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Landkreis Augsburg

24.11.2017

Brücke kommt, Spieler gehen

Der bisherige Spielführer in Königsbrunn, Milan Sako, muss zurück zum AEV.
Bild: Silvio Wyszengrad (Archivfoto)

Das ist in dieser Woche vor 30 Jahren alles im Landkreis Augsburg passiert.

Der Blick in die Zeitung aus diesen Tagen vor genau 30 Jahren ruft Erinnerungen wach. Manches Thema von 1987 ist längst vergessen, anderes noch immer aktuell.

Bürgerinitiative in Königsbrunn

In Königsbrunn hat sich vor 30 Jahren die Bürgerinitiative Augsburger Straße gegründet. Rund 50 Personen waren zu einem ersten Treffen gekommen. Die Anlieger der Augsburger Straßen wollten den zunehmenden Verkehr, die nicht angepasste Geschwindigkeit sowie den damit verbundenen „Lärm und Benzingestank“ hinnehmen. Die Stadt Königsbrunn wies damals darauf hin, dass sich die Situation nach der Fertigstellung der Wertachstraße als Westtangente verbessern würde.

Pfarrer Josef Viertl geht nach Altenmünster

Für Pfarrer Josef Viertl und die Kirchengemeinden Straßberg, Bobingen-Siedlung und Reinhartshausen hieß es Abschied nehmen. Nach zehn Jahren wurde der Geistliche auf eigenen Wunsch hin nach Altenmünster versetzt.

Schrannenplatz soll Bürgerzentrum werden

Vor 30 Jahren ist im Stadtrat eine erste Entscheidung zur Gestaltung des Schrannenplatzes in Schwabmünchen gefallen. Das Gremium legte sich fest, dass die Pläne einer Stadthalle samt Tiefgarage endgültig vom Tisch sind. Keine Einigkeit herrschte über die Verkehrsführung – manche Räte forderten, dass der Platz weiterhin in beide Richtungen durchlässig bleiben und keine Einbahnstraßen entstehen solle.

580-Tonnen-Brücke wird verschoben

Nur zentimeterweiße ging ein Projekt voran. Eine aus Beton und stahl vorgefertigte 580 Tonnen schwere Eisenbahnbrücke wurde zwischen Großaitingen und Wehringen in stundenlanger Arbeit an ihren Platz gebracht. Mittels Gleitlager und vier Stahlseilen mit Hydraulikpressen wurden rund 16 Meter überwunden, größtes Hindernis für die Bauarbeiter und die Maschinen war der durch heftige Regenfälle aufgeweichte Boden.

Zwei Königsbrunner Spieler müssen zum AEV zurück

Keine guten Nachrichten gab es für die Eishockeymannschaft des TSV Königsbrunn in der Oberliga Süd. Sie verloren nicht nur das Spiel in Sonthofen mit 1:9, sondern erlitten auch eine Niederlage vor dem Schiedsgericht des Eishockey-Bundes. Torhüter Christian Böhm und Kapitän Milan Sako mussten zum 1. Dezember 1987 von den Pinguinen zum AEV zurückwechseln. Die Augsburger hatten auf fünf weitere Spieler Anspruch erhoben, die aber bei Königsbrunn blieben – zum Teil mit einer Leihgebühr verbunden.

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