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Konzert

13.12.2019

Besinnliche Stunden zum Jahresausklang

Die Schmuttertaler Musikanten und der Kirchenchor Mickhausen-Walkertshofen läuteten in der Pfarrkirche St. Wolfgang die Weihnachtszeit ein.
Bild: Walter Kleber

Gänsehautmomente mit den Schmuttertaler Musikanten und dem Kirchenchor in der Pfarrkirche Mickhausen

Mit einem festlichen Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Mickhausen läuteten die Schmuttertaler Musikanten und der örtliche Kirchenchor Mickhausen-Walkertshofen in der Staudengemeinde die Weihnachtszeit ein. Die Dirigenten Isabella Wiblishauser-Schmid (Kirchenchor) und Philipp Ramminger (Musikkapelle) boten ein hochkarätiges Programm mit Bläser- und Chormusik.

Klassische und moderne Titel erklangen mal instrumental, mal mit Chorgesang. Im letzten Licht des Tages war das dämmrige Kirchenschiff nur von Kerzenschein erleuchtet. Im Mittelpunkt des Konzertes stand die musikalische Weihnachtsgeschichte „Bethlehem“, ein dreisätziges Werk für Blasorchester, Chor und Erzählerin aus der Feder des zeitgenössischen Allgäuer Komponisten Kurt Gäble. Christine Lechner erzählte darin die Geschichte des kleinen, unscheinbaren Dorfes Bethlehem, das zur Stätte des göttlichen Wunders wurde, und des Sterns, der mit seinem hellen Strahlen den Weg weist und die Frohe Botschaft verbreitet. Mit aktuellen Gedanken aus heutiger Zeit stellt Gäble eine nachdenkliche Verbindung zum Geschehen vor über 2000 Jahren im Stall von Bethlehem her. Diese uralte und doch jedes Jahr aufs Neue wieder ganz aktuelle Kernbotschaft des Weihnachtsfestes griff auch der Kirchenchor mit dem Lied „Es naht ein Licht in dunkler Nacht“ auf. Eine Reminiszenz des Chores an den Singer-Songwriter Leonard Cohen war dessen unsterblicher Klassiker „Hallelujah“, von dem es inzwischen schon mehr als hundert Cover-Versionen gibt.

Weitere Höhepunkte waren ein modern arrangiertes Medley traditioneller alpenländischer Weihnachtslieder („Weihnachten in den Bergen“), der Klassiker „The Way Old Friends Do“ aus dem Repertoire der legendären schwedischen Popgruppe Abba und das mächtige Orchesterwerk „Amen“ – eine große Komposition über ein kleines Wort. Die Rhapsodie „Irish Castle“ zeichnete lautstark und mit vollem Einsatz des Schlagwerk-Registers eine Schlacht nach. Manchen Konzertbesucher erinnerte das turbulente, aufwühlende Schlachtengetümmel gar an die Shopping-Schlachten in den Konsumtempeln in den Wochen vor dem Fest. Mit dem Weihnachtslied „O Sanctissima“ – einer Variation auf das Weihnachtslied „O du fröhliche“ klang die adventliche Stunde aus. Glückwünsche galten am Schluss Dirigent Philipp Ramminger, der seit 20 Jahren am Pult der Schmuttertaler steht. Die Moderation des Konzertnachmittags hatte Norbert Demmel übernommen, der als Sänger sowohl im Kirchenchor als auch am Mikrofon der Schmuttertaler seit vielen Jahren seinen Mann steht.

Noch einmal ist die Musikkapelle der Staudengemeinde an Heiligabend zu hören, wenn sie die Christmette in der Pfarrkirche musikalisch umrahmen (22 Uhr). Bereits eine halbe Stunde vor Beginn werden die Gottesdienstbesucher mit weihnachtlichen Weisen der Schmuttertaler „Turmbläser“ empfangen.

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