringer Schule erhalten Sonnenschutz-Jalousien.
Bild: Hieronymus Schneider

Die Gemeinde will verhindern, dass es in den Klassenzimmern an der Grundschule in Langerringen zu heiß wird. Wegen den zusätzlichen Kosten muss umgeplant werden.

Im Sommer wird es in einigen Klassenzimmern der Grundschule Langerringen heiß. Deshalb sollen heuer an der Südseite die Fenster erneuert werden. Um auf der sonnenverwöhnten Seite eine Überhitzung zu verhindern, müssen auch Jalousien und Lüftungen eingebaut werden – was Mehrkosten von rund 1000 Euro pro Fenster bedeutet. Das Gesamtprojekt mit allen 124 Schulfenstern steigt damit um rund 100000 Euro auf 700000 Euro. Deshalb muss der Gemeinderat jetzt umplanen.

Weil diese Zusatzkosten im Haushalt nicht eingeplant waren, wurde der Austausch der Fenster an der Nordseite zurückgestellt. Nun ging es noch darum, welche Fenster unbedingt einen Sonnenschutz benötigen. Unstrittig war, dass alle Fenster des Langbaus zum Pausenhof im Erd- und Obergeschoss damit ausgestattet werden sollen. Nicht nötig ist das aus Sicht der Gemeinderäte für die Räume im Souterrain, die einen Lichtschacht nach Süden haben.

Doch es gibt auch noch einen Querbau mit Eingang zur Aula, der starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. In diesem befinden sich auch die Zimmer der Schulleitung und die Bibliothek. Für den Gebäudeteil entschied der Gemeinderat, jeweils vier Fenster im Obergeschoss an der West- und Ostseite mit Jalousien auszustatten.

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Grundschule Langerringen soll digital werden

Langerringens Bürgermeister Marcus Knoll berichtete, dass die Anschlüsse für die Digitalisierung im Zuge des Umbaus in allen Klassenzimmern verlegt wurden. Jetzt fehle noch die Ausstattung mit Servern, Touch-Screens, I-Pads und weiterer Endgeräte für die Schüler.

Nach einem Konzept der Schulleiterin Annemarie Bögler sind dafür etwa 60000 Euro erforderlich. Angesichts einer staatlichen Förderung von 90 Prozent nahm der Gemeinderat den Vorschlag des Bürgermeisters einstimmig an, das Konzept noch in diesem Jahr vollständig umzusetzen. Entsprechende Angebote werden eingeholt.

Weitere Themen aus Langerringen im Überblick

Gemeindezentrum: In der Sitzung sprachen die Räte außerdem über das Gemeindezentrum, das im Juni 2016 eröffnet wurde und von örtlichen Vereinen und kirchlichen Gruppen rege genutzt wird. Auch bisher waren dafür Entgelte an die Gemeinde zu entrichten, die für die Einnahmen Umsatzsteuer zahlen muss. Deshalb wird eine detaillierte Gebührenordnung verlangt, die Bürgermeister Knoll vorstellte. Der Tagessatz für die Nutzung des Saales bleibt demnach bei 80 Euro, bei wiederholter Nutzung wie bei Theateraufführungen fallen 40 Euro pro Tag an. Für zusätzliche Nutzungen wie der Bühne oder der Küche mit Geschirr sind weitere Gebühren zwischen fünf und 40 Euro fällig. Aus steuerlichen Gründen darf es keine Nutzung ohne Gebührenerhebung geben. Der Gemeinderat stimmte dem Erlass der Gebührenordnung zu. Der Gemeinde bleibt es aber unbenommen, die Vereine im Rahmen der Förderung zu entschädigen.

Landeplatz: Den Antrag für einen Start- und Landeplatz für motorisierte Gleitschirme westlich des Gewerbegebiets an der Straße nach Hiltenfingen lehnte der Gemeinderat aus Naturschutzgründen ab. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Schutzgebiet für Wiesenbrütervögel und andere Arten sowie die Ausgleichsflächen für den bestehenden Hähnchenmaststall.

Beleuchtung: Die Erneuerung der Beleuchtung mit energiesparenden LED-Lampen im Musikerheim wird von der Gemeinde mit 50 Prozent bezuschusst, weil die Räume auch von der Musikschule genutzt werden. Auch andere Vereine können bei Umstellung auf LED-Beleuchtung in ihren Vereinsheimen mit einer finanziellen Förderung von 20 Prozent durch die Gemeinde rechnen.

Namensänderung: Das Gewerbegebiet „Langerringen-Nord“ erhält aufgrund der archäologischen Funde einer Römervilla und eines Urnenfriedhofes eine neue Straßenbezeichnung. Statt „Am Bahndamm“ heißt die Erschließungsstraße künftig „Am Römergut“.

Energieversorgung: Das Versorgungskonzept „Kalte Nahwärme“ der Lechwerke AG wurde dem Gemeinderat von Ulrich Haselbeck vorgestellt. Damit können Neubaugebiete aus einer zentralen Erd- oder Grundwasserquelle mit einzelnen Wärmepumpen umweltfreundlich mit niedrigem Energieaufwand mit Wärme versorgt werden. Der Gemeinderat wird weiter beraten, ob dieses Konzept für die Erweiterung des Neubaugebiets an der Hurlacher Straße in Frage kommt.
 

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