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Mickhausen

19.02.2017

Das alte Schloss wird saniert

Das Mickhauser Schloss soll saniert werden. Für die beteilgten Firmen soll nun ein Parkplatz errichtet werden, um den Schlosshof möglichst frei zu halten.

Die Gemeinde stellt den an Bauarbeiten beteiligten Firmen einen Parkplatz zur Verfügung. Eine Internet-Kamera wird künftig täglich um 12 Uhr den Stand der Arbeiten dokumentieren.  

Das Mickhauser Schloss soll renoviert werden. Und zwar von der „Hermann Messerschmidt Kulturerbe-Stiftung“, die wie kurz berichtet nun Besitzer des Schlosses ist. Hinter dem Projekt steht der Königsbrunner Forscher Dr. Wolfgang Knabe. Dieser hält sich mit öffentlichen Erläuterungen allerdings zurück, will mehr erst nach Abschluss aller Verträge darlegen. Die Pläne für die Umbauarbeiten am Schloss, wurde im Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung besprochen.

Im öffentlichen Teil wurde behandelt, was den öffentlichen Teil des Schlosshofs betrifft. Die Stiftung stellte demnach einen Antrag an die Gemeinde, ihr eine Grünfläche zu verpachten, die im Nordwesten an das Areal des Schlosses angrenzt. Bürgermeister Hans Biechele erläuterte die Hintergründe: Vor Baubeginn würden bereits schon etliche Firmen zu den Voruntersuchungen ins Schloss kommen. Um ihnen ausreichend Parkplätze zur Verfügung zu stellen, möchte die Stiftung diese Grünfläche zu einem Parkplatz umgestalten. Biechele hob den Nutzen des Parkplatzes für die Gemeinde hervor: „Falls nicht genügend Parkplätze vorhanden sind, wird ansonsten unser Schlosshof immer voll geparkt sein.“

Ein Euro Pachtpreis

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Auf die Frage aus dem Gemeinderat, inwieweit das Denkmalamt hier miteinbezogen wird, erläuterte Biechele, dass alle Arbeiten mit dem Denkmalamt abgesprochen würden. Einstimmig sprachen sich daher die Gemeinderäte für diesen Antrag aus. Als symbolischen Pachtpreis wurde ein Betrag von einem Euro pro Jahr vereinbart. Gleichzeitig baten die Räte darum, dass sich der Pächter um die Pflegearbeiten des Grundstücks kümmern solle.

Während der Gemeinderatssitzung beschäftigte sich der Gemeinderat auch mit einem weiteren Antrag der „Hermann Messerschmidt Kulturerbe-Stiftung“. Diese beabsichtigt, auf dem Schlosshof eine Kamera zur Zeitrafferdokumentation anzubringen. Während der Bauarbeiten erstellt diese Kamera, die auf das Schloss gerichtet ist, jeden Tag automatisch um 12 Uhr ein Foto, um den Baufortschritt zu dokumentieren. Angebracht werden soll die Kamera über dem Eingang des Wirtschaftsgebäudes im Schlosshof. Der Bürgermeister erklärte, dass dabei keine Datenschutzbestimmungen verletzt und die Kosten von der Stiftung übernommen würden. Gleichzeitig soll auch ein Internet-Zugang für die Übertragung der Bilder eingerichtet werden. Die Gemeinderäte stimmten auch diesem Antrag ohne Gegenstimme zu und genehmigten einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die Voruntersuchungen der Bausubstanz am Gebäude. Biechele sagte hierzu: „Unsere Gemeinde profitiert von der Sanierung des Schlosses. Daher sollten wir unser Interesse daran zeigen und uns an den Kosten beteiligen.“

Bauhof für alle Staudengemeinden 

Ein weiteres Thema der Sitzung war die Zweckvereinbarung zur Errichtung eines gemeinsamen Bauhofs aller Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Stauden. Biechele erklärte, dass laut der Regierung von Schwaben vor Genehmigung des Zuschusses eine Zweckvereinbarung in allen Gemeinderäten gefasst werden müsse. Die Gemeinderäte hatten keine Einwände gegen solch eine Vereinbarung. Lediglich Ratsmitglied Georg Reiter stellte die Frage, warum die Stelle für den Bauhofleiter nicht öffentlich ausgeschrieben wird. Biechele meinte hierzu, dass die Stelle wahrscheinlich intern besetzt werden könne. Geplanter Beginn für die Aufnahme des gemeinsamen Bauhofs ist der 1. Oktober 2017.

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