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Bobingen

13.05.2020

Bobinger Kopingfamilie: Das Vereinsleben geht weiter

Bei der Maifeier der Kolpingsfamilie gab es auch diverse Brotzeiten. Aber weil die Veranstaltung nur virtuell stattfand, kam jeder nur in den Genuss seiner eigenen Speisen und Getränke.
Bild: Johannes Heubeck

Wie die Kolpingsfamilie in Bobingen auf die Pandemie reagiert und wie man ein Maifest auch online feiern kann.

„Ein tragendes Element in unserer Kolpingsfamilie ist das Gemeinschaftsgefühl, das vor allem auf den Veranstaltungen und in den regelmäßigen Gruppenstunden zu spüren ist“, sagt Josef Bühler, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Bobingen. Um dies in Zeiten von Covid-19 zu ermöglichen, ist die Kreativität jedes Einzelnen gefragt.

Obwohl seit Wochen Programmpunkte ausfallen, ruht das Vereinsleben nicht. Vom Ablaufdatum bedrohte Getränkebestände werden an Mitglieder verkauft und der Erlös an einen guten Zweck gespendet. Kolpingmitglieder helfen beim Bobinger Tisch und virtuelle Angebote werden ins Leben gerufen.

Virtuelle Gruppenstunden bei der Bobinger Kolpingsfamilie

Nach dem Gottesdienst zum Gründonnerstag findet normalerweise die Veranstaltung „Brot und Wein“ im Kolpingzimmer statt. Anschließend geht es zurück in die Kirche, um gemeinsam bei den von einer Jugendgruppe gestalteten Anbetstunden der Kolpingjugend innezuhalten.

Dieses Jahr wurden beide Termine abgesagt. Die Gummibärenbande und ihre Gruppenleiterinnen Teresa Bobinger und Carolin Heuberger haben dennoch Anbetstunden gestaltet. Dazu wurden Zeichnungen angefertigt, Texte vertont und daraus ein Video erstellt. Dieses war auch über den Pfarreikanal abrufbar und ist auf der Kolpinghomepage zu sehen. Gemeinsam über Skype schauten die Mädchen den Film am Gründonnerstag an und tranken ein Gläschen Wein dazu. Natürlich wurde dabei auch ausgiebig geratscht. Die Gruppe Smileys hatte einmal eine Beauty-Gruppenstunde. Dazu wurden Gesichtsmasken mit Honig und Quark selbst gemacht. Während des Einwirkens konnte man sich dann ausgiebig unterhalten.

Zusätzlich schrieb jedes Mädchen aus der Gruppe für sich seine Gedanken auf. Diese wurden von den Gruppenleiterinnen zu einem Impuls zusammengebastelt und von Patrick Lindermüller, dem Pastoralassistenten der Pfarrei, verschickt. Beim nächsten Mal steht Sport auf dem Programm.

Bei der Gruppe Backerbsen spielt die Schönheitspflege keine Rolle. Sie veranstalten momentan alle zwei Wochen eine verlängerte Gruppenstunde. Es wird online gespielt, zum Beispiel Montagsmaler oder Mario Kart. Die Skype-Gruppe, die die Gruppenleiter dazu erstellt haben, wird auch außerhalb der Gruppenstunden von den Jungs genutzt, um gemeinsam etwas zu spielen. So bleiben alle in Kontakt, auch wenn man sich derzeit nicht persönlich treffen kann.

DisTanz in den Mai

Gut angenommen wurde von den Kolpingmitgliedern auch der virtuelle Tanz in den Mai am 30. April, eine Initiative der Kolpingjugend. Über eine Konferenzplattform nahmen rund 30 Menschen an der Alternative zur traditionellen Veranstaltung teil. Der Abend begann mit dem gemeinsamen Herstellen der bayerischen Brotzeit. Anschließend bot der zusammengestellte Rückblick mit Bildern der vergangenen Maitänze viel Anlass, um sich auszutauschen und zu lachen. (SZ)

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