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Erdöl

30.11.2011

Bohrturm erschließt drei neue Ölquellen

„Ein kleinerer einstelliger Millionenbetrag“Pressesprecher Stefan Leunig zu den Kosten pro Bohrung

Wintershall will die Förderung bei Schwabmünchen und Kleinaitingen sichern.

Ein Bohrturm ragt wieder über das Lechfeld. Oberhalb von Kleinaitingen bietet er einen herrlichen Rundblick übers Land. Doch die Aufmerksamkeit der Experten am Gestänge oberhalb der stählernen Plattform ist 1400 Meter in die Tiefe gerichtet. Von dort muss bald Öl ans Tageslicht kommen. Die Spannung war bei früheren Bohrungen größer. Diesmal sind sich die Auftraggeber sehr sicher, dass die Förderung bald beginnt. „Das ist eine Produktionsbohrung“, sagt Pressesprecher Stefan Leunig vom Erdgas- und Erdölförderunternehmen Wintershall.

Was die Region hier in den vergangenen zehn Jahren erlebte, waren hingegen meist Versuchsbohrungen. Die beruhten zwar auf seismischen Bodenuntersuchungen mit Druckwellen, doch es blieb stets ein stattliches Risiko. Wintershall, der größte deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent, fährt jetzt die Ernte seiner Forschungsarbeit während der vergangenen zehn Jahre am Lechfeld ein.

Die Kosten pro Bohrung? „Ein kleinerer einstelliger Millionenbetrag“, sagt Stefan Leunig. Sein Arbeitgeber war schon mal konkreter. 2,8 Millionen Euro kostete 2008 die Erschließung der Förderstelle „Schwabmünchen 5“ westlich von Mittelstetten. Dass weitere Bohrungen folgen werden, ist seit damals angekündigt.

Mehr lesen Sie in der Mittwochausgabe der Schwabmünchner Allgemeinen.

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