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Bobinger Bad: Schnell die Details klären

Kommentar Von Norbert Staub
20.08.2020

Ein neues Bad in Bobingen zu bauen, ist angesichts wegbrechender Einnahmen schwieriger geworden. Jetzt sollten sich die Räte schnell auf eine realistische Variante einigen.

Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass sich das Projekt „Ganzjahresbad“ in Bobingen verzögern wird. Ursprünglich sollten heuer die Aufträge für die Planung vergeben werden und in den folgenden Jahren die eigentlichen Bauarbeiten beginnen.

Und die Zeit drängt: Das alte Bad ist marode, und es kann passieren, dass man es von einem auf den anderen Tag zusperren muss. Doch wie mit so vielen Dingen macht die Corona-Krise auch diesem Projekt einen Strich durch die Rechnung. Angesichts wegbrechender Steuereinnahmen wäre es fahrlässig, jetzt ein solches Millionenprojekt auf den Weg zu bringen. Niemand kann derzeit seriös vorhersagen, was den Kommunen nach der Pandemie bleibt – da geht es Bobingen nicht besser als anderen Städten.

Nachdem klar war, dass die politisch Verantwortlichen ein neues Bad wollen, wurde viel über Details diskutiert, über die man sich bis heute nicht einig ist. Deshalb bewegt sich der Kostenrahmen auch in einer Spanne zwischen elf und 20 Millionen Euro. Die Stadträte sollten versuchen, sich schnell auf eine günstige und damit realistische Variante zu einigen, damit es möglichst bald losgehen kann, wenn etwas mehr Klarheit über die Einnahmen besteht.

Der Artikel zum Kommentar: Reicht das Geld für ein neues Bad?

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