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Gemeinderat

31.10.2019

Das neue Baugebiet kann kommen

Was die Träger öffentlicher Belange zur „Hurlacher Straße Ost“ sagen

Der Bebauungsplan Nummer 34 „Östlich der Hurlacher Straße“ ist der derzeit unproblematischste im Gemeindegebiet. Diplom-Ingenieur Gerd Sahlender vom Planungsbüro Arnold Consult trug die aufgrund der öffentlichen Auslegung eingegangen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zur Abwägung im Gemeinderat vor. „Es wurden keine Belange angemeldet, welche den Bebauungsplan infrage stellen würden“, stellte er gleich zum Beginn seiner Ausführungen fest. Das Amt für Landwirtschaft und Forsten und das Amt für ländliche Entwicklung wiesen auf den Verlust hochwertiger landwirtschaftlicher Flächen hin. Dazu erklärt die Gemeinde, dass die vorgesehene Fläche von 2,7 Hektar im Flächennutzungsplan bereits als potenzielle Wohnbaufläche dargestellt ist. Trotz Nachverdichtung von innerörtlichen Baulücken könne aber der Bedarf an Einzel- und Doppelhäusern nur bedingt erfüllt werden. Deshalb hält die Gemeinde an der Ausweisung des Wohngebietes fest. Die Anlage eines Feldweges und eines Anwandweges zu den östlich gelegenen Feldern wurde vom Bayerischen Bauernverband ausdrücklich begrüßt. Im Abwägungsbeschluss wurde festgestellt, dass die übrigen redaktionellen Klarstellungen und Konkretisierungen die Grundzüge der Planung nicht berühren und somit kein erneutes Beteiligungsverfahren erforderlich ist.

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Auch beim Bebauungsplan „Dorfmitte“ kam es nachträglich zur ausführlichen Abwägung der Stellungnahmen in der Sitzung vom 2. Oktober noch zu einer weiteren Stellungnahme zu den vom Gemeindezentrum St. Gallus ausgehenden Schallemissionen. Die Gemeinde geht aufgrund einer schalltechnischen Untersuchung und der inzwischen genehmigten Reduzierung der Stellplätze davon aus, dass die gegenständliche Bauleitplanung nach Immissionsschutzbelangen möglich ist.

Der Betrieb der Schwabmühlhauser Kläranlage wird eingestellt und stattdessen ein Kanalverbund mit Langerringen hergestellt. Zur Festlegung der Trasse für diese Druckleitung lagen drei Varianten vor. Die ersten beiden Varianten entweder östlich oder westlich am Burghof vorbei wurden nicht favorisiert. Am günstigsten erscheint dem Gemeinderat die Trasse von der Kläranlage zur Kreisstraße A18 und dann bis zur Hurlacher Straße in Langerringen. Dort soll dann der Anschluss an das bestehende Langerringer Kanalsystem erfolgen, dessen Abwässer der Schwabmünchner Kläranlage zugeführt werden.

Der Bebauungsplan der Stadt Schwabmünchen für das „Wohnbaugebiet Südwest“ berührt die Belange Langerringens nicht. Auch gegen den Bebauungsplan „Lechpark“ der Gemeinde Untermeitingen hatte der Langerringer Gemeinderat keine Bedenken.

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